Deutscher Filmpreis: Triumph für »Gundermann«

Der Deutsche Filmpreis ist der mit drei Millionen Euro Preisgeld höchstdotierte deutsche Kulturpreis. In diesem Jahr triumphierte »Gundermann« von Andreas Dresen

goEast 2019

Das goEast-Festival des mittel- und osteuropäischen Films stellt Anforderungen an den ­Zuschauer. Und es lohnt sich: In diesem Jahr zeigte es, was das Kino der Serie voraus hat – poetische Verdichtung

Film des Monats Juni » Eine moralische Entscheidung«

Vahid Jalilvands preisgekröntes Drama zeigt Menschen, die sich in einem Geflecht aus Schuld und falschen Entscheidungen verfangen

Zwischen den Zeilen

Es geht um Beziehungen, Affären, Fiktion, Wahrheit und die Digitalisierung in Olivier Assayas' wortreicher, durchaus abgründiger Komödie »Zwischen den Zeilen« über die Pariser Literaturszene. Auch wenn die (gut gespielten) Figuren und ihr Narzissmus bisweilen nerven, ist das Ergebnis so unterhaltsam wie vielschichtig

Eine moralische Entscheidung

Ein Arzt fühlt sich für den Tod eines kleinen Jungen verantwortlich – aber ist er es auch? Vahid Jalilvands konzentriert inszeniertes und meisterhaft gespieltes Drama »Eine moralische Entscheidung« verhandelt Gewissensfragen und ist am Ende vor allem ein bewegendes Plädoyer für Humanismus

High Life

An Bord eines Raumschiffes werden übergriffige Experimente durchgeführt, die die Überlebenden vor komplizierte Fragen stellen und dem Publikum schwer zu denken geben. Claire Denis erobert mit ihrem ungewöhnlichen Vertreter eines traditionsreichen Genres reizvolles Neuland: »High Life«

Zweifel erforschen: Internationale Kurzfilmtage Oberhausen

Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen sind Deutschlands wichtigstes Festival dieser Art. In ihrer 65. Ausgabe stellten sie neben den diversen ­Wettbewerben das Frühwerk Aleksandr Sokurovs vor

Aladdin

Klassische Märchengeschichte – Prinzessin verliebt sich in Bürgerlichen, Schwierigkeiten folgen auf dem Fuße, ein magisches Wesen muss helfen – trifft auf humorvollen Regisseur mit einem Händchen fürs Spektakel. Das Resultat ist eine unbekümmert farbenfroh exaltierte Fabel, die den Zauber zurück ins Morgenland bringt und das Publikum zum Schwelgen
Barbara Schweizerhof

Ein neuer Quentin-Tarantino-Film ist immer ein Ereignis. Besonders aber auf einem Festival in Cannes, wo in diesem Jahr kein anderer Film so lange Schlangen mit sich brachte wie »Once Upon a Time in Hollywood« und die Erwartung schon Tage vorher wie mit Händen zu greifen war. Und soviel sei verraten, gegen die Bitte von Tarantino selbst, der per Pressemitteilung darum bat, keine Spoiler preiszugeben: Zumindest das Publikum in Cannes enttäuschte er nicht.

Seiten

epd Film RSS abonnieren