Kritik zu Der Astronaut – Project Hail Mary

© Sony Pictures

Früher hat er Naturwissenschaften unterrichtet. Nun muss er als einzige Besatzung eines Raumschiffs die Menschheit retten. Ryan Gosling und seine Regisseure schlagen aus einer bewährten Formel unterhaltende Funken.

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Man wacht auf, hat vielleicht geträumt, muss sich, verschlafen, noch langsam orientieren. Im Kino wird dieser Moment der Unsicherheit häufig zugespitzt erzählt, als Abenteuer-, Horror- oder Science-Fiction-Geschichte: Ein Mensch wacht an einem seltsamen Ort mit eingeschränkten Möglichkeiten und drohenden Gefahren auf, ohne zu wissen, wer er ist, wie er dorthin gekommen ist und wie er wieder wegkommen kann. Mit dem Helden entdeckt der Zuschauer die Welt neu, mit den neugierigen, bangen Augen eines Kindes, eine Situation, der ein gewisser Zauber innewohnt. Den nutzen Romanautor Andy Weir (der die Vorlage zu Ridley Scotts »The Martian« geliefert hat) und die Regisseure Phil Lord und Christopher Miller (die ihre Fähigkeit, alten Geschichten und Genres neue Facetten abzugewinnen, in Animationen wie »Cloudy with a Chance of Meatballs« und »Spiderman: Into the Spiderverse« sowie in Actionkomödien wie »21 Jump Street« bewiesen haben) auch bei diesem »Himmelfahrtskommando«: »Project Hail Mary«. Weltuntergang mal nicht als Katastrophe, sondern als Chance für erfinderische Zusammenarbeit.

So erwacht Ryland Grace (fortan genderfluid Grace genannt) in einem Raumschiff aus dem künstlichen Koma. Sein wirrer Haarwuchs lässt auf eine lange Reise schließen. Unsicher krabbelt er aus dem Versorgungs-Pod, reißt sich die Schläuche vom Leib, schaut sich um, und man erwartet, dass er sich schnell in die Abläufe an Bord einfindet. Nur leider ist er kein Astronaut, sondern Wissenschaftler, nun ja: Naturwissenschaftslehrer an einer Mittelschule. Auf der Suche nach der Mannschaft des Raumschiffes entdeckt er nur Leichen. Nach und nach wird klar, dass er einen Weg finden soll, das langsame Sterben der Sonne aufzuhalten – und damit das Aussterben der Menschheit.

Ryan Gosling spielt diesen Mann wie einen Jungen, der unbeobachtet von den Erwachsenen seiner Entdeckerlust freien Lauf lassen kann, wodurch der einsamste, tragischste Mensch des Universums, der 12 Lichtjahre von der Erde entfernt begreift, dass er nicht genug Treibstoff für eine Rückkehr hat, auch etwas unbeschwert Verspieltes und fantasievoll Komisches bekommt. Er macht sich mit den Räumlichkeiten vertraut, probiert Astronauten-Essen, testet Schaltknöpfe aus, und als es anfangen könnte, langweilig zu werden, sieht er durchs Fenster ein merkwürdiges Raumschiff vorbeigleiten, eine gigantische luftige Gitterstruktur. Auf Erkundungstour in einem kristallinen Tunnel steht er plötzlich einem Alien gegenüber, das völlig anders aussieht als man das sonst so kennt, keine riesigen Augen, keine langen Beine, keine Latexhaut. Stattdessen wirkt dieses stumpige Wesen, als wäre es aus knubbeligen Steintrümmern zusammengefügt. Und die Special-Effects-Tüftler lassen die hohe Kunst walten, einer Blechkiste wie »Wall-E«, einem Baum wie Groot in »Guardians of the Galaxy« oder eben einem Steinklotz, den Grace bald Rocky tauft, Leben und Gefühle einzuhauchen.

