Kritik zu Der Tiger

© Amazon MGM Studios

2025
Original-Titel: 
Der Tiger
Filmstart in Deutschland: 
18.09.2025
Heimkinostart: 
02.01.2026
L: 
121 Min
FSK: 
16

Nach »Napola – Elite für den Führer« und »Die Welle« ­befasst sich Regisseur Dennis Gansel erneut mit der Verstrickung von ­Verführung und Verantwortung im Faschismus

Bewertung: 4
Leserbewertung
4
4 (Stimmen: 1)

Man sieht den fünf Soldaten, die schwitzend, zerschrammt und verdreckt in einen Tiger-Panzer gezwängt sind, die psychische Zerrüttung an. Das Leid, das sie erlebt, das Leid, das sie verursacht haben, hat Spuren hinterlassen, auf ihren Körpern, in ihrer Haltung, in ihren Blicken. Und es ist nicht zufällig, dass man sich an »Das Boot« erinnert fühlt, an den Film von Wolfgang Petersen, und an die Serie, an der Co-Drehbuchautor Colin Teevan auch schon beteiligt war.

»Der Tiger« spielt 1943 an der Ostfront, Monate nachdem das Gefecht um Stalingrad den Allmachtsfantasien Hitlers einen schweren Dämpfer versetzt hatte. Nachts auf einer umkämpften Brücke drängen die Männer von Leutnant Philip Gerkens (David Schütter mit einer sehr physischen Präsenz) zum Rückzug; er widersteht ihren zunehmend panischen Forderungen, harrt bis zum allerletzten Moment auf der Brücke aus, die um Mitternacht gesprengt werden soll, um den Durchmarsch der russischen Armee zu bremsen. Aus dem Maschinenraum des Panzers dringen die Rufe der Männer, doch erst im letzten Moment kommt das erlösende Kommando zum Rückzug: »Schneller, schneller, tritt aufs Pedal!«, rufen die Männer verzweifelt. »Wir schaffen es nicht!«, fürchten sie. »Wir schaffen es!«, hoffen sie. Und dann explodiert die Brücke. Das Letzte, was sie sehen, ist ein verloren wirkendes Reh, das sich aus dem Wald an den Kriegsschauplatz verirrt hat und um Orientierung ringt.

Immer wieder hat sich Dennis Gansel, wesentlich inspiriert von den Kriegserzählungen seines Großvaters, mit dem Nationalsozialismus und seinen moralischen Fragen beschäftigt. Nach »Napola« über die gleichnamige Eliteschule und dem gegenwärtig verorteten Experiment von »Die Welle« könnte man »Der Tiger« als Abschluss einer Trilogie über die Verstrickungen von Verführung und Verantwortung, von Schuld und Gewissen betrachten. Immer wieder, fast ein wenig zu oft, und zunehmend verzweifelt redet sich der Leutnant darauf heraus, dass er nur Befehle befolgt habe, dass Befehle der einzige Halt seien, dass ohne sie alles zerbrechen würde, und je mehr er davon spricht, desto klarer wird, dass er seiner Schuld nicht entkommt. Immer wieder gibt es verklärende Rückblicke in den Sommer '39, die letzte Zeit des Glücks und der Unschuld, bevor der Krieg kam. »Immer weiter kämpfen, immer weiter Krieg führen, bloß nicht zur Ruhe kommen, damit der Lateinlehrer und der Winzer, der Lokführer und der Bauernjunge schön mitmachen«, sagt der von Sebastian Urzendowsky gespielte Keilig.

Wenn man nur noch Explosionen sieht, Feuersbrünste, Rauchschwaden und berstendes Metall, liegt es nahe, dass alle gestorben sind. Andererseits: Solange man keine Toten sieht, bleibt immer eine Restunsicherheit, eine Resthoffnung. Auf der bauen Gansel und sein Co-Autor Teevan ihre Geschichte auf; immer wieder säen sie Zweifel und Unsicherheiten, in dunklen Nächten, an dunstigen Tagen, unter Wasser und im Feuer, nie ist die Sicht ganz klar und eindeutig. Dazu kreiert Kameramann Carlo Jelavic düster geheimnisvolle Alptraumlandschaften des Krieges, in denen man der Wahrnehmung nicht trauen kann. Neben Schütter machen auch Urzendowsky, Laurence Rupp, Leonard Kunz und Yoran Leicher viele Nuancen der Verunsicherung spürbar.

