Sandra Bullock

Als Schauspieler/in:

»Ocean's 8« legt die populäre Heist-Movie-Reihe mit einem weiblichen Star-Cast neu auf und folgt dabei einer durchaus klatschblattfreundlichen Dramaturgie von Crime und Glamour, »Rise and Shine«, die einerseits mit femininen Stereotypen arbeitet und dabei andererseits das Konzept weiblicher Rollenmodelle ironisiert
Statt sich auf seine komplizierte und gerade deswegen reizvolle Protagonistin (Sandra Bullock) zu konzentrieren, verstolpert sich David Gordon Green bei »Die Wahlkämpferin« in einem tonal unausgegorenen Potpourri, dass nur anfangs mit satirischem Biss überzeugt
Allein im All – Alfonso Cuarón gelingt mit »Gravity« das Paradox eines sanften und melancholischen »Space Adventure«, das sowohl Spektakel als auch Drama bietet. Und durch George Clooney kommt sogar noch