Auf den Schreck folgt eine Annäherung. Das fremde Wesen hat den Menschen schon länger beobachtet und etwas mitgebracht, um die ersten intergalaktischen Kommunikationsschwierigkeiten zu überbrücken, eine kleine Menschenfigur und ein Flugobjekt aus Metall, mit denen es vorspielt, was zu tun ist. Es ist rührend zu sehen, wie die beiden durch Imitation und Ausprobieren Wege finden zu kommunizieren, wie Kinder auf dem Spielplatz, die verschiedene Sprachen sprechen. Neben vielen weiteren Filmzitaten weckt das Erinnerungen an Arrival, in dem es auch darum ging, die fremdartigen Töne der Aliens zu entschlüsseln. Oder an »E.T.«, in dem die Kinder zu Alien-Verstehern werden.

Und während im All in psychedelisch wabernden Nordlichtern und Lichtfeuerwerken eine Freundschaft und ein Planetenrettungs-Joint-Venture entstehen, wird in Rückblenden die irdische Vorgeschichte aufgeschlüsselt, das Problem und die vielen Fortschritte und Rückschläge auf dem Weg zur Lösung. Da spielt Sandra Hüller eine feine Rolle, wieder eine Frau, die auf faszinierende Weise Geheimnisse hütet und selbst das Überbringen denkbar schlechter Nachrichten mit einer Prise Komik würzt. Auch das ist hier anders als sonst: Den Weltuntergang managt eine Frau.

Meinung zum Thema

Kommentare

Ich hatte das Gefühl in einem Film zu sein, der sich eher an Kinder richtet. Ein paar überraschende Szenen, wie aus einem anderen Film, gab es auch.

Der Film hat mich von Anfang bis Ende begeistert, trotz seiner Länge kam keine Langeweile auf. Erzählt wird eine berührende Geschichte über die Begegnung zweier Spezies und eine aussergewöhnliche Freundschaft. Die Bilder sind eindrucksvoll, die Inszenierung wirkt teilweise angenehm kindlich und zugleich tiefgründig.

Auch die schauspielerische Leistung von Ryan Gosling überzeugt auf ganzer Linie. Insgesamt ein grossartiger Film, der in Erinnerung bleibt.

Mit Abstand der beste Film den ich in den letzten Jahren gesehen habe:-))) Beeindruckende Bilder und Ryan Gosling einfach genial wie er spielt mit den Emotionen!! Und die Idee winem Stein soviel Leben einzuhauchen!!! Ich bin total begeistert und beeindruckt!! MEINE HOCHACHTUNG

Ich fand den Film entgegen der Bewertungen und meiner eigenen Erwartungshaltung wirklich nicht besonders gut. Mir kam es so vor, also ob den Machern nicht klar war, was sie für einen Film drehen wollen. Zu viele komödienartige Szenen, welche die Spannungsbögen wieder abflachen und den Film teilweise in eine nicht ernst gemeinte Richtung lenken. Schade!

Gosling und Hüller spielen sehr gut, besonders gut die Gesangseinlage von Sandra Hüller: Sign of the Times von Harry Styles und die besten 2 Minuten des überlangen Films. Ansonsten eine völlig krude Story, eine vermeintlich rührende Beziehung zu einem Steinalien trägt den Film nicht....Zeitverschiebung!

Zeitverschwendung muss das natürlich heißen!!

Der Trailer sagte mir schon, hier bekomme ich seichte Kost. Die Kritiken sagen, der Film ist gar nicht mal so schlecht. Gesehen habe ich einen Film, der mindestens 1 Stunde zu lang ist. Ryan Gosling inzwischen nur noch viel zu albern ist, ständig eine top gestylte Frisur hat, und eigentlich nicht weiß wie man diese Figur spielen soll. Kein einziger Verantwortlicher hat hier eine richtige Entscheidung getroffen. Der Schnitt war unterirdisch. Die Dialoge dumm wie Brot. Man sollte meinen, im Weltraum als Kulisse sollten tolle Bilder machbar sein. Fehlanzeige. Einmal kurz einen gasplaneten gezeigt. Das war’s. Katastrophal von vorne bis hinten. Ich möchte hier niemanden zu nahe treten, aber wer diesen Film besser als durchschnittlich findet, gehört zu der Generation von Filme Konsumenten, die absolut anspruchslos und keine Ahnung haben was gute Filme ausmachen. Typischer Film für Netflix-Dauer-Abonnenten.

