Weltkino
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Kammerspiel mit berühmten Instrumenten und vier denkbar unterschiedlichen Musikern, die einander das Leben schwer machen. Drama mit komischen Effekten.
Eine Zeit lang gelingt es Michel Franco, die Liebesgesichte eines ungleichen Paares als faszinierende Studie über Geld und Sex, Macht und Liebe zu erzählen. Doch letztlich bleibt er in einem viel zu simplen Fatalismus verhaftet, den er zudem noch in längst zum Klischee gewordenen Filmbildern von der Kälte der Reichen und Mächtigen zelebriert.
Pünktlich zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann kommt dieses deutschösterreichisch produzierte Hybrid-Dokumentar-Porträt, dessen inszenierte Szenen aber nicht wirklich Mehrwert bringen.
Im Mittelpunkt des Films von James Vanderbilt steht das fast freundschaftliche Verhältnis zwischen dem Nazikriegsverbrecher Hermann Göring und dem Militärpsychiater Douglas Kelley. Göring erscheint wie ein überlebensgroßer Filmbösewicht – und Russell Crowe in der Rolle des »Reichsmarschalls« spielt sein Gegenüber Rami Malek an die Wand.
Harry Lighton erzählt in seinem Langfilmdebüt von Macht und Begehren als Versuchsanordnung der Selbstfindung. Zwischen Leder und leiser Melancholie wächst ein junger Mann über seine Rolle hinaus. Eine überraschend zärtliche Dom-Com über den Mut, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen.
Jim Jarmuschs betont ruhiger Episodenfilm über Eltern und (erwachsene) Kinder besticht durch ein hervorragendes Ensemble und findet gerade in der dramaturgischen Ereignislosigkeit eine emotionale Tiefe.
Zwischen Existenzialismus und Gegenwartsbewusstsein findet Ozon einen behutsamen Ton: visuell bestechend, schauspielerisch präzise und mit sensibler Aufmerksamkeit für die kolonialen Schatten der Vorlage.
Mit seinem atmosphärischen Debüt über den Tiroler Unabhängigkeitskampf macht Michael Kofler vieles richtig. Dennoch springt der Funke nicht immer über.
Mit seiner Adaption des US-Bestsellers von Azar Nafisi macht der israelische Regisseur Eran Riklis den Ausschluss der Frauen aus dem öffentlichen Leben nach der iranischen Revolution nachvollziehbar.
Die schwarze Komödie über das Jenseits als deutsche Verwaltungsbürokratie hat starke Momente, überzeugt aber nicht durchweg.
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