Ulrich Sonnenschein
Filmkritiken von Ulrich Sonnenschein
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Dokumentarfilm über den Schweizer Bestsellerautor, der leicht melancholisch, immer ernsthaft und selten spannungsvoll mit den Büchern und dem Autor gleichberechtigt umzugehen versucht.
Großartiger Dokumentarfilm über die Unsichtbarkeit. Die Leidenschaft des Vaters, in Frauenkleidern durch München zu flanieren, blieb in der heimatlichen Gemeinde allen verborgen. Es gibt also keine Bilder und doch einen Film, der alles offenbart.
Unterhaltsame Doku über eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Wie schafft man es, 8 Milliarden Menschen zu ernähren, ohne die kleinen Bauern in den Ruin zu schicken.
Stille Reflektion einer intellektuellen Frau, die in der Konfrontation mit sich selbst unangenehmen Wahrheiten begegnet, diese aber schließlich bewältigt. Eine Glanzrolle für die im Alter immer besser werdende Isabelle Huppert.
Feinfühlige Romanverfilmung des Bestsellers von Dörte Hansen, in der die Frage nach dem Verlust zwischen persönlicher Erfahrung und gesellschaftlicher Realität auf dem Lande verhandelt wird. Und Charlie Hübner ist wieder mal großartig.
Was wie ein »Ich-bin-dann-mal-weg-Roadmovie« beginnt, endet bei einem sinnlichen Film über Liebe, Lebenssinn und Menschlichkeit in Zeiten von Corona.
Film über den Kampf gegen krebserregende Pestizide. Ein wichtiges Thema, voller Ernsthaftigkeit inszeniert, bei der die Spannung leider etwas auf der Strecke bleibt.
Kammerspiel um eine der wichtigsten Fragen des Lebens: Wie komme ich zu gutem Sex? Obwohl in diesem Film um eine pensionierte Lehrerin und einen Callboy mehr gesprochen als gekuschelt wird, ist er ungeheuer erregend.
Der Verfilmung des Theaterstücks »100 m²« sieht man seinen Ursprung zwar noch an, doch die scharfen Dialoge zwischen zwei Frauen aus zwei Generationen verfangen ebenso auf der Leinwand wie auf der Bühne.
Halbdokumentarische Künstlerbiografie des Jugendstilmalers, die sich in der Inszenierung etwas zu viel vornimmt. Mal malerisch, mal analytisch und dann sogar vom Verlauf der Zeiten unabhängig, stellt sie die Frage nach der Wirkungsweise der Kunst.
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Blogeintrag
Die Diskussion ist alt und scheidet sich immer noch an der Frage des Authentischen. Will man Filme in der Originalsprache mit Untertiteln sehen oder lieber in der Synchronfassung?
Blogeintrag
»Als wir träumten«, der Wettbewerbsbeitrag von Andreas Dresen ist gerade vorbei. Etwas betreten, aber nicht übellaunig wandert die Masse der Journalisten die Treppe hinunter...
Blogeintrag
Starke Frauen, wilde Jugend, Beziehungen im Alter, neben der Vielzahl der Themen, die die Berlinale abdeckt, gibt es, mehr oder weniger freiwillig, in jedem Jahr auch merkwürdige Schwerpunkte...
Blogeintrag
Der Berlinale ist ein Ort des Austausches. Ein Filmproduzent, den ich letztes Jahr traf, sagte auf die Frage, welcher Film ihm am besten gefallen habe, "zum Filmschauen komm ich hier gar nicht. Habe zu viele Termine"...
Blogeintrag
Nun hat er begonnen, der Wettbewerb und die spannende Erwartung geht langsam in das typische Berlinale-Gefühl über, ein Gefühl das sich vom Mitleid mit den Figuren zu der Hoffnung entwickelt, zwischen den tragischen Filmen auch einmal etwas vom blauen Berliner Himmel zu sehen...
Thema
Die »Nachts im Museum«-Filme haben ihr eigenes Genre geschaffen. Aber auch früher hat es das Kino in die Tempel unserer Kultur gezogen. Wir präsentieren: die magischen Museumsmomente der Filmgeschichte
Thema
Musikdokus gab es viele in den letzten Jahren. Jetzt startet die populäre Indie-Band The National »Mistaken for Strangers«
Meldung
Nix mit kuschelig. Das Filmfestival Max Ophüls Preis ist eine wichtige Plattform für den deutschen Nachwuchsfilm. Der gab sich in diesem Jahr fantasievoll, komisch – und gesellschaftlich bewusst



