Manfred Riepe
Manfred Riepe, geb. 1960, freier Journalist und Autor. Studierte Germanistik und Theater- Film- und Fernsehwissenschaft in Frankfurt/Main. Seit Ende der 80er Jahre Film- und Medienkritiken für Tageszeitungen und Fachmagazine. Schwerpunktthemen: Strukturale Psychoanalyse.
Regelmäßiges Mitglied der Jury des Adolf Grimme Preises. Seit 2006 Lehraufträge über Film an der Universität Basel.
Filmkritiken von Manfred Riepe
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Mit ihrer akribischen Aufarbeitung des Weinstein-Skandals gibt Maria Schrader Frauen eine Stimme. Ein gelungenes Hollywood-Debüt.
Lena Kabes bildgewaltiger Dokumentarfilm zeichnet ein ambivalentes Bild des Naturschutzes.
Tilman König gelingt ein vielschichtiges Porträt über einen politisch ambitionierten Jugendpfarrer aus Jena.
Die bieder inszenierte Liebesgeschichte zwischen einer gut situierten, aber einsamen Frau und einem liebenswürdigen polnischen Handwerker wirkt uninspiriert wie ein Fernsehfilm.
Mit seiner zurückhaltend inszenierten Langzeitbeobachtung zeichnet Frank Wierke das ebenso bewegende wie melancholische Porträt des Dichters und Verlegers Michael Krüger.
Mit wehmütigem Blick zeichnen Judit Kalmár und Céline Coste Carlisle in ihrem Dokumentarfilm das allmähliche Verstummen des traditionellen Fado in Lissabon nach.
Mit der Fortsetzung des Kinohits von 2020 liefert Marc-Uwe Kling als Regisseur und Ideengeber durchschnittliche deutsche Komödienkost.
In ihrem wundervollen Debüt, einer leichtfüßigen Mischung aus Komödie und Liebesgeschichte, wirft Charline Bourgeois-Tacquet aufreizend lässige Blicke auf Erotik zwischen Frauen.
Thomas Oswald gelingt das kontemplative Porträt dreier Tourettepatienten, die in der Einöde Lapplands eine neue Therapie gegen Tics erproben.
In ihrem autobiografisch motivierten Film gelingt Jessica Krummacher ein kunstvoll unpoetisches Sterbedrama ohne melodramatische Überhöhung.
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In seiner aufwendigen Dokumentation »Erfundene Wahrheit – Die Relotius Affäre« dröselt Daniel Andreas Sager den Skandal um die gefaketen Reportagen des Claas Relotius sehenswert auf.
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»Luden« lässt den Paradiesvogel-Mythos der alten Bundesrepublik über Hamburgs »Große Freiheit« und die Individualisten in St. Pauli aufleben.
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In der neuen Serien-Interpretation des »Django«-Stoffs gibt Matthias Schoenaerts den Rächer als in vielerlei Hinsicht sensiblen Mann.
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»Der denkwürdige Fall des Mr. Poe« will Edgar Allan Poes Biografie zusammen mit der Atmosphäre seines Werkes aufleben lassen.
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Feminismus im Rokoko: »Gefährliche Liebschaften« – diesmal als Prequel zum bereits bekannten Stoff konzipiert.
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Ja, er hat den Mumblecore miterfunden. Aber es steckt viel mehr im Werk des amerikanischen Autorenfilmers Noah Baumbach. Jetzt kommt sein »Weißes Rauschen« ins Kino.
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»Kung Fu« ist eine amerikanische Produktion – aber das Ensemble sieht jetzt ganz anders aus als im analogen TV-Klassiker mit David Carradine.
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Mit der Kultserie »Dark« haben Jantje Friese und Baran bo Odar Deutschland auf die Netflix-Rechnung gesetzt. Jetzt kommt der zweite Streich: »1899« erzählt von einem Migrantenschiff – wieder im Mystery-Stil.
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Anlässlich des 30-jährigen Todestages von Petra Kelly blickt die Sky-Dokumentation »Petra Kelly – Der rätselhafte Tod einer Friedensikone« zurück auf den Lebensweg der Friedensaktivistin und ihren bis heute nicht ganz geklärten Tod.



