DVD-Tipp: »Secret State« (2012)

Ein brillantes Schauspielensemble in einem britischen Politthriller von zeitloser Aktualität.

A Useful Ghost

Der thailändische Regisseur Ratchapoom Boonbunchachoke erzählt von Geistern, die in Staubsaugern weiterleben und an unaufgearbeitete Verbrechen erinnern. Ein herausfordernder Debütfilm, dem mit seinen wechselnden Handlungssträngen und Figuren nicht immer leicht zu folgen ist, der aber seine ganz eigene Faszination entwickelt.

Mit Hasan in Gaza

Ein Roadmovie als wehmütige Zeitreise, die ihre Bedeutung aus den Perspektiv-Verschiebungen zwischen der Drehzeit von 2001 und der Katastrophe der letzten Jahre bekommt.

Calle Málaga – Ein Zuhause in Tanger

Eine alte Dame lässt sich nicht aus ihrem Paradies, einer Wohnung in Tanger vertreiben: Dieses Feelgood-Drama ist zum einen eine etwas kitschige Liebeserklärung an die pulsierende marokkanische Küstenstadt, vor allem aber eine Hommage an Carmen Maura als gewitzte Heldin.

The Bride! – Es lebe die Braut

Chicago in den 1930er-Jahren. Frankensteins Monster (Christian Bale), von tiefer Einsamkeit gequält, sucht die Hilfe der rätselhaften Dr. Euphronius (Annette Bening). Sein innigster Wunsch: eine Gefährtin, die ihm zur Seite steht. Gemeinsam machen sich die beiden an ein düsteres Werk – sie wählen eine Frau als Opfer aus und bringen die Tote (Jessie Buckley) mit wissenschaftlicher Raffinesse zurück ins Leben.

Blue Moon

Altmodisch anmutende Tragikomödie über den Musicaltexter Larry Hart, eine Hommage an den guten, alten Broadway und eine Parabel auf heute – mit einem brillanten Ethan Hawke und Andrew Scott.
von: 
Abgründig, verrucht, schambesetzt? Vorbei. BDSM ist im Alltag angekommen. Zum Beispiel mit dem charmanten Indie-Film »Pillion«.

Pillion

Harry Lighton erzählt in seinem Langfilmdebüt von Macht und Begehren als Versuchsanordnung der Selbstfindung. Zwischen Leder und leiser Melancholie wächst ein junger Mann über seine Rolle hinaus. Eine überraschend zärtliche Dom-Com über den Mut, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen.
Gerhard Midding

Wenn in der kommenden Nacht die Oscars vergeben werden, dürfte Jack Fisk aller Wahrscheinlichkeit nach leer ausgehen. Branchenkenner gehen davon aus, dass entweder »Frankenstein« oder »Sinners« für das Beste Szenenbild ausgezeichnet werden.

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