Film des Monats April »Lady Bird«

Christine »Lady Bird« McPherson wird flügge: Sie träumt hoch hinaus und lässt sich weder von amourösen Fehlgriffen noch von der Skepsis ihrer Mutter zu Boden ziehen. Gerwigs schwungvolle Dialoge sowie souveräne Regie im Verein mit darstellerischer Finesse ergeben ein aufrichtiges Sehvergnügen

Death Wish

Eli Roths »Death Wish« ist eher ein Gegenentwurf als ein Remake von Michael Winners berüchtigtem Selbstjustiz-Thriller. Bruce Willis sieht in dieser drastischen Satire nicht rot. Er setzt nur die Brille der Waffenlobby auf

"Was tut sich?" mit Marie Wilke

am Mi., 04.04. in Frankfurt am Main – epd-Film-Autor Ulrich Sonnenschein spricht mit Marie Wilke über ihren Film »Aggregat«
Gerhard Midding

In gewissen Pariser Kinos finde ich mich gern schon eine Weile vor Filmbeginn ein. Ich tue es aus gewissermaßen doppelter Schaulust. Das gilt nicht für diejenigen, in denen das aktuelle Programm läuft. Aber in den Sälen im Quartier Latin und in St. Germain, die fast ausschließlich Reprisen zeigen, studiere ich gern das Publikum.

Exodus – Der weite Weg

Dokumentarfilm über Flüchtende: Auf der Suche nach den Gesichtern hinter der Statistik verliert Regisseur Hank Levine sein eigentliches Ziel in »Exodus – Der weite Weg« etwas aus den Augen

The Death of Stalin

Schwarze Komödie um die Intrigen und Ränkespiele im Nachhall von Stalins Tod im Jahr 1953. Das grandiose Casting (Steve Buscemi, Jason Isaacs, Jeffrey Tambor, Rupert Friend, Simon Russell Beale, Andrea Riseborough) ist die größte Stärke von »The Death of Stalin«

1000 Arten Regen zu beschreiben

Ein 18-Jähriger schließt sich in seinem Zimmer ein, seine Familie ist ratlos: »1000 Arten Regen zu beschreiben« ist ein eindrückliches Langfilmdebüt von Isa Prahl mit elegischem Sog
Gerhard Midding

"Nun wissen wir mehr als vorher", sagte der ältere Herr, der neben mir saß. Ich nickte ihm zu, nicht zuletzt, weil mir gefiel, dass aus seinen Worten weder Ironie noch Ehrfurcht klangen. Sie waren ein Bekenntnis nüchterner Zufriedenheit. Wir hatten gerade im Saal Jean Epstein einen Vortrag über den eminent nostalgischen Zug gehört, den der Referent im US-Kino der Kriegs- und Nachkriegszeit ausgemacht hatte.

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