Ich kritisiere hier einfach mal nicht den Film, sondern ihre Kritik:Hier oben schreibt offensichtlich wirklich ein Noname. Sie hören sich an wie einer, der einfach von der Couch aus gemütlich die Arbeit anderer degradiert. Man kann schon kritisieren, am besten Falle konstruktiv - und ja, der Film war zu lange. Aber das, was sie hier ablassen, hat weniger mit Geschmack zu tun. Als vielmehr von einer besonderen Ahnungslosigkeit, was das Formulieren von Kritik betrifft. So schlecht kann ein Film fast gar nicht sein, wie sie diesen hier beschreiben. Das ist völlig an der Sache vorbei. Ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung.

Von einem stolzen Mitglied der anspruchslosen Netflix-Generation:

So viel Verachtung für einen Film, den niemand gezwungen hat zu Ende zu schauen. Durchaus sehr beeindruckend. Ich zähle genau null konstruktive Argumente, dafür umso mehr Adjektive, die die eigene Frustration kaschieren sollen. "Dumm wie Brot", "unterirdisch", "katastrophal" – das klingt weniger nach Filmkritik und mehr nach einer Therapiestunde, die etwas aus dem Ruder gelaufen ist.

Wer anderen pauschal Geschmacklosigkeit attestiert, weil sie einen Film anders bewertet haben, sagt weniger über den Film aus als über sich selbst.

Vielleicht wäre eine Therapiestunde ein besserer Ort um nachhaltig an dem eigenen Frust zu arbeiten. (Das was, diese Generation übrigens um ein vielfaches mehr macht. Wundert mich bei der älteren Generation aber auch nicht)

Ich verstehe diese Kritik in keiner Weise. Vielleicht sollten Sie bei Storrylosen amerikanischen Ballerfilmen bleiben. Diese Geschichte hat Sie, Herr/Frau Noname wohl besonders überfordert.

Genau richtige Sichtweise .
Völlig dumme Konversationen und schlechte Bilder , verwirrende Handlungen

Ich kann einfach nur jedes Wort der Kritik von Noname doppelt unterstreichen. Selten habe ich einen Film gesehen, der so unlogisch, ohne Geschichte, ohne Witz, ohne Spannung, ohne Charme, ohne Botschaft aber dafür mit sehr viel Nichtssagendem Inhalt gefüllt war, wie diesen. Die 2 Minuten Gesangseinlage war wirklich das einzig gute im ganzen Film. Ich denke, der Film ist für Kinder unter 7 Jahren geeignet. Ein absoluter Reinfall.

Genau meine Meinung!

Auch wenn die Protagost:innen ihr Bestes gaben,es ist einfach eine schlecht erzählte Geschichte, viel Kitsch und sehr langweilig. Nicht zu empfehlen.

Der Film ist grossartig, nur hab ich das Höhrbuch gekannt und wusste was passiert. Ich denke dies ist einer der Filme die ein gewisses Vorwissen benötigen um in den vollen Genuss zu kommen. Die einen sagen er ist zu langsam, meine Meinung ist das er zu schnell ist, viel wird nur angedeutet und ein so Wissenschaftlicher Film wird sofort verwirrend wenn Dinge passieren die z.t. gar nicht oder nur sehr dürftig erklärt werden.
Fazit: Gelungene Umsetzung vom Wort ins Bild, zu schnell und lückenhaft für Unwissende.

