Salzgeber
Im Verleih:
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Statt auf überbordende Gefühle und Dramatik setzt Regisseurin Anna Cazenave Cambet auf Nüchternheit und Ruhe. Dass ihre Romanadaption über weibliche Selbstermächtigung trotz der einen oder anderen Länge zum Ereignis wird, liegt vor allem am ebenso nuancierten wie intensiven Spiel von Hauptdarstellerin Vicky Krieps.
Im sommerlichen Flirren der Cote d' Azur ringt ein gut behüteter Teenager mit seinen Träumen und muss entscheiden, welche Richtung er seinem Leben geben will. Einfühlsam begleiten Robin Campillo und der vor Drehbeginn verstorbene Laurent Cantet ihn durch den Taumel der Gefühle. Ein Gemeinschaftswerk, das nicht nur als postumer Freundschaftsdienst bewegend ist.
In Volker Koepps neuem Film kommen osteuropäische Juden zu Wort, deren Biografien von politischen Umbrüchen und dem Angriffskrieg gegen die Ukraine geprägt sind.
Die nächtliche Bühne, die der dritte Langfilm des Regiegespanns Marcio Reolon und Filipe Matzembacher im Titel führt, ist mindestens doppeldeutig. Zwei ehrgeizige Schauspieler und ein aufstrebender Politiker spielen in dem queeren Erotikthriller eine Rolle, hinter der sich ihre wahre Identität verbergen muss.
Der Animationsfilm für Erwachsene erinnert an Adult-Swim-Serien wie »Final Space« oder »Rick and Morty« und ist voll von schrägen Einfällen, popkulturellen Zitaten und absurdem Humor. Ganz lässig im Vorbeigehen entwirft »Lesbian Space Princess« außerdem eine sexpositive, queerfeministische Utopie.
Ein Liebesfilm aus der Innenperspektive eines englischen Abschiebezentrums, in dem die Liebe der Protagonistinnen der Härte des Asylsystems trotzt. Die Ruhe und Einfühlung der Inszenierung und das leidenschaftliche Spiel der Darstellerinnen kommen leider nicht ganz gegen ein sehr schwaches Drehbuch an.
Reden und rauchen: Basierend auf einer Tonbandaufzeichnung von 1974 schildert das Kammerspiel einen Tag im Leben des Fotokünstlers Peter Hujar, was dank der stilbewusst minimalistischen Inszenierung und der entspannten Darsteller Ben Whishaw und Rebecca Hall ein großes Vergnügen ist.
Ein Männerpaar in Nordvietnam, beide leben vom Bergbau, aber einer will weg. Minh Quy Truong erzählt in seinem hypnotischen Geisterfilm von individuellen und kollektiven Traumata in einem zerrissenen Land.
Ein Fischerdorf wird aus seiner Trägheit aufgeschreckt, als ein homophober Angriff verübt wird. Emanuel Parvu seziert das gesellschaftliche Klima mit dem unerbittlichen Naturalismus, den das rumänische Kino wie kein anderes beherrscht.
In seinem Dokumentarfilm ruft Regisseur Raoul Peck den großen südafrikanischen Fotografen Ernest Cole in Erinnerung. Aussagen von Cole und Menschen aus seinem Umfeld sind von Peck als Voice-over über die Bilder gelegt, die aber in ihrer Intensität eigentlich für sich selbst sprechen.
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