Stuttgarter Filmwinter

Stuttgart, 14.–21.1. – Das »Festival for Expanded Cinema« bietet ein internationales Programm mit Filmen, Ausstellungen und Performances zum Motto »Scheiße | Gold«.

Filmcollage »The Clock«

Berlin, 2.–3.1. – Christian Marclays 24-Stunden-Montage aus Tausenden von Film- und Fernsehclips, in denen Uhren und andere Bezüge zur Zeit dargestellt sind, in der Neuen Nationalgalerie bei freiem Eintritt.

Werkschau: Max Ophüls

Frankfurt am Main, 1.–17.1. – Umfangreiche Werkschau zu Max Ophüls im Rahmen der Ausstellung »Entfesselte Bilder« im Filmmuseum.

Die progressiven Nostalgiker

Zeitreisekomödie um ein braves 50er-Jahre-Ehepaar, das sich plötzlich in der modernen Welt zurechtfinden muss. Erschreckt von Dingen wie sprechenden Kaffeemaschinen und Homo-Ehe, tun sie alles dafür, um zurückzukehren. Das Charisma der Hauptdarsteller tröstet über manchen Logikfehler und abgeschmackten Witz hinweg.

Wir, die Wolfs

Familienforschung mit überfamiliärer Bedeutung: Darío Aguirres Dokumentarfilm ist neben einem bitteren Rassismus-und-Misogynie-Dokument auch eine persönliche Aufarbeitung von Hunderten Jahren Ausbeutung durch Hausarbeit und sexuellen Missbrauch.

Die Stimme von Hind Rajab

Der in Venedig ausgezeichnete Hybridfilm über das in Gaza getötete palästinensische Mädchen Hind Rajab ist unmittelbar ergreifend, zugleich aber auch ein Beleg dafür, welche Probleme in der Wahl der inszenatorischen Mittel stecken.

Buch und Buchvorstellung: Hans Schifferle

Das Porträt des leidenschaftlichen Filmkritikers Hans Schifferle und seines Werks. Buchvorstellung von Rolf Aurich und Ulrich Mannes am 5.3. um 19 Uhr im Münchner Filmmuseum.
Gerhard Midding

Bei strengen Literaturkritikern hatte sie hier zu Lande keinen leichten Stand. Das mag nicht zuletzt an der hiesigen Begeisterung für Raymond Chandler gelegen haben, der bekanntlich nicht nur selbst brillante Krimis, sondern auch mit kennerischer Schärfe über die Arbeit der Konkurrenz schrieb. Die von Agatha Christie ertrug er partout nicht.

Lesbian Space Princess

Der Animationsfilm für Erwachsene erinnert an Adult-Swim-Serien wie »Final Space« oder »Rick and Morty« und ist voll von schrägen Einfällen, popkulturellen Zitaten und absurdem Humor. Ganz lässig im Vorbeigehen entwirft »Lesbian Space Princess« außerdem eine sexpositive, queerfeministische Utopie.

Die Unsichtbare (2012)

In den stillen Momenten berührend, verliert »Die Unsichtbare« über eine überforderte Jungschauspielerin aufgrund von zu vielen Figuren, zu vielen Ereignissen, zu vielen Drehbuchideen, die ablenken vom eigentlichen Anliegen der Erzählung.

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