Leonine Distribution
Die Leonine Distribution (ehemals Universum Film) ist ein deutsches Medienunternehmen mit Sitz in München und gehört zur Leonine.
Es erwirbt auf dem nationalen und internationalen Markt Spielfilm- und Serienrechte und wertet diese im Kino und Home Entertainment aus. Universum Film ist führender Independent-Videoanbieter im deutschsprachigen Raum und bietet im DVD/Blu-ray- und Digitalbereich auch die Lizenzauswertung für externe Partner (u. a. Tobis, Wild Bunch, DCM, Weltkino) an.
Quelle: Wikipedia
Im Verleih:
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Lena Stahls Verfilmung von Juli Zehs dystopischem Roman will großes deutsches Science-Fiction-Kino sein, bleibt trotz aktueller Fragen aber erstaunlich harmlos und konventionell.
Das Drama über das umstrittene TV-Format »To Catch a Predator« ist durchweg exzellent gespielt und atmosphärisch inszeniert, schafft es aber nicht, die Sendung als kulturelles Phänomen zu ergründen.
Der Bauernaufstand von 1381 in England wurde am Ende von den Mannen King Richards II niedergeschlagen. Greengrass' historisches Actiondrama mit Andrew Garfield als grimmigen »Ploughman« ignoriert jedoch die Figuren, und entpuppt sich als notdürftig mit Fakten ausgekleidete Gewaltorgie.
David Dietl hat den Ludwig-Thoma-Klassiker zum Spielfilm ausgebaut, und da der Titelheld von Maximilian Brückner gespielt wird, ist er weniger Grantler als sympathischer Hallodri. In der recht konventionellen Erzählweise schimmern charmante Momente auf, die an das große Talent von Dietls Vater Helmut erinnern.
Eine spielerisch gemeinte Enthüllung kurz vor der Hochzeit stürzt das vermeintlich glückliche Paar in eine tiefe Krise. Kennt man einander eigentlich wirklich? Und wenn nein, hat das dann noch einen Sinn? Borglis treffend betitelte, prominent besetzte Versuchsanordnung kreist um die Frage, wie viel Wahrheit die Liebe verträgt, und findet dezidiert unromantische Antworten.
Regisseur Wheatley, Drehbuchautor Kolstad und Hauptdarsteller Odenkirk entfesseln, was man ein Actionfeuerwerk nennt, und reichern es mit politischer Relevanz an. Ein beißender Kommentar zur Gegenwart, Genrekino auf der Höhe der Zeit.
Emma Thompsons erster Actionfilm beginnt als spannender Survivalthriller, verzettelt sich aber in seinen Ambitionen, aus der Geschichte ein Charakterdrama zu machen. Am Ende ist rein gar nichts mehr glaubwürdig. Immerhin: Thompson schlägt sich prima.
Nicht ganz ernstzunehmende Bestsellerverfilmung um eine Haushaltshilfe, die mit dem gutsituierten Paar, bei dem sie unterkommt, so manch unerquickliche Überraschung erlebt. Alle lügen wie gedruckt und machen einander etwas vor. Die Handlung schlägt die dazu passenden Haken – und am Ende war alles ganz anders. Dabei geht es drastisch und überspitzt gegen konsumistische Propaganda und überkommene Geschlechterrollen.
Warm-melancholische Tragikomödie über den »höflichen Räuber« Jeffrey Manchester: empathisch, unaufgeregt und getragen von Channing Tatums nuanciertem Spiel zwischen Müdigkeit, Charme und leiser Verzweiflung.
In einem Kaff in der Wüste New Mexicos brechen sich zur Zeit der Corona-Pandemie so ziemlich alle Konflikte Bahn, die die US-Gesellschaft seitdem prägen. Starbesetzt, teils virtuos erzählt und gnadenlos in alle Richtungen austeilend, bleibt diese Versuchsanordnung doch zu steril, um ihrer eigenen Ambition gerecht zu werden.
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