Tom Hiddleston

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Er hat mit Arthouse angefangen. Und wurde als Loki der populärste Blockbuster-Schurke. Tom Hiddleston im Porträt

Als Schauspieler/in:

Etwas überfrachtetes, aber durchaus unterhaltsames Superhelden-Spektakel, das vor allem durch die Einführung eines überzeugenden Bösewichts glänzt: »Avengers 3: Infinity War«
Start: 31.10.2017 – In dieser gelungenen Fortsetzung der »Thor«-Saga werden phantasievoll gestaltete Welten und bombastische Spezialeffekte nur von einem übertroffen: einer witzigen, augenzwinkernden Inszenierung, die den letzten Respekt vor Superhelden ablegt
Das achte Weltwunder ist wieder da! Der Urvater aller riesenhaften Frauenerschrecker und Sachenzerstörer treibt in »Kong: Skull Island« neuerlich sein Unwesen. Diesmal in einem mit allen tricktechnischen Finessen auf hohem Niveau in Szene gesetzten, laut lärmenden Jahrmarktspektakel, das den beträchtlichen Charme eines altmodischen Abenteuerfilms ausstrahlt
Verfilmung des gleichnamigen futuristischen Romans »High-Rise« von J.G. Ballard (1975): in einer 40stöckigen Wohnanlage bricht nach und nach das Chaos aus, bessergestellte und weniger bessergestellte Bewohner gehen aufeinander los. Der Film bewahrt den sarkastischen Tonfall der Vorlage und wirkt, auch wenn er zur Zeit von deren Erscheinen angesiedelt ist, höchst gegenwärtig
Eine angehende Schriftstellerin verfällt im New York des Jahres 1901 einem britischen Adligen und wird seine Ehefrau. Doch in dem alten Familienbesitz in Großbritannien hat sie wiederholt Geistererscheinungen. Offenbar hat das Gebäude eine unheilvolle Vergangenheit. Guillermo de Toros Film balanciert souverän zwischen haunted house und gothic romance und ist zudem ein Fest für die Augen
Muss der Traum aller Geeks sein. Joss Whedons zweiter »Avengers«-Film entfaltet ein pures Comicuniversum. Visuell entfesselt, voller überraschender Verwandlungen und mythologischer Verschlingungen, mit viel Technobabbel, hübschen WG-Gesprächen und Action sowieso. Most marvel-ous!
Auch Joanna Hoggs dritter Spielfilm handelt von der englischen Mittelklasse, fokussiert diesmal aber ein Künstlerehepaar, das in seinem modernen Wohnhaus in einer Art Ehegefängnis lebt. Die Bilder sind geschmackvoll und kühl komponiert, was streckenweise eher an einen Versuchsaufbau denken lässt
Auf der Europatournee der wiedervereinigten Muppets schleust ihr Tourmanager einen kriminellen Kermit-Doppelgänger ein, während der echte Frosch in einem sibirischen Straflager landet. Amüsant und turbulent, fehlt es dieser Fortsetzung an Herz
Tilda Swinton und Tom Hiddleston spielen in »Only Lovers Left Alive« ein modernes Vampir-Liebespaar, das eine transatlantische Fernbeziehung führt. Jim ­Jarmusch macht daraus eine relaxt-witzige Meditation über Künstler und Intellektuelle am Rande der Gesellschaft
Mit seiner Verfilmung von Terence Rattigans Theaterstück schließt Terence Davies direkt an die unvergänglichen Meisterwerke von David Lean und Douglas Sirk an

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Tipp
Tom Hiddleston ist noch ziemlich nahe dran an Bond. Aber Ben Whishaw mischt das Agentenbusiness so richtig auf. Die britischen Miniserien »The Night Manager« und »London Spy«
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Als »Sherlock« hat er eine Fanmanie ausgelöst, in »Star Trek« war er Khan, oft spielt er aber auch historische Figuren. Benedict Cumberbatch ist mehr als der typische britische Exportschurke. Ein Porträt von Anke Sterneborg