Gerd Baumann

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Die Intergrationsgeschichte des deutschen Kriegsgefangenen Bert Trautmann, der im England der 50er Jahre zur gefeierten Torwartlegende aufstieg, inszeniert Marcus H. Rosenmüller zwischen klassischer Sportfilmdramaturgie und britischem Feelgood-Movie, dem man mehr Mut zu offenen Widersprüchen gewünscht hätte
Dritter Teil der Trilogie von Marcus H. Rosenmüller um das Erwachsenwerden zweier Freundinnen: Die beiden Abiturientinnen Kathi und Jo, die in »Beste Zeit« und »Beste Gegend« zwischen Aufbruch in die Welt und planvoller Zukunftsorientierung schwankten, ziehen in »Beste Chance« erste Bilanzen
Ein Debüt, das sich an Bildern vom Krieg ebenso abmüht wie an Einstellungen für eine Liebesgeschichte. Michaela Kezeles Versuch über den Kosovokrieg und seine Opfer in erinnerungswarmem Gelb
Gelangweilte Teenager, die mit der Liebe spielen: Gregor Schnitzler hat mit Juli Zehs Roman eine weitere Geschichte jugendlicher Initiation verfilmt. Aus der weitgehend blutleeren Versuchsanordnung sticht nur Michelle Barthel hervor.
Marcus H. Rosenmüller, Spezialist für bayrische Komödien, serviert einen übermütigen, wenn auch durchwachsenen Spaß über Leben und Tod, Religion und religiöses Theater
Im Jahr 1780 stranden Emanuel Schikaneder und seine Schauspieltruppe in einem Bergdorf und geraten dort mitten in einen Aufstand. Marcus H. Rosenmüller übertreibt es zwar bei seiner Romanverfilmung mit den Affekten wie mit den Effekten, aber irgendwie verzeiht man dieser Liebeserklärung an die Kunst fast alles
Im Sommer 1980 zieht eine Gruppe von Sannyassin auf einen Bauernhof in Oberbayern. Die kleine Lili gerät in einen emotionalen Konflikt: Sie will zum Dorf gehören. Mit eher grobem Strich zeichnet Marcus H. Rosenmüller in »Sommer in Orange« den Zusammenprall beider Welten
Culture-Clash-Komödie und Familiendrama: Der beste Filmbeitrag zur deutsch-türkischen Freundschaft seit »Kebab Connection«
Eine Schule in den letzten Tagen der Weimarer Republik: Das heikle Thema Ausgrenzung wird in »Die Perlmutterfarbe« auf zwei Schulklassen konzentriert und sehr glaubwürdig umgesetzt
Die Irrungen und Wirrungen einer Kindheit in Bayern, in der ein schwer gebeutelter aber unverdrossen findiger Junge zwischen religiösen Heilsversprechungen, magischem Voodoozauber, wuchernden Albträumen und schillernden Kinderfantasien ins Schleudern gerät