Ueli Christen

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Die aufwendige Adaption von Michael Endes gleichnamigem Fantasy-Klassiker unter der Regie von Dennis Gansel vermag auch bei der Fortsetzung visuell nicht wirklich zu überzeugen
Mit viel Liebe für Kulissen und Kostüme zeichnet Regisseurin Hermine Huntgeburth das Leben des Panikrockers bis zu seinem Durchbruch in den frühen 70er-Jahren nach. Jan Bülow brilliert als junger Udo und tröstet über ein paar Längen hinweg
Das Sequel zum Heimatkomödien-Erfolg »Eine ganz heiße Nummer« bleibt weit hinter den Erwartungen zurück
Böse Gruppenmechanik: Jürgen Vogel als Lehrer, der statt über »Anarchie« zur Lektion über »Autokratie« verdonnert wird und dabei ein Experiment mit unabsehbaren Folgen beginnt
Die visuell uninspirierte Adaption des Michel-Ende-Klassikers »Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer« vermag weder inszenatorisch noch schauspielerisch eigene Akzente zu setzen
Nils Laupert rollt eine siebenjährige Beziehung von ihrem Ende beim Auflösen der gemeinsamen Wohnung auf. Dabei hilft der natürliche Charme von Sylvia Hoeks und Fahri Yardim in »Whatever Happens« über so manche Klippe der schwerfälligen Konstruktion hinweg
Die Coming-of-Age-Komödie »Radio Heimat« nach Motiven von Frank Goosen entpuppt sich als liebevoll detailgenauer Ausstattungsfilm, der allerdings kaum über den Charakter eines Fotoalbums hinausreicht
Aus dem »Mechanic«, dem von Jason Statham gespielten Profikiller, wird in diesem unpersönlichen Sequel eine Art proletarischer James Bond. Statt in moralische Grauzonen führt einen Regisseur Dennis Gansel in eine Fantasie-Welt, in der eine Jungfrau in Nöten von einem schwarzen Ritter gerettet wird
Von Sönke Wortmann montierte Kompilation aus 10 000 Filmeinsendungen im Stil von »Life in A Day«. Von banal bis berührend und nie langweilig. Ein Deutschlandporträt ergibt sich zum Glück aus »Deutschland. Dein Selbstporträt« nicht wirklich
Inspiriert von der Lebensgeschichte von Endel Nelis (1925–1993), der in einer estnischen Kleinstadt eine Fechtschule gründete – die bis heute existiert –, erzählt der Film eine Lehrer-Schüler-Geschichte, einerseits vorhersehbar, andererseits mit angenehmem Understatement

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Tipp
Aufwendig und gut besetzt. Aber nicht so »klaustrophobisch« wie das Original. Die Neuverfilmung von Wolfgang Petersens Kino- und Fernsehklassiker »Das Boot« versucht, es allen recht zu machen