Kurz nach der Explosion versammelt sich das Tiger-Team wieder am Panzer, es gibt einen neuen, streng geheimen Einsatz. Sie sollen einen deutschen, womöglich übergelaufenen Oberst hinter den Frontlinien aufspüren und zurückbringen. Doch Operation Labyrinth ist ein Geisterauftrag. Und wie das Reh auf der Brücke ringen auch die Soldaten immer wieder um Orientierung: Woher kommen die Schüsse, wo sind Minen im Boden vergraben, woher kommen die feindlichen Panzer? »Der Tiger« ist ein Antikriegsfilm, in dem die harsche Realität zwischen Erschöpfungs-Tief und Methamphetamin-High fließend in posttraumatische Horrorvisionen übergeht.

Meinung zum Thema

Kommentare

Typisch deutsch!

Psychogequatsche, Demokratie im Panzer, Gut und Böse, Meuterei.
Absolute Narrative.

Bis auf die Panzeraufnahmen ist die Handlung Schrott. Nur was für Gutmenschen und deren Therapeuten.

Stimme vollkommen zu

Kann mich den enttäuschten Kommentaren nur anschließen. Ich habe mir den Film mit großen Erwartungen im Kino angesehen. Als Hobbyhistoriker mit Schwerpunkt WKII , muss ich sagen,daß ich mir das Ende des Filmes herbei gesehnt habe um den Kinosaal endlich zu verlassen ...

Katastrophen film

Das ist ein handwerklich sehr gut gemachter Film.
Das ist die erste gute Nachricht.
Nach gleich zwei Deja Vus am Anfang wusste ich im Prinzip worauf die Sache hinausläuft.
Brückenszene am Anfang. Aha, der gute alte Ambrose Bierce und sein "Ein Vorfall an der Eulenfluss-Brücke".
Kurz darauf: Wir suchen Paul von Hardenburg... aha, also Colonel Kurtz. Der Horror, der Horror.
Das ist keine Kritik, kennt ja nicht jeder.
Ich finde der Film spielt geschickt damit, deshalb gefällt er mir ausgezeichnet.
Der Kommandant ist nicht so charismatisch wie Cpt. Willard, Hardenburg ist kein Kurtz, dennoch gut gespieltes klaustophobisches Kino auf engstem Raum.

Ich kann mir nicht helfen: Ich fand den Film gut!
Auch das Ende - war entsprechend der Filmaussage - gelungen. Ich fühlte mich gut unterhalten!

im gegensatz zu den beiden vorkommentatoren -die anscheinend verklärende landser-romantik diverser 50ger-jahre wehrmachts-schundromane erwartet hatten-, bin ich als linksradikaler gutmensch angenehm vom "narrativ" des films überrascht worden und kann der positiven kritik oben nichts weiter hinzufügen ausser diesem kleinen (was nichts mit der qualität der produktion zu tun hat, die absolutes top-niveau ist), feinen, grossartig durchkomponierten deutschen film ne chance beim nächsten filmabend zu geben; 8 von 10.

Großer Schwachsinn, nichts anderes habe ich in dieser Demokratiesimulation erwartet! Das hätte Heintje Peter mit der Investsumme 10-mal besser insszeniert.

Als ehemaliger Soldat könnte die Handlung unsinniger nicht sein. Ein einzelner Kampfpanzer sickert ins Feindesland ein um einen geheimen Auftrag durchzuführen. Ich konnte den Film nicht zusende schauen da ich diesen als Beleidigung meiner Intelligenz aufgefasst habe. Hier hätte man im Vorfeld jeden Obergfreiten der Panzertruppe um Unterstützung fragen können um sich jedenfalls einigermaßen taktisch sinnvoll verhalten zu können. Natürlich brauchen Filme etwas gestalterischen Spielraum aber das war absurd. Als hätte man den Film Apollo 13 mit einem Segelschiff gedreht.

Hätte man wohl bis zum Ende schauen sollen, um den Film zu verstehen!

