Aktuelles
31.07.2026
Welcher ist besser? »Terminator« oder »T2«? Ab 4. August im Direktvergleich auf der großen Leinwand.
20.07.2026
Auf anspruchsvolle Rollen als Schauspielerin ist Jessica Chastain schon ihre ganze, mit Regisseuren wie Terrence Malick und Ralph Fiennes begonnene Karriere über spezialisiert. Seit geraumer Zeit treibt sie nun solche Projekte auch als Produzentin voran. Ihr neuester Streich in der Doppelfunktion vor und hinter der Kamera ist nun das politisch aufgeladene Beziehungsdrama »Dreams – Gefährliches Verlangen« von Michel Franco.
16.07.2026
Lange waren seine Filme wegen strittiger Rechte unsichtbar. Nun wurden sie restauriert: ein Werk von faszinierender, abgründiger Intimität. Gerhard Midding über einen großen Solitär im französischen Kino.
28.06.2026
Isao Takahata schuf 1988 einen herzzerreißenden Anime über das Leid von Kindern im Krieg.






Da kann ich nur zustimmen!
Ich bin durchaus ein großer Science-Fiction-Freund. Die Bilder sind auch spektakulär, und am Anfang denkt man sich vielleicht, hier stünde etwas großes ins Haus à la „Silent Running“ oder „2001: Odyssee im Weltraum“. Leider ist der Film voll von logischen Brüchen und unrealistischen Slapstickszenen, es kommt kein nachvollziehbares Gefühlserleben eines Astronauts, der in dieser Situation steckt, vor. Keine echte Verzweiflung beim Erwachen, keine natürliche Angst vorm Alien, nur locker-flockige Sprüche, sofortiges Können aller Dinge, die er vorher nie konnte, und die Dinge, die er kann, erledigt er quasi mit links, wie das jeder von uns aber vollkommen natürlich auch könnte. Er hinterlässt ein leeres Gefühl bei allen, die sich gute - und logische - Unterhaltung gewünscht hatten. Eine verpasste Chance, aber wahrscheinlich schon vom Buch her.
In „Matrix“z. B. gibt es auch seltsame Dinge, die aber immer durch eine gewisse Logik gedeckt sind. Deshalb wird der Astronaut nie ein Kultfilm werden.