Puppe

Nach einer Zeit auf der Straße muss die junge Anna (Anke Retzlaff) sich auf einem abgelegenen Bauernhof mit sich und ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Eindringlich gespielte Mischung aus Berg- und Therapiefilm, mitunter konstruiert

Paulista – Geschichten aus São Paulo

Dreierlei melancholisch stimmende Liebesgeschichten aus der brasilianischen Großstadt, die gleichzeitig die wichtigste Nebenfigur in diesem atmosphärischen Film bildet

Paradies: Glaube

Der zweite Teil von Ulrich Seidls »Paradies«-Trilogie: die überragend gespielte und fotografierte Charakterstudie einer extremen Katholikin

No!

Das Ende des Pinochet-Regimes als schwarzbunte Komödie: Aus der Perspektive eines Marketingfachmanns erzählt Pablo Larraín in »No!« vom Referendum des 5. Oktobers 1988, als das chilenische Volk tatsächlich die Wahl hatte zwischen der Fortsetzung der Militärdiktatur oder einer ungewissen Zukunft als Demokratie – so furios, dass man fortan nachsichtiger sein wird mit der Werbebranche

Shootout – Keine Gnade

Sylvester Stallone als Profikiller in einem Film von Walter Hill: knallharter Thriller in Achtzigerjahremanier mit äußerst dünner Story und jeder Menge gut gemachter Action

Drachenmädchen

Das politische System Chinas spiegelt sich in diesem Dokumentarfilm im Kleinen wieder. Die Kung-Fu-Schule in Shaolin reproduziert gesellschaftliche Normen und Anforderungen in der alltäglichen Erziehung ihrer Schützlinge und entlässt schließlich entmündigte und gleichgeschaltete Kung-Fu-Kämpfer in die Welt

The Last Stand

»Äktschn« forever: Arnold Schwarzenegger tritt in seinem äußerst geschickt vorbereiteten Comeback als Kleinstadtsheriff an, der seine Stadt vor einem gefährlichen Drogenbaron und dessen Männern schützen muss. Actionreicher, harter und spannunsgreich inszenierter Neo-Western

Come together. Dresden und der 13. Februar

Der vielschichtige Dokumentarfilm über die Bombardierung Dresdens macht Geschichte wieder lebendig

Hyde Park am Hudson

Große Politik und niedere Instinkte im Juni 1939, eine geheime Affäre von Franklin D. Roosevelt und ein Picknick mit Hot Dogs als Prüfstein für die britisch-amerikanischen Beziehungen: Was eine spritzige Comedy of Manners sein könnte, versandet unter der Regie von Roger Mitchell spannungslos im weitgehend belanglosen Geplänkel

Hänsel und Gretel: Hexenjäger

Es braucht heute neben Armbrust und Schrotflinte schon auch Kampfkunst, um Hexen in den Ofen zu schieben: Das 3D-Splattermärchen ist ein rasanter Frontalangriff auf die kollektiven Kindheitserinnerungen vieler Generationen. Ohne Liebe zum Sujet inszeniert, bleibt das Gemetzel jedoch seltsam wirkungslos

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