Nur um eines klarzustellen! Ich, wie auch viele aus Meinem Freundeskreis haben den Film gesehen! Selbstverständlich bis zum Ende! Und eines steht fest, nichts in diesem Film ergibt einen Sinn! Es mag sein, das Sie und einige wenige andere dies anders empfinden, was aich vollkommen legitim ist, aber weder sie noch sonst jemand hat das Recht, die Meinung eines anderen infrage zu stellen! Und Ich bin Mir sicher, das die Meisten den Film bis zum Ende gesehen haben und den Film als das sehen, was Er nunmal ist, und zwar absoluter Unsinn! Sie sehen dies anders, ok, dann ist dies Ihre Meinung! Und so wie man Ihre Meinung nicht infrage stellt oder Sie wegen Ihrer Sicht zu dem Film angreift und Dumm macht, so haben Sie auch kein Recht dazu! Beurteilen Sie einfach den Film wie Sie Ihn sehen und nicht die legitime Meinung anderer Personen!

Menschen wie euch kann man nicht helfen. Ihr geht ins Kino und macht eine Erwartungsstellung die ihr nicht zu wählen habt sondern der Regisseur. Wenn man zu dumm ist eine Vision zu verstehen dann na bitte. Aber gut hoffnungsloser Fall wie immer - Streite niemals mit dummen Menschen. Sie ziehen dich auf ihr Niveau herunter und schlagen dich dann mit Erfahrung

die unmöglichkeit und absurdität des "auftrags" ist integraler bestandteil der auflösung der handlung; wie mein vorposter schon meinte; zu ende schauen und alles macht sinn.

Intelligenz an sich erfordert immer auch einen Überblick auf das Ganze. Ansonsten ist es keine Intelligenz sondern eine unfertige Meinung

Ehrlich gesagt, mich hatte der Titel des Filmes enttäuscht.
Es geht überhaupt nicht um den Tiger, eher um Träume, wenn man nicht sterben will!
Und außerdem derart geschichtlich schlecht und unrealistisch dargestellt.
Das zerstörte SU-100 gab es beim Rückzug im Februar 1945 noch gar nicht!
Die ersten kamen erst Ende 1944 an die Front und waren maßgeblich an der Erstürmung Berlin`s zum Einsatz.

So, und nun muss ich ein Segelboot anklicken!

Guter Film. Unerwartetes Ende. Manche scheinen den Film nicht bis zu Ende gesehen zu haben , oder waren unkonzentriert. Beim zweiten Anschauen fallen mehrere Dinge auf, die beim ersten Mal "übersehen" wurden.
Gut gemacht.
Auch ein Einblick auf dass, was ein Einsatz an der Front mit Soldaten macht.
Letztendlich geht es auch um Kameradschaft, Zusammenhalt, Disziplin in Krisensituationen.

"um den Durchmarsch der russischen Armee zu bremsen"

Es war die sowjetische.

Jeder hat Russen gesagt, da Russland das grösste Mitglied und Initiator der Sowjetunion war. Niemand hat gesagt "Die Sowjets kommen" es war immer "Die Russen kommen"!

Die Soldaten der Sowjetarmee wurden damals allgemein als Russen definiert . "Der Russe" kommt bzw. "Der Ivan" war der von der Wehrmachtsgeneralität, vom einfachen Landser bis hin zur gemeinen Bevölkerung eine gebräuchliche Bezeichnung.
Politiker und die Propaganda nannten sie mitunter sogar Stalins Steppenhorde oder Mongolen

Als ehemaliger Panzersoldat der Bw (35 Dienstjahre) kann ich nur feststellen, dass es den Einsatz eines einzelnen Panzers und schon gar nicht eines Tiger-Panzers in einem Kommandounternehmen weit hinter den Frontlinien nie geben konnte.
Denkt man - neben den Einsatzgrundsätzen der Panzertruppe - nur an den Sprit- und Munitionsverbrauch bzw. die mangelnden Versorgungsmöglichkeiten.
Einzelner Tiger im feindlichen Hinterland, um einen Offz aufzuspüren - NO GO...

Auch nicht bis zum Ende geschaut?

Die Frage, die ich mir stelle, von welchem Gesichtspunkt schaut man den Film? Um was geht es. Oberst Richter… - genial.

Spoilerwarnung: stellt euch vor am Ende von der Soldat James Ryan springt ihr zum Anfang zurück und alles war nur ein Fiebertraum. In Wirklichkeit wurde der Charakter von Tom Hanks bei betreten des Strandes zu Beginn getötet und wir erleben seinen inneren FilmSo ist der Tiger. Kregskritische Themen wurden allenfalls angekratzt. Gute Story, gute Optik aber alles am Ende Bedeutngslos. Dieser Film ist reine Zeitverschwendung.