Ich habe, nachdem ich monatelang im Kino immer nur den Trailer gesehen habe, ein Weltraumabenteuer erwartet, ähnlich wie "Der Marsianer" - nur mit einer Mission und irgendeinem Alien vielleicht. Ich kenne das Buch nicht! Ich war eben mit einem Freund, der das Buch kennt und große Angst hatte, den Film zu sehen aus Angst enttäuscht zu werden, und wir waren beide begeistert. Ja, es ist vielleicht etwas kitschig und es wird albern, aber ich fand es einen unterhaltsamen, gefühlvollen, spannenden und mitreißenden Film! Habe ich so lange nicht gesehen!

2 Jahre Warten haben sich gelohnt! Ich fand den Film gut gelungen und war eher enttäuscht, dass er so kurz war ... weil eben noch viel mehr in dem Buch steckt. Die zusätzlichen Szenen für Sandra Hüllers Figur Stratt waren sehr geschickt in die Originalstory eingewoben, besonders die letzte, als sie den Beetle öffnet. Ganz großes Kino!

Also der Streifen ist doch wohl heimlich von Disney..und zwar der Disney Corp. von 1990 , so ca.
Mehr möchte ich nicht sagen, schnell vergessen das Erlebnis, bitte...!

Mir diesen Film anzusehen,war eine 2,5 stündige Tortur.
Die Story war grotesk kitschig, vorhersehbar und sterbenslangweilig,die Dialoge eine Zumutung und als Krönung Mercedes Sosa und "Gracias a la vida" für diesen sentimentalen Langweiler zu verwenden,ist einfach nicht zu übertreffen.

Eine Feelgood-Bromance-Schmonzette von den Machern des LEGO-Movie.
Hochgerüstete Disney-Belanglosigkeit als Familienfilm zu Ostern, dessen alberne Schmalzigkeit mit einem unerträglichen Bombast-Soundtrack auf die Spitze getrieben wird. Ryan Gosling als "Wissenschaftler", der seinem wahren Kumpel erst im All treffen muss, und nebenbei die Welt rettet. Dabei agiert er als Mischung aus Han Solo, Tom Brady (der ein von "Rocky" gesandtes Gefäß wie einen Football fängt) und nerdigem Held wider Willen. Ein Sympathieträger par excellence, der nicht nur das Herz am richtigen Fleck hat, sondern seinem außerirdischen Kumpel nebenbei das Sprechen beibringt und selbstverständlich genau weiß, welche Knöpfe man drücken muss um waghalsige Flugmanöver durchzuführen. "Rocky" ist dabei konzipiert wie eine Mischung aus R2D2 und Wall-E und wurde sicherlich durch monatelange Tests mit Zielpublikum designt.

Ein zielgruppenorientiertes Hollywood-Convinience-Produkt wie eine Tiefkühlpizza. Effektvoll fotografiert immerhin. Die letzte Einstellung setzt dem Ganzen allerdings endgültig die Krone auf.

Ich bin durchaus ein großer Science-Fiction-Freund. Die Bilder sind auch spektakulär, und am Anfang denkt man sich vielleicht, hier stünde etwas großes ins Haus à la „Silent Running“ oder „2001: Odyssee im Weltraum“. Leider ist der Film voll von logischen Brüchen und unrealistischen Slapstickszenen, es kommt kein nachvollziehbares Gefühlserleben eines Astronauts, der in dieser Situation steckt, vor. Keine echte Verzweiflung beim Erwachen, keine natürliche Angst vorm Alien, nur locker-flockige Sprüche, sofortiges Können aller Dinge, die er vorher nie konnte, und die Dinge, die er kann, erledigt er quasi mit links, wie das jeder von uns aber vollkommen natürlich auch könnte. Er hinterlässt ein leeres Gefühl bei allen, die sich gute - und logische - Unterhaltung gewünscht hatten. Eine verpasste Chance, aber wahrscheinlich schon vom Buch her.
In „Matrix“z. B. gibt es auch seltsame Dinge, die aber immer durch eine gewisse Logik gedeckt sind. Deshalb wird der Astronaut nie ein Kultfilm werden.

Leider einfach nur alberner Quatsch. Völlig niveaulos und meilenweit von dem Charme und der Qualität des Buches entfernt. So ärgerlich, dass wir nach 1,5 Std. das Kino verlassen haben.

