X-Verleih

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Poetisch und voller filmischer und literarischer Reflexionen erzählte Tragikomödie über Einsamkeit, die Magie der Poesie und das menschliche Miteinander voller eigenwilliger Charaktere. Mit einem herausragenden Cast.
Wie eine Legende zur Wahrheit wird: Wolfgang Becker hat in seinem letzten Film den Roman von Maxim Leo verfilmt, als augenzwinkernde Satire um einen Loser, der irgendwie in eine Heldenrolle als DDR-Widerständler tappt.
Auf konventionelle Weise wirkungsvolles Drama, das 60 Jahre palästinensischer Fluchterfahrung durch die Perspektive einer Familie filtert – und unterm Strich ein merkwürdig apolitisches, einseitiges Geschichtsbild entwirft.
Im tschechisch-polnischen Originaltitel fehlt das K. Die Hinzufügung dürfte jedoch im Sinne Agnieszka Hollands sein, die Kafka durchaus mit seinem literarischen Alter Ego Josef K. kurzschließt. Ihre Biografie ist ein Wechselspiel aus brav inszeniertem Pflichtprogramm und gelegentlichen Höhenflügen inszenatorischer Fantasie.
In dieser dekonstruierten Chronik des Schicksals von FEMEN-Aktivistin Oxana Schatschko vermengen sich die Ereignisse ihres letzten Lebenstages in Paris mit den Stationen ihres politischen Werdegangs in der Ukraine: ein hautnah inszeniertes und auch dank einer überzeugenden Darstellerin berührendes Requiem für eine Frau, für die Kunst gleichbedeutend mit Revolte war.
Elegant-betörendes Biopic über die Entstehung des monumentalen Orchesterstücks und seines Schöpfers Maurice Ravel – mit viel Charisma von Raphaël Personnaz verkörpert.
Ein bisschen »La La Land«, ein bisschen »Teorema«, ein bisschen »Lola rennt«: Mit Flasmob-Getanze und einem bunten Themenmix versucht Tom Tykwer ein Porträt der Gegenwart. Vage, aber nie besserwisserisch, mit Mut zu Peinlichkeit und Fragilität.
Der theaterhaft inszenierte Disput über die letzten Dinge zwischen dem Psychoanalytiker Sigmund Freud und dem Literaturprofessor C.S. Lewis hat seine Momente.
Basierend auf einem wahren Fall zeichnet Regisseurin Stéphanie Di Giusto das Porträt einer Frau mit starker Körperbehaarung, die der Gesellschaft ihrer Zeit die Stirn bietet. Unkonventionelles, aber am Ende dann doch eher zahmes Historiendrama.
Zwischen realer Ernüchterung und wundersamer Aufbruchsstimmung spinnt Natja Brunckhorst in ihrem zweiten Spielfilm, zusammen mit einem grandiosen Ensemble eine sommerleichte und zugleich nachdenkliche Vision vom Aufbruch in die Nachwendezeit.