Colin Firth

Produzent/in von:

Erfreulich unaufgeregter Historienfilm, der die Geschichte von Richard und Mildred Loving erzählt, die in den 60er Jahren gegen das in ihrem Heimatstaat Virginia geltende Verbot »gemischtrassiger« Ehen klagen. Statt als pathosschwangeres Gerichtsdrama inszeniert Nichols das bedeutsame Geschehen als intimes Porträt zweier Menschen, die Geschichte schreiben, weil sie sich einfach nur lieben wollen – und trifft damit den Kern der Sache

Als Schauspieler/in:

Immer nur mehr vom Guten: Die Fortsetzung der summarischen Adaption des ABBA-Songkatalogs funktioniert nach den gleichen Prinzipien des Vorgängerfilms und steigert sie mengenmäßig: mehr blauer Himmel, mehr Kitsch, mehr Stars, mehr »Dancing Queen« und »Waterloo«
Lange Jahre kämpfte Rupert Everett darum, sein Herzensprojekt als Regisseur und Drehbuchautor auf die Leinwand zu bringen. Seine Unerfahrenheit in beiden Bereichen ist dem Film über die letzten Jahre Oscar Wildes anzumerken, wird aber durch seine Leidenschaft für die Geschichte und den Protagonisten aufgehoben.
Trotz Colin Firth als segelnder Antiheld entwickelt die allzu zahme Schilderung eines großen Selbstbetrugs keinen rechten Zug und dümpelt meist so vor sich hin: »Vor uns das Meer«
Privater Geheimdienst gegen Drogenclan unter weiblicher Herrschaft. »Kingsman: The Golden Circle« ist routiniertes Popcornkino, das in der digitalen Choreographie der Kampfszenen zu beeindrucken vermag. Und natürlich durch seine Starbesetzung
Obwohl die Nachzüglerkomödie »Bridget Jones' Baby« zwölf Jahre nach der letzten Fortsetzung weitgehend Bekanntes aufwärmt, ist Bridgets Odyssee durch amouröse und berufliche Untiefen erstaunlich leichtfüßig und witzig inszeniert
In Wirklichkeit waren es sogar mehr als tausend Seiten, die Lektor Max Perkins (Colin Firth) aus den Manuskripten von Thomas Wolfe (Jude Law) herauskürzen musste. Und ihr Verhältnis hatte mehr Facetten, als in »Genius« übriggeblieben sind
Drama über die Bewältigung traumatischer Erlebnisse eines Briten in japanischer Kriegsgefangenschaft. Der komplexe Prozess der Traumabewältigung wird hier in vorformatierte Erzählstränge gepresst und auf sehr ungelenke Weise mit einer romantischen Liebesgeschichte gekreuzt
Agentenfilm mit Krawall und Augenzwinkern: Die Geheimorganisation »Kingsman« muss einen wahnsinnigen Medienmogul stoppen, der per tödlicher App die globale Population drastisch verringern will. Colin Firth und Newcomer Taron Egerton treten gegen den Bösewicht (Samuel L. Jackson) an
Unübersehbar versucht Allen hier an seinen größten kommerziellen Erfolg »Midnight in Paris« anzuknüpfen. In der geschmackvollen Retro-Melange darf die Filmgeschichte kräftig mitatmen, die Story allerdings plätschert etwas zu selbstgenügsam vor sich hin
Ambitionierter Psychothriller: Eine Frau, die an anterograder Amnesie leidet, versucht Licht ins Dunkel ihrer Vergangenheit zu bringen. Nur ist das, was sie dabei zutage fördert, nichts als ein Ausdruck konservativster Moralvorstellungen

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Tipp
Die Filme des kanadischen Regisseurs Atom Egoyan, der mit »The Sweet Hereafter« bekannt wurde, kommen bei uns nur noch auf DVD heraus