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Ich habe schon viele Filme in meinem Leben gesehen, verschiedenster Genres. Von "Die Verurteilten" über "Star Wars" (die ersten Teile natürlich), "Die Maske" oder "Friedhof der Kuscheltiere". Man könnte meinen, ich verstehe was von guten Filmen. "Der Astronaut" ist im englischen Original ein Meisterwerk. Er brilliert meiner Meinung nach auf mehreren Ebenen: Er kritisiert unseren eigenen Umgang mit der Erde als unserem Heimatplaneten, er definiert den Begriff "Menschlichkeit" neu und erweitert ihn obendrein um eine Sphäre, die nicht unrealistisch erscheint, nämlich, dass Mitgefühl nicht nur für Lebewesen gelten könnte, wie wir sie kennen. Der Film strotzt nur so vor Spannung und Gefühlen. Man lacht, man weint, man fiebert mit. Ich kann die negativen Rezensionen hier auf der Seite null nachvollziehen. Ich denke, nur wenn man psychopathisch, unempathisch, und vollkommen frustriert auf der Welt entlang irrt, könnte man diesen Film langweilig und finden. Diese Leute sollten sich lieber eine Exoplaneten-Doku anschauen, da geht es nämlich nicht um Gefühle, sondern um reine Fakten.

Kleiner Hinweis für alle, die meinen, das Ende sei unlogisch: Ihr habt schon verstanden, dass die Idee zur Rettung der Erde ist, dass die entnommenen Proben des neu entdeckten Lebewesens erst gezüchtet werden und dann auf unsere Sonne gegeben werden? Es wird nie behauptet, dass nur noch auf der Erde agiert wird. Außerdem ist es reine Interpretation eurerseits, dass die komplette Erde bereits eingefroren sei. Immerhin waren alle, die vorher zu sehen waren, zu nahezu jederzeit auf dem Schiff unterwegs. Naja, ihr seid ja auch alle eh viel zu intelligent für diesen Film. Trauriges Dasein muss man fristen, wenn man sowas nicht fühlt.

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