déjà-vu film

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Der Film folgt einer Clique um Außenseiterin Masha durch das letzte Schuljahr in einem namenlosen ukrainischen Ort. Kateryna Gornostais mäanderndes Langfilmdebüt sucht nicht das laute Drama, sondern taucht voller Liebe in authentische junge Lebenswirklichkeiten ein.
Die Geschichte eines schwermütigen türkischen Zoodirektors. Gemächlich, mit trockenem Humor und zutiefst melancholisch erzählt als Parabel auf eine Gesellschaft im Zustand der Erstarrung.
Distanziert und doch mit großer Anteilnahme beobachtet der serbische Regisseur drei obdachlose Frauen, die in den Ruinen des nie fertiggestellten Revolutionsmuseums in Novi Beograd leben, und verhandelt das Thema der gescheiterten Träume auf mehreren Ebenen.
Eigentlich will Joscha nur einsam durch das nächtliche Köln streifen und sich verlieren. Doch immer wieder halten ihn Bekanntschaften von seinem Weg ab. Gedreht in einem Take, will der Film ein Lebensgefühl erkunden und ermüdet dabei durch seine aufdringlich-behauptete Traurigkeit.
Porträt der jungen Äthiopierin Nardos, die als Sängerin in Clubs auftritt und hofft, mit eigenen Liedern den Durchbruch zu schaffen. Wie immer in ihren Filmen erzählt die Schweizer Dokumentaristin Heidi Specogna auf Augenhöhe der Porträtierten und fängt in Zwischenbildern zudem den Wandel in Äthiopien ein.
Zwei Frauen setzen sich in dieser Emanzipationsgeschichte mutig und mithilfe weiblicher Solidarität über das Abtreibungsverbot und das Patriarchat hinweg. Ihre Geschichte spielt im Tschad, bleibt aber universell.
Im Affekt bringt ein junger Soldat den Kommandanten um, weil der ihm den Urlaub für den Besuch der schwesterlichen Hochzeit verwehrt. In seinem Debüt verwebt Pouya Eshtehardis Vergangenheit, Gegenwart und Traum zu einer bildgewaltigen Coming-of-Age-Geschichte um Geschwisterliebe und Schuld.
Eigenwilliger Film, der die Frage nach Partnerschaft, Liebe und Erotik neu stellt und in kleinen Szenen zu beantworten sucht
Eine belarussische Studentin nimmt die illegalen Geschäfte ihres Vaters wieder auf und schmuggelt Material aus der Sperrzone von Tschernobyl. In Lothar Herzogs eigenwilligem Debüt wird der kontaminierte Wald zwischen Belarus und der Ukraine zum ambivalenten Sehnsuchtsort und Spiegel für gesellschaftliche und persönliche Traumata
Die Leipziger Filmemacherin Barbara Wallbraun versammelt biografisches Material zum lesbischen Leben in der DDR der 1960er bis 80er: Ein wichtiges Stück Oral History zu privater Hypokrisie, staatlicher Repression und aufmüpfigem Eigensinn