Dave Franco

Als Schauspieler/in:

Queere Liebesgeschichte gestaltet in einem wilden Mix aus Romanze, Exploitation, Body-Horror, Neo-Noir und Thriller, die mit expliziten und stilisierten Bildern einen rauschhaften Sog entwickelt.
Wenn Amerika ein Geschenk Gottes ist, findet die 19-jährige Tish, dann sollten seine Tage gezählt sein. Ihre ganz eigene Sicht der Dinge gibt den Ton von Barry Jenkins' Film vor: eine Mischung aus Romantik und Zorn, Poesie und Unerbittlichkeit. Jenkins hat James Baldwins Roman »Beale Street« in ein Meisterwerk atmosphärischen Erzählens übertragen
Komödie über die Produktion des Kultfilms »The Room«, der unter Cineasten als schlechtester Film aller Zeiten gilt und bei vielen gerade deshalb kultische Verehrung genießt. James Franco macht daraus – als Regisseur und Hauptdarsteller – ein mittelprächtiges Vergnügen, das jenseits der Groteske leider kein Interesse an den Figuren aufbringt: »The Disaster Artist«
Ein live ins Netz übertragenes Onlinespiel fordert Jugendliche dazu heraus, immer mehr zu riskieren und so die Sensationslust unzähliger Zuschauer zu befriedigen. Henry Joosts und Ariel Schulmans Romanverfilmung »Nerve« zeichnet aber nicht nur ein bitteres Bild einer sehr nahen Zukunft. Strahlende Farben und innovative Bilder verwandeln den Film in einen rauschhaften Trip
Auch Besetzungscoup Daniel Radcliffe kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Sequel »Die Unfassbaren 2« um das mit neuem Personal ergänzte zauberhafte Spezialkommando ohne tragfähiges Drehbuch oder interessante Konflikte aus dem Boden gestampft wurde
Vier Magier begehen ausgetüftelte Diebstähle und legen auch die Polizei fortwährend aufs Kreuz. »Die Unfassbaren« ist eine mäßig unterhaltsame und heillos überkonstruierte Gaunerkomödie
Vor einer postapokalyptischen Kulisse entwirft Jonathan Levine (»50/50«) in »Warm Bodies« eine morbide Liebesgeschichte, die die Grenze zwischen Leben und Tod auf sehr eigenwillige Weise durchlässig werden lässt. Unterlegt wird das Ganze mit einem liebenswert-sarkastischen Offkommentar des untoten Ich-Erzählers und einem metaphorischen Resonanzraum, in dem über das Unvermögen, die eigenen Emotionen zu artikulieren, nachgedacht wird
Die Verwandlung einer Dramaserie aus den 80ern in eine Blödelkomödie von heute geht zwar ohne Verluste, aber mit zweifelhaften Gewinn vonstatten. Jonah Hill und Channing Tatum als ungleiches Polizistenpaar, das sich im Ungeschick immer wieder zusammenfindet, amüsieren sich auf jeden Fall prächtig
Remake des gleichnamigen Horrorfilms aus dem Jahr 1985, das seinen neuen Schauplatz Las Vegas ebenso verschenkt wie das Potenzial seiner Darsteller

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Tipp
Motels, Stripclubs und toxische Männer: Janicza Bravo verfilmt mit Zola die in vielem wahre Geschichte eines wilden Wochenendes in Florida.
Meldung
Das Rollenfach, mit dem er bekannt wurde, war der »High School Bully«, den Franco unter anderem in »21 Jump Street« (2012), »Superbad« (2007) und »Fright Night« (2011) spielte. Der jüngere Bruder von James Franco, 1985 geboren, begann seine Karriere relativ spät als 20-Jähriger in der TV-Serie »Eine himmlische Familie«, etablierte sich aber spätestens mit »Die Unfassbaren« als eigenständiger Kinostar