Noch nie habe ich so einen langweiligen Film gesehen und die Panzerszenen ist doch Schwachsinn! Und der Schluss? Was soll das denn für ein Unsinn sein? Ich habe den Schluss nicht verstanden! War das alles nur geträumt oder was? Einmal und nie wieder dieser Film!

Eine neue Version von 4 Panzersoldaten und ein Hund...

Im Film kam keine einzige Katze vor, geschweige schon ein Tiger.
Als Hobby-Historiker mit Schwerpunkt auf Tigerhaltung in der deutschen Geschichte (und ehemaliger Tigerhalter) finde ich es einen Skandal so hinters licht geführt zu werden. Nur was für grünlinks versiffte Gutmenschen, die mehr Wert auf Handlung, Spannung und qualitativ gute Filme legen, als auf echte Tiger. Ich konnte nicht mal ins Kino wie in ein Geschichtsvorlesung des Deutschen Technikmusems gehen. Geht gar nicht!

...hä?!...

Nach den letzen Filmen, die ich geschaut habe - und das waren wirklich nicht viele in letzter Zeit, fand ich diesen genial. Sicher hätte man noch vieles anders machen können und noch etwas mehr Lynch reinbringen können. Trotzdem ist er absolut sehenswert.
Oberst Richter finde ich einfach im Bezug zum Thema genial.

Mir hätte klar sein müssen das man mittlerweile von einem Deutschen Kriegsfilm nicht viel erwarten kann nach dem Müll den man die letzten Jahre von möchtegern Regisseuren vor die Nase gesetzt bekommen hat aber dieser Unsinn ist neben den Neuverfilmungen von " die Brücke", "Nackt unter Wölfen" und besonders von "im Westen nichts neues", das absolut erbärmlichste das ein Deutscher Regisseur je fabriziert hat!

Die Story wurde groß angepriesen als spektakulär, als "Meisterwerk" und was man anfangs darüber gelesen hatte machte schon neugierig! Also was solls, Film kam raus, also direkt angesehen! (Zum Glück hab Ich so lange gewartet um Ihn kostenlos zu sehen und nicht das Geld für diesen Müll im Kino verschwendet!)
Naja, der Anfang war soweit schon gut gemacht, aber nach den ersten 20 Minuten verlor der Film schon massiv an Spannung!

Von Historischer Genauigkeit, kann man hier von Anfang bis Ende, in jeder Hinsicht, nur lachen! Die Jungs im Film sehen aus als hätten se nen Kleidercontainer nach ner Faschingsfeier geplündert! Ok, gerade zum Ende des Krieges waren die Uniformen schon eine Kunterbunte Mischung, aber bei der Infanterie Uniform von dem Pimpf hat es aufgehört! Über die Mütze vom Kommandanten konnte man zwar herzhaft lachen, aber ja, es gab tatsächlich Mützen die solch eine komische Form aufwiesen! Aber nimmt man das Gesamtpaket, einfach nur beschämend!

Achtung, Spoiler Alarm!

Zumindest der Anfang, war noch ok, wenn auch etwas übertrieben!
Als der Tiger zurückziehenden Deutschen Soldaten ganz allein Deckung gab, folgten den Soldaten natürlich die Russen! Diese kamen auch mit Panzern in absoluter Überzahl, aber wie sollte es auch anders sein, der Tiger schoss einen nach dem anderen ab! Die Zeit drängte da der Tiger über eine Brücke musste die gesprengt werden sollte und Ich dachte noch ok, das is jetzt natürlich für die Spannung! Der Tiger fuhr dann auch mal los, aber schaffte es natürlich nicht und man sieht den Tieger in einem Feuerball verschwinden!
Dann, war der Kommandant aber wieder in einer neuen Szene zu sehen und weiter ging!

Dann aber die ersten großen Zweifel am Film! Natürlich werd Ich nicht alles aufzählen was Unsinn und lächerlich war, oder Historisch gesehen einfach Quatsch, das würde den Rahmen sprengen! Daher ein paar Punkte!

Zum ersten:
Eine Tauchfahrt im Tieger!? Was bitte hat der Regisseur genommen? Hat Er sich im Vorfeld nicht vernünftig informiert was Historisch korrekt und möglich war? Solch eine Science Fiction gehört gehört nicht in solch einen Film! Der Tiger I war zu dieser Art von Tauchfahrt, (bis auf die ersten Modelle, aber nur nach Stundenlanger Vorbereitung) nicht imstande gewesen! Und dann noch gemütlich mitten im Fluss stehen bleiben und die Zeit genießen!
Die Jungs wären in der Kiste jämmerlich ersoffen! Aber ja, dann wäre der Film das erste mal vorbei gewesen!

