Ulrich Sonnenschein

Filmkritiken von Ulrich Sonnenschein

Langzeit-Dokumentation über einen Jugendlichen in den Brennpunkten von Berlin Marzahn-Hellersdorf, die von den Schwierigkeiten des Heranwachsens rund um die Allee der Kosmonauten erzählt.
Skurriles Märchen, nach dem Roman von Mariana Leki, über ein Dorf im Westerwald, in dem immer jemand stirbt, wenn eine alte Frau von einem Okapi träumt.
Eine weitere Variante des Vater-Sohn-Konflikts. Neben großartigen Darstellern ist die nahezu mythisch anmutende irische Landschaft das Hauptaugenmerk des Films.
Erstaunlicher Dokumentarfilm über einen einzigen Song, der Weltkarriere machte, ebenso wie sein Schöpfer Leonard Cohen.
Drama um ein georgisches Dorf an der Küste des Schwarzen Meers und einige mutige Menschen, die gegen eine gnadenlose, alles bestimmende Homophobie angehen.
Unterhaltsame Doku über eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Wie schafft man es, 8 Milliarden Menschen zu ernähren, ohne die kleinen Bauern in den Ruin zu schicken.
Dokumentarfilm über den Schweizer Bestsellerautor, der leicht melancholisch, immer ernsthaft und selten spannungsvoll mit den Büchern und dem Autor gleichberechtigt umzugehen versucht.
Großartiger Dokumentarfilm über die Unsichtbarkeit. Die Leidenschaft des Vaters, in Frauenkleidern durch München zu flanieren, blieb in der heimatlichen Gemeinde allen verborgen. Es gibt also keine Bilder und doch einen Film, der alles offenbart.
Stille Reflektion einer intellektuellen Frau, die in der Konfrontation mit sich selbst unangenehmen Wahrheiten begegnet, diese aber schließlich bewältigt. Eine Glanzrolle für die im Alter immer besser werdende Isabelle Huppert.
Feinfühlige Romanverfilmung des Bestsellers von Dörte Hansen, in der die Frage nach dem Verlust zwischen persönlicher Erfahrung und gesellschaftlicher Realität auf dem Lande verhandelt wird. Und Charlie Hübner ist wieder mal großartig.

Weitere Inhalte zu Ulrich Sonnenschein

Blogeintrag
Die Diskussion ist alt und scheidet sich immer noch an der Frage des Authentischen. Will man Filme in der Originalsprache mit Untertiteln sehen oder lieber in der Synchronfassung?
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»Als wir träumten«, der Wettbewerbsbeitrag von Andreas Dresen ist gerade vorbei. Etwas betreten, aber nicht übellaunig wandert die Masse der Journalisten die Treppe hinunter...
Blogeintrag
Starke Frauen, wilde Jugend, Beziehungen im Alter, neben der Vielzahl der Themen, die die Berlinale abdeckt, gibt es, mehr oder weniger freiwillig, in jedem Jahr auch merkwürdige Schwerpunkte...
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Der Berlinale ist ein Ort des Austausches. Ein Filmproduzent, den ich letztes Jahr traf, sagte auf die Frage, welcher Film ihm am besten gefallen habe, "zum Filmschauen komm ich hier gar nicht. Habe zu viele Termine"...
Blogeintrag
Nun hat er begonnen, der Wettbewerb und die spannende Erwartung geht langsam in das typische Berlinale-Gefühl über, ein Gefühl das sich vom Mitleid mit den Figuren zu der Hoffnung entwickelt, zwischen den tragischen Filmen auch einmal etwas vom blauen Berliner Himmel zu sehen...
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Die »Nachts im Museum«-Filme haben ihr eigenes Genre geschaffen. Aber auch früher hat es das Kino in die Tempel unserer Kultur gezogen. Wir präsentieren: die magischen Museumsmomente der Filmgeschichte
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Musikdokus gab es viele in den letzten Jahren. Jetzt startet die populäre Indie-Band The National »Mistaken for Strangers«
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Nix mit kuschelig. Das Filmfestival Max Ophüls Preis ist eine wichtige Plattform für den deutschen Nachwuchsfilm. Der gab sich in diesem Jahr fantasievoll, komisch – und gesellschaftlich bewusst