Ulrich Sonnenschein

Filmkritiken von Ulrich Sonnenschein

Die Arbeiterkammer in Wien, die sich für Arbeitnehmerrechte einsetzt, bereitet ihr 100-jähriges Bestehen vor. Mitten hinein in die Vorbereitungen platzt Corona und plötzlich gibt es drängendere Probleme. Neben Fragen zur sozialen Gerechtigkeit wirft der Film vor allem eine auf: Warum gibt es so etwas bei uns nur in Bremen und im Saarland?
Dieses Porträt eines der bedeutendsten Maler der Gegenwart geht weit über das porträthafte hinaus, ohne dieses zu vernachlässigen. Hier versteht man plötzlich die Sinnhaftigkeit abstrakter Malerei und deren gesellschaftliche Funktion.
Im Oktober 2019 wird der Dannenröder Forst in Hessen von Klimaaktivisten besetzt, um eine Rodung für eine Autobahn zu verhindern. Dieser Film zeigt, was für Menschen die Aktivisten sind und wie so ein Camp funktioniert.
Getreu dem Titel nimmt Jörg Adolph nach dem geheimen Leben der Bäume die Welt nun aus der Vogelperspektive wahr. Doch er bleibt nicht in den Lüften, sondern landet fest auf dem Boden der Tatsachen des Klima- und Umweltschutzes.
In der einzigartigen Landschaft der irischen Árainn Islands erzählt Martin McDonagh eine märchenhafte Fabel von Freundschaft, Verrat und Einsamkeit, vor dem Hintergrund des irischen Bürgerkrieges 1923.
Langzeit-Dokumentation über einen Jugendlichen in den Brennpunkten von Berlin Marzahn-Hellersdorf, die von den Schwierigkeiten des Heranwachsens rund um die Allee der Kosmonauten erzählt.
Skurriles Märchen, nach dem Roman von Mariana Leki, über ein Dorf im Westerwald, in dem immer jemand stirbt, wenn eine alte Frau von einem Okapi träumt.
Eine weitere Variante des Vater-Sohn-Konflikts. Neben großartigen Darstellern ist die nahezu mythisch anmutende irische Landschaft das Hauptaugenmerk des Films.
Erstaunlicher Dokumentarfilm über einen einzigen Song, der Weltkarriere machte, ebenso wie sein Schöpfer Leonard Cohen.
Drama um ein georgisches Dorf an der Küste des Schwarzen Meers und einige mutige Menschen, die gegen eine gnadenlose, alles bestimmende Homophobie angehen.

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Der erste Sonntag der Berlinale war der Tag des Babys. Drei Filme liefen im Wettbewerb, die umsichtig auf eine feine Steigerung abzielten, was das Kinderkriegen angeht
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Drei Filme im heutigen Wettbewerb schicken ihre männlichen Helden in eine Situation unbestimmter Offenheit
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»Hail, Caesar!« ist eine wunderbare, satirische Hommage an das Kino der 50er Jahre, an jenen ungebrochenen Ernst mit dem man behauptete, Information, Engagement und Unterhaltung gleichermaßen zu bieten
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Der Wettbewerb steht, das Ticket ist gebucht, der Koffer noch nicht gepackt, aber schon spuken die Filme durch die Gedanken
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Til Schweiger und Christian Alvart bringen den »Tatort« jetzt ins Kino. Das hat es in der langen Geschichte des Formats schon mal gegeben, zu Zeiten von Götz Georges Schimanski
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am Di., den 15.12. in Frankfurt am Main – epd Film-Autor Ulrich Sonnenschein spricht mit Regisseur Aron Lehmann und Producer Daniel Sonnabend über »Highway to Hellas«
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Sie begann mit Fernsehkrimis, ist »Tatort«-Kommissarin und arbeitet sich über die deutsch-türkische Kinokomödie »Almanya« ins dramtische Fach vor. Jetzt steht der hochbegabten Aylin Tezel alles offen
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Es war, bis zum letzten Film gestern, ein Wettbewerb der Tiere. Mit Kenneth Branaghs »Cinderella«, der außer Konkurrenz im Wettbewerbsprogramm lief, schloss eine Berlinale, die nicht nur außergewöhnlich viele gute Filme bereithielt, sondern auch gut zu den Tieren war...
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Filme wie »Bad Taste« oder »Braindead« spielen mit der ironischen Übertreibung, aber meistens machen Gewaltszenen überdeutlich, was man auch verstehen würde, wenn man subtiler mit Blut, Schweiß und Tränen umgehen würde. In Hirschbiegels neuem Film »Elser« nun, gibt es beides...