A Pure Place

Eine der radikalsten deutschen Genrearbeiten der vergangenen Jahre: Die Erzählung um einen charismatischen Sektenführer entpuppt sich als politische Allegorie und als bittere Abrechnung mit mehr als nur der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert

Platzspitzbaby

Inspiriert vom gleichnamigen autobiografischen Buch, erzählt Pierre Monnard von einer Tochter und ihrer drogenabhängigen Mutter. Ein feinfühliges Coming-of-Age vor heftiger innerfamiliärer Drogenkulisse

Mitra

In seinem Film verarbeitet der iranisch-niederländische Filmemacher Kaweh Modiri die realen Erfahrungen seiner Mutter. Nach der Hinrichtung ihrer Tochter wird sie im Exil mit der Verräterin konfrontiert

Mit eigenen Augen

Wie entsteht eigentlich ein investigatives Polit-Magazin? Der Dokumentarfilm von Miguel Müller-Frank will eine Antwort geben, aber nicht ausformulieren

Mein Sohn

Lena Stahls Debütfilm ist eine persönliche Auseinandersetzung mit der fragilen erzieherischen Balance zwischen beschützen und beengen, helfen und behindern, sehr unmittelbar ausgespielt von Anke Engelke und Jonas Dassler

Lieber Thomas

Eine faszinierende, wechselvolle Biografie mit einer widersprüchlichen Gestalt im Zentrum: Andreas Kleinerts Biopic zu Thomas Brasch vollzieht den Lebensweg nach, wird aber den Widersprüchen in ihrer Tiefe nicht immer ganz gerecht

Last Night in Soho

Zeitreise ins Swinging London: Tief in der Filmgeschichte verankert, feiert Edgar Wright das Kino, blendet aber die hässliche Unterseite des Glamours nicht aus und versetzt dem Zuschauer heilsame Schocks

Das Land meines Vaters

Das Spielfilmdebüt von Edouard Bergeon beruht auf der Geschichte seines eigenen Vaters, der den väterlichen Hof voller ehrgeiziger Pläne übernahm und dann hochverschuldet in Depressionen fiel. Hervorragend besetzt wirft das Drama ein Schlaglicht auf die andauernde Agrarkrise in Frankreich

Kosmetik des Bösen

Eine scheinbar zufällige Begegnung zwischen einem Stararchitekten und einer jungen Frau entwickelt sich zu einem psychologischen Katz-und-Maus-Spiel, in der Verfilmung leider mit wenig Spannung

Kinder der Hoffnung

Die israelische Filmemacherin Yael Reuveny sammelt in einem Mosaik Eindrücke zur Stimmungslage der 40-Jährigen in Israel

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