Joel Basman

Als Schauspieler/in:

Eine psychedelische Reise durch neun Tage im Leben eines 17-Jährigen. Der Junge aus einer tristen Hochhaussiedlung verliebt sich gleich zwei Mal und wird von einem Indianer verfolgt. »Es war einmal Indianerland« ist ein schräger, bildgewaltiger Trip, der sich unbedingt lohnt
Im historischen Maler-Biopic über Paula Modersohn-Becker spiegeln sich universelle und moderne Themen wie weibliche Selbstbehauptung und die Vereinbarkeit von menschlichen Beziehungen und beruflicher Selbstverwirklichung
Das Drama »Unter dem Sand« über deutsche Kriegsgefangene, die zum Minenräumen an die Westküste Dänemarks geschickt werden, entwickelt sich zwar konventionell, ist aber so herausragend gespielt und fotografiert, dass der Widerstreit zwischen Ideologie und Menschlichkeit ergreift und kaum mehr loslässt
Nach den verhaltenen Dramen »Wolke 9« und »Halt auf freier Strecke« findet Andreas Dresen mit der Adaption des Romans von Clemens Meyer einem neuen Stil. Episodisch, aber nie zerfahren, in drängenden Montagen und rührenden Mikroporträts erzählt der Film von einer Gruppe Jugendlicher, die in Leipzig die Jahre nach der Wende erlebt
Burhan Qurbani rekonstruiert mit fabelhaften Darstellern die fremdenfeindlichen Exzesse 1992 in Rostock-Lichtenhagen in einem fiktiven Rahmen: kunstvoll, nuanciert und sensibel
Ein humorvoller Behindertenfilm? Stefan Hillebrand und Oliver Paulus schaffen zwar nicht die Quadratur des Kreises, erfinden aber das Rad des Rollstuhlfahrers neu
In ihrem zweiten abendfüllenden Spielfilm spürt Friederike Jehn zwischen dokumentarischer Sachlichkeit und flüchtiger Poesie erneut familiären Krisenherden nach
Philip Kochs Debütfilm blickt mit unerbittlicher Härte und analytischer Schärfe auf den brutalen Alltag im deutschen Jugendstrafvollzug. Dem Zuschauer bleiben hier ebenso wenig Fluchtmöglichkeiten wie seinen eingekerkerten Figuren