Ich habe das Buch im Vorfeld mehrmals gelesen und hatte die Befürchtung, dass der Film dem nicht gerecht werden kann. Doch ich war positiv überrascht, der Astronaut ist großartig geworden. Auch wenn der Film etwas zu kurz ist und viele Entwicklungen nur anreißt, trifft er doch die Kerngeschichte sehr gut. Ich bin echt begeistert.

Wie haben die denn die Erde gerettet?? Die Sonne stirbt ja weiterhin und vereist die Erde.
Die Astrophagen auf der Sonne wurden doch nie bekämpft...nur, dass die Erde nicht infiziert wird...aber die Sonne stirbt doch immer noch.
Die Geschichte macht am Ende Null Sinn!

Es ging nie darum, dass "die Erde nicht infiziert wird". Die Astrophagen ernähren sich von Sonnenenergie. Die Venus brauchten sie wegen des CO2 zur Fortpflanzung. An der Erde waren sie nie interessiert. Die einzigen Exemplare auf der Erde wurden in Form von Proben zur Erforschung von der Menscheit hergebracht.
Die Rettung der Sonne (und damit auch der Erde) geschieht bis zum Ende des Films (noch) nicht, da dies einfach den Rahmen des Filmes gesprengt hätte. Vielmehr wird angedeutet, dass erste Maßnahmen begonnen werden. Für alle, die es nicht kapiert haben: Die Menschheit wird die Taumöben züchten, mittels Sonden in der Venusatmosphäre aussetzen, wo sie sich dann von den Astrophagen ernähren und deren Vermehrung eindämmen. Damit wird die weitere Abkühlung der Sonne verhindert und das Erdklima (über weitere Jahrzehnte hinweg) normalisiert.
Also, alles nicht so sinnlos, wie manche offenbar denken.

Sehr unglaubwürdige Story. Echt langwelig. Bin zweimal kurz eingeschlafen. Habe dann das Kino vor der Hälfte verlassen. Hätte ich mal vorher die Kritiken gelesen.

eingeschlafen, das sagt alles...

Ich finde Ryan Gosling "eigentlich" immer super, der jeden Fim bereichert. Aber diesen Film fanden wir einfach nur schlecht und langweilig, langatmig mit einem völlig unlogischen Ende.
Wie soll denn die Erde "gerettet" worden sein mit den zurückgeschickten Proben? Die Erde war schon vereist, weilt DIE SONNE STIRBT - und diese wird in keinster Weise gerettet - es wird lediglich verhindert dass die Astrophagen die Erde angreifen...mehr aber auch nicht! Aber ohne Sonne kann man auf der Erde machen, was man will - Sinnlos.

Entweder haben die Macher die Buchumsetzung komplett falsch gezeigt, oder das Buch weist logische Lücken auf - ich muß das mal lesen, habe aber Angst dass ich auch damit mein Geld zum Fenster rauswerfe.

Das war seit vielen Jahren ein Film, wo ich früher hätte rausgehen können.nicht Spannend, nicht fesselnd, dumme Konversationen, lächerlich. von der technischen Seite, diese ruckartigen Beschleunigungen und abrupter Stillstand, wollen wir lieber gar nicht erst anfangen...alles in allem war der Film, dank Gosling, eine Nuance besser als "Gravity" - und DER war schon wirklich lahm!

und extrem positiv überrascht. Ich bin ein extrem großer Filmfan und habe selten einen Film gesehen bei dem ich gleichermaßen lachen und weinen musste.
Ich kann nachvollziehen, dass manche die Story als zu kitschig empfanden, aber wozu schaue ich Filme, wenn nicht um dem Drama der realen Welt ein bisschen zu entkommen? Ehrlich gesagt tut es mir sehr leid für die Leute, die sich emotional nicht so in den Film reinleben konnten wie ich.

