Barbara Schweizerhof

Die echten Heldentaten, die, die unser aller Leben besser oder zumindest erträglicher machen, sind oft als solche nicht erkennbar. Weil sie in aller Stille, im Verborgenen vollbracht werden. Dass sein neuer Film auf diese These hinausläuft, stellt der amerikanische Regisseur Terrence Malick schon mit dem Titel, »A Hidden Life« – »Ein verborgenes Leben«, heraus.

"Was tut sich?" mit Katharina Wackernagel und Jonas Grosch

am Mi., den 05.06. in Frankfurt am Main – epd Film-Autor Ulrich Sonnenschein spricht mit Katharina Wackernagel und Jonas Grosch über ihren Film »Wenn Fliegen träumen«
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Mit »The Iron Throne« geht einer der größten Serienerzählungen der Fernsehgeschichte zu Ende.
Gerhard Midding

Natürlich war aller Welt klar, dass die "Bundesbanane" am Ende nicht den Zuschlag bekommen würde. Auch der zehn Meter hochragende "Zweifel" war in diesem Zusammenhang nicht wirklich zielführend. Was eine Giraffe und ein Doppeldecker-Flugzeug mit der friedlichen Revolution zu tun haben sollten, wurde dem Betrachter ebenso wenig klar. Und dass die Landschaften in unerreichbarer Höhe blühen sollten, konnte nicht im Sinne Helmut Kohls sein. Das Stelenfeld schied sofort aus, denn das gab es ja schon.

Lord of the Toys

Der Film porträtiert den Influencer Max Herzberg und seinen Kreis, der in Social-Media-Kanälen mit Gewalt und Exzess verherrlichenden Videos mit rechten Tendenzen erfolgreich ist. »Lord of the Toys« wird mangelnde Distanz vorgeworfen, aber er erweist sich als kluge und vielschichtige Doku über die dunklen Seiten der Generation Internet

2 Gisht Mjaltë – Eine albanische Geschichte

Als eine Mischung aus »Hangover«, Louis-de-Funès und schrillem YouTube-Tutorial inszeniert der türkische Regisseur Emir Khalilzadeh diese Geschichte um ein junges Paar. Wohin sie läuft und was sie soll, versinkt in Albernheiten

The Wild Boys

Entfernt erinnert Bertrand Mandicos Spielfilmdebüt an William Goldings »Herr der Fliegen. Aber Mandicos grandiose visuelle Kompositionen sprengen von Anfang an jeglichen erzählerischen wie gesellschaftlichen Rahmen und beleben so die von Kenneth Anger und Jack Smith geprägten Avantgardefilmtraditionen der 60er Jahre neu

John Wick: Kapitel 3

Im dritten Teil der Filmserie um den von Keanu Reeves gespielten Profikiller verwandelt sich John Wicks Welt in eine kafkaeske Version unserer globalisierten Wirklichkeit. Eine spannende Entwicklung, die aber nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass die routiniert inszenierten Actionszenen nicht an die Kampfchoreographien der früheren Filme heranreichen
Barbara Schweizerhof

Alle wollen es werden, niemand will es sein: so lautet das Paradox des Alters. In verstärktem Maß gilt das für Schauspieler, zumal für die berühmten, weshalb die meisten wohl lieber mit Hilfe von Maske und Make-up alt spielen, als ihre echten, eigenen Falten oder grauen Haare zu zeigen.

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