Rebecca Ferguson

Als Schauspieler/in:

Denis Villeneuves SF-Film saugt die merkwürdige ideologische Melange des Kultromans so energisch auf wie ein Riesensandwurm und verarbeitet sie zu einem visuell extrem attraktiven Wüstenabenteuer mit Hinweisen auf die aktuelle Weltlage. Trotz Überlänge: Da muss noch was kommen
In nicht allzu ferner Zukunft: Der Meeresspiegel ist bedrohlich gestiegen, Miami überflutet und die Bewohner können in Wassertanks ihre liebsten Erinnerungen wieder erleben. Sonst hat sich nicht viel geändert in Lisa Joys Kreuzung aus Science-Fiction und Film Noir: Ein Detektiv (Hugh Jackman) erliegt dem Sirenengesang einer Femme fatale (Rebecca Ferguson) und muss in einer korrupten Welt ihrem Geheimnis auf die Spur kommen
Der vor zwanzig Jahren noch frischen Idee, dass die Aliens bereits mitten unter uns sind, haucht die Fortsetzung »Men in Black: International« leider kein neues Leben ein. Unerhebliches Sommerkino, das nur der beherzte Auftritt von Tessa Thompson vor dem sofortigen Vergessen rettet
Ein lustig-schwungvoller Abenteuerfilm, in dem Kinder zu Tafelrittern werden und die schöne Tugend der Ritterlichkeit und Erwachsene die politische Metapher entdecken können: Das chaosumtoste Herausstolpern des Vereinigten Königreiches aus der EU ist allgegenwärtig, während Alex und seine Getreuen mit der bösen Fee Morgana um die Zukunft der Insel kämpfen: »Wenn du König wärst«
Im sechsten Teil der Serie muss Tom Cruise einmal mehr die Welt vor skrupellosen Terroristen retten. Regisseur und Drehbuchautor Christopher McQuarrie verknüpft allerdings Action und Emotion, Spektakel und Psychologie so perfekt, dass selbst altbekannte Situationen und Konstellationen in »Mission: Impossible – Fallout« einen unwiderstehlichen Sog entwickeln
Das Filmmusical »Greatest Showman« über den Showbusiness-Pionier P. T. Barnum beleuchtet zwar auch unerwartete Aspekte, bleibt aber vor allem als opulent-oberflächliches Popmusikspektakel in Erinnerung, in dem die eigentlichen Helden dieser Karriere, Barnums Künstler, zu kurz kommen
Daniel Espinosas Sci-Fi »Life« mit Jake Gyllenhaal und Rebecca Ferguson ist überzeugende Home-Invasion der dritten Art mit verzeihbaren Ausfallschritten in die Esoterik
Stephen Frears tragikomisches Porträt der legendär schlechten Sängerin Florence Foster Jenkins ist ein wunderbarer »Showcase« für Meryl Streep und Co-Star Hugh Grant, der interessante Fragen nach der Wertigkeit von Kunst ausblendet
Spannende, gut gespielte Verfilmung des Krimi-Bestsellers, die jedoch zunehmend unter der holzschnittartigen Zeichnung der männlichen Figuren leidet
Am Anfang stand die Idee für die spektakulären Action-Szenen; das Drehbuch wurde später um sie herum konstruiert. So etwas kann gut gehen, wenn die Spannungsdramaturgie auf der Vorhersehbarkeit und dem reibungslosen Zusammenspiel von Spezialisten basiert. Christopher McQuarrie jedenfalls variiert die bewährten Motive des widerstandsfähigen Spionage-Franchise temporeich und mit lässlicher Ironie