Ich hab den Film heute gesehen. Da ich von vielen Menschen, die den Film schon gesehen haben, gehört hatte, das er gut sei, hatte ich mich natürlich darauf gefreut und nach 2,5 Stunden, die mir tatsächlich viel kürzer vorkamen, wurde ich nicht enttäuscht.

Als ich so die anderen Kritiken gesehen, hatte, konnte ich absolut nicht verstehen, wie man denn auf sowas kommt. Aber bei genaueren rekapitulieren des Filmes konnte ich die Punkte zum Thema Albernheit teilweise verstehen.

Allerdings sind genau diese Szenen, die gewesen, wo ich laut lachen musste. Denn wenn man sich in die Lage von Grace versetzt ist die Art, von Humor, genau die, die ich vermutlich auch benutzen würde in dieser Situation. Er ist allein, die Crew ist tot und er trifft ein Alien aus Stein. Zudem kein Weg nach Hause. Um damit umzugehen würde vermutlich jeder normale Mensche Humor benutzten.

Ich könnte mir vorstellen, das einige Schreiber dieser Kretiken einen zweiten Interstella erwarten haben, mit all seiner Tiefe, Ernsthaftigkeit und wissenschaftlicher Akuration, doch so abwegig ist die Wissenschaft in Project Hail Mary nicht. Zwei Dinge wurden sich ausgedacht, der Rest passt dazu und wurde auch gut erklärt.

Damit kann ich abschließend nur eine Empfehlung aussprechen.

Und an alle die diesen Film so abgrundtief auf den Boden ziehen:
Die Autoren, Regisseure und Schauspieler sind auch nur Menschen. Wenn ihr denkt, dass ihr es besser könnt, geht nach Hollywood. Ich schau mir den Film dann an.

Absolut guter Film, hervorragende Leistung der Schauspieler und Crew. Leider werden hier Rezessionen von Leuten verfasst, die unter Filmen wie diesem sinnloses Aliengemetzel, eine unübertroffene Menscheit mit unübertroffener Waffengewalt und unüberteoffenen Raumschiffexplosionen erwarten. An alle diese, das bekommt ihr in dem Film nicht. Hier ist der Fokus auf Frieden, nicht auf Blut und seichte Storry gelegt. Die Geschichte ist bis auf kleinere Ungereimtheiten super erzählt, zu passenden Abschnitten auch witzig, aber den ganzen Film lang spannend. Mit bischen Verständnis und der Gabe zwischen den Zeilen zu lesen (Intelligenz) lassen sich zur aktuellen Zeit bzw. dem Verhalten der Menschheit im allgemeinen sehr gut durchdachte und teils geschickt verstekte Parallelen erkennen.
FAZIT: Endlich wieder ein Film den ich mir auf Blueray kaufen werde. Absolut sehenswert, aber aufmerksam sein damit man die Tiefe versteht.

0,5 von 10 Punkten.
Ein schlechter Film. Mehr gibt es nicht zu sagen.

Das einzige Gute von dem Film ist vermutlich die fantastische Darstellung einer Möglichkeit, wie es sein könnte, wenn Sonne stirbt! So einen schlechten Film haben wir ewig nicht mehr gesehen. Er ist von Wirrköpfen für Wirrköpfe oder Kinder unter 16 gemacht, leider mit einer Sprache, die Kinder so nicht sprechen würden. Reine Zeitverschwendung und reine Zumutung. Verstehe nicht, warum so viel Geld für so eine schlechte Produktion ausgegeben wird

Wer ist dieser Mensch? Ein weltweit anerkannter Experte für außerirdisches Leben und damit der einzige, der für diese Missiion geeignet ist? Oder ein emotional labiler Incel-Stoffel, der ständig über irgendwas stolpert? Hätte man nicht zeigen müssen, auf welche Weise diese gegensätzlichen Pole zur gleichen Person gehören und miteinander interagieren? Das geschieht jedoch nicht, und daher konnte mich diese Figur nicht überzeugen.

Ich bin, wie ca.90% der Zuschauer,die recht wenig Wissen über Raumfahrt und deren Technik haben, in diesen Film gegangen, um mir eine neue Geschichte der Weltraumerforschung anzuschauen! Und die Macher haben mich, 81jährig und meinen 12jährigen Enkel begeistert, die Bilder der Raumschiffe und der Planeten waren einmalig. Die Story war auch okay, so könnte es wirklich einmal passieren. Wer das nicht akzeptiert,sollte sich halt Heimatfilme anschauen! Die Musik war auch sehr gut und auf die Szenen abgestimmt,.alles in allem, einunterhaltsamer Abend!

Ich habe schon viele Filme in meinem Leben gesehen, verschiedenster Genres. Von "Die Verurteilten" über "Star Wars" (die ersten Teile natürlich), "Die Maske" oder "Friedhof der Kuscheltiere". Man könnte meinen, ich verstehe was von guten Filmen. "Der Astronaut" ist im englischen Original ein Meisterwerk. Er brilliert meiner Meinung nach auf mehreren Ebenen: Er kritisiert unseren eigenen Umgang mit der Erde als unserem Heimatplaneten, er definiert den Begriff "Menschlichkeit" neu und erweitert ihn obendrein um eine Sphäre, die nicht unrealistisch erscheint, nämlich, dass Mitgefühl nicht nur für Lebewesen gelten könnte, wie wir sie kennen. Der Film strotzt nur so vor Spannung und Gefühlen. Man lacht, man weint, man fiebert mit. Ich kann die negativen Rezensionen hier auf der Seite null nachvollziehen. Ich denke, nur wenn man psychopathisch, unempathisch, und vollkommen frustriert auf der Welt entlang irrt, könnte man diesen Film langweilig und finden. Diese Leute sollten sich lieber eine Exoplaneten-Doku anschauen, da geht es nämlich nicht um Gefühle, sondern um reine Fakten.

Kleiner Hinweis für alle, die meinen, das Ende sei unlogisch: Ihr habt schon verstanden, dass die Idee zur Rettung der Erde ist, dass die entnommenen Proben des neu entdeckten Lebewesens erst gezüchtet werden und dann auf unsere Sonne gegeben werden? Es wird nie behauptet, dass nur noch auf der Erde agiert wird. Außerdem ist es reine Interpretation eurerseits, dass die komplette Erde bereits eingefroren sei. Immerhin waren alle, die vorher zu sehen waren, zu nahezu jederzeit auf dem Schiff unterwegs. Naja, ihr seid ja auch alle eh viel zu intelligent für diesen Film. Trauriges Dasein muss man fristen, wenn man sowas nicht fühlt.

Der Versuch sich mit diesem viel zu langen
Potpourri aus bereits unzähligen Weltraumabenteuern zu profilieren schlug fehl. Völlig unrealistische Verhaltensweisen der Akteure und ein teilweise zusammengeschusterter Aufbau lassen mich von diesem Film abraten.

Tja, was soll man dazu sagen. Mindestens 30 min zu lang, mir zu pathetisch und mit abstruser Story. Sandra Hüller empfand ich als Fehlbesetzung. Visuell okay. Marsianer fand ich um Welten besser.

Bin froh dass ich zuvor das Buch gelesen habe.
Als ich vom Film hörte habe ich mich immer gefragt wie man eine derart komplexe Story verfilmen kann?
Der Film hat mich nicht begeistert. Ist banal geworden und für viele Zuschauer ohne Background schwierig zu verstehen.

Mir persönlich hat der Film sehr gefallen. Er war unterhaltsam und die Filmmusik war sehr passend.
Und ach so unlogisch fand ich den Film jetzt auch nicht.
Ich habe hier gar schon ein Kommentar gelesene bei dem ich mich Frage ob derjenige den Film überhaupt verstanden beziehungsweise wirklich verfolgt hat aber ich werde hier jetzt keine Namen nennen.
Naja.
Am Ende des Tages sollte sich jeder ein eigenes Bild über den Film machen, auf die Kritiken hier kann man nicht unbedingt was geben.

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