Dann der Kampf mit ner SU-100, hier musste man anscheinend zwingend die Russen als Idioten darstellen (was normalerweise ja eigentlich sonst die rolle der Deutschen ist in solchen Filmen)!
Stehen mit der SU in Top Position, schießen selbstverständlich erst 2-3 mal daneben und dann, nach dem der Tiger zumindest auf Ihre vermutliche Position schießt, geht die SU zum Angriff über! Was ein Unsinn! Als die SU dann allerdings den Tiger doch noch getroffen hat, erst am Heck (der Tiger fährt natürlich weiter), dann ein direkter Durchschuss frontal, aber es passiert...hmm...nix! Nix außer das ein Splitter den Funker schwer verletze! Normalerweise wäre ein direkter Treffer und Durchschuss der Tod der Besatzung gewesen!
Gut, wär der Film natürlich das zweite Mal frühzeitig zu Ende gewesen!

Natürlich stößt der Tiger auf ein kleines Dorf das von Deutschen Soldaten besetzt war! Und als hätte man es geahnt, natürlich von der SS! Was auch sonst! Sowas darf natürlich in keinem Kriegsfilm fehlen! Und was mussten natürlich diese Soldaten dort machen? Natürlich, wie nicht anders erwartet, sinnlos Morden! Ohne solche Taten es kann natürlich gehen! Man Muss auf Teufel komm raus, eine Situation haben in dem Film, wo man die Deutschen wieder als die schlimmsten Bestien darstellen kann!

Dieses Politische das ständig mit eingebaut werden muss, Nervt einfach nur noch! Ja, es gibt genug Kriegsfilme in denen es nur um den reinen Krieg geht! Meist aus Amerikanischer Produktion! Warum nicht also mal einen reinen Kriegsfilm aus Deutscher Produktion!? Aber ohne diese ständigen Politischen Noten! Und dann doch bitte einfach auch mal Historisch korrekt!
Aber das wäre wahrscheinlich Politisch nicht tragbar!

Aber gut, nun zum Ende von dem hmm..."Meisterwerk"! Kurz und Knapp, eine Situation in einem alten Bunker, Horror Stimmung Pur, hat nur noch Freddy Krueger gefehlt!
Alles war ein Traum, in dem es im Grunde um seine selbstreflekion ging! Und Er erwacht in seinem Brennenden Panzer, wieder am Anfang des Films, als Er mit seinem Panzer durch die Sprengung der Brücke in die Tiefe stürzt! Und alles is vorbei!
Da schau Ich Mir ja sogar eher nichmal Fury an als das Ich Mir diesen Müll noch einmal gebe!
Da hilft auch alles anpreisen in den Medien nichts mehr! Der Film is Müll und das haben schon viele erkannt als Er im Kino lief, die Ihn jetzt gesehen haben und das werden auch die erkennen die sich den Film ernsthaft noch antun!

Das war verschwendete Lebenszeit!

Wenn sie einen Puren kriegsfilm möchten der Deutsch its, dann schauen sie auf Youtube das werk von paralightworx! Serie heist Verstaubt sind die gesichter, 12 folgen, die ersten 2-3 folgen sind ein bischen simple (Budget war null= jedoch ab der 4 folge wird es besser und besser, ab der letzten folge sind die kampfszenen so gut wie bei Unsere mütter, Unsere Väter, kann es nur weiter empfehlen!

Natürlich muss man den Film bis zum Ende sehen, und die letzten 20 Minuten hätte man auch nicht weglassen können. Der Film hat zwei Teile, den vor der Fahrt über die Brücke und den danach. Der Regisseur verpasst leider die Chance und vielleicht auch die Aufgabe, den Unterschied zwischen den beiden Teilen psychologisch plausibler herauszuarbeiten. Darum verstehen so viele Leute das Ende nicht, und darum stören auch die unrealistischen ahistorischen Umstände und Szenen so sehr.

Ich war gefesselt und finde das der grausame Kriegsalltag gut vermittelt wird. Das Ende war überraschend. Es bleibt ein Film der im Kopf bleibt.

Ein sehr gelungener Film.
Ich bin lange nicht mehr so gefesselt und überrascht worden.
Man hatte so ein paar Stellen die komisch waren(z.b. Skelette im Panzer), welche am ende aber aufgelöst wurden.

Spornt an, zum Pazifismus zu konvertieren.

Mir hat der Film gefallen. Apocalypse Now auf deutsch. Gute Schauspieler und interessante Atmosphäre. Der Bunker war dann wirklich "das Grauen". Weniger LSD, mehr Pervitin. Leider auch keine Doors...

Hallo,
Der Film der Tiger ist leider nicht gut.
Wer sich mit dem 2. Wk und Panzer auskennt wird hier enttäuscht.
Für alle Anderen ist es ein toller Film.
Er hat nix mit der Realität zu tun und so was sollte vorher kommuniziert werden.Und immer wieder die politische Keule.
Das nervt und es ist unnötig. Schade !!

Ein toller Film. Und das, im Netz, oftmals unverstandene Ende, zeigt eigentlich lediglich, welche Illusion zum Kampf und Krieg in der Filmindustrie durch Rambo und Ähnliches geschaffen wird, jedoch nur eine Illusion ist unter Verlust der liebsten Dinge eines jeden. Der Wirklichkeit findet man dort nur den schnellen und direkten physischen oder psychischen Tod und kein Heldengehabe. 

Zum Glück habe ich mir diesen Film nicht im Kino angesehen, sondern auf Amazon. Kaum zu ertragen, wie hier krampfhaft versucht wird, amerikanische Kriegsfilme zu kopieren. Historisch wie militärisch ist das Ganze vollkommen sinnbefreit. Letztlich passt der Film aber genau zu dem, was man inzwischen von deutschen Produktionen erwarten kann: politisch korrekt, oberflächlich inszeniert und in diesem Fall mit einer unterschwelligen Prise Bundeswehr-Werbung – sollte das vielleicht so sein?

Hab mich nach "Herz aus Stahl" der aus aneinandergereihten Klischees und Fäkalsprache bestand wirklich auf diesen Film gefreut. Natürlich hat man eine gewisse Erwartung wenn man sich einen bestimmten Film anschaut, meine wurde leider nicht erfüllt. Das ist aber auch nicht der Job des Regisseurs, dieser bringt eben seine Ideen auf die Leinwand. Meine Erwartung war ein Film aus dem Alltag einer deutschen Panzerbesatzung, mit den Irren und Wirren des Krieges und einem typischen und realistischem Einsatz bei dem auch niemand aus der Besatzung zwangsweise drauf gehen muss. Nicht der Alptraum des Kommandaten. Und um den Tiger als für damalige Verhältnisse hochentwickelte Maschine ging es bis auf den Tauchgang leider auch nicht wirklich. "Herz aus Stahl" war reinstes Hollywood, aber wenigstens durchgehend unterhaltsam. "Der Tiger" wird nach meinem Enpfinden in der Mitte des Films sehr langatmig, mit viel rumgefahre in einer immer gleichen Landschaft und ich bekam erst ab den Skeletten im Wrack eine leise Idee worauf es am Ende hinauslaufen soll. Die Besetzung der Besatzung, haha, geil, fand ich aber durchaus gelungen und sympathisch, da wär mehr gegangen. Aber wie gesagt hätte mir was anderes gewünscht. Das mit dem Pervitin war z.B. super, eben halt mehr solche Sachen. Oder halt das einer von den Jungs nach dem auftauchen aus der Luke springt und erstmal dringend pissen muss. Viele realistische Kleinigkeiten die zeigen was der Alltag im Krieg alles so mit sich brachte, gepaart damit was der Tiger als Kriegsmaschine leisten musste. Nochmal schauen muss ich ihn nicht. Schade. Aber wem es gefällt, bitte, gerne.

Leider erzeugt der Film sehr oft einen sehr ungelenken auf reinem Feuerwerk basierenden Eindruck und kann mit Vorgängern wie das Boot, Stalingrad oder der Untergang auf keinen Fall mithalten. Aber Anspruch ist hier nicht das Zielpublikum. Durchaus als unbedeutende Unterhaltung geeignet aber oft handwerklich schwach inszeniert und auch die Besatzung vermittelt keinen in Todesgefahr angespannten Eindruck. Ein wohlwollend ausgedrückt durchschnittlicher Kriegsfilm mit der Kampfkraft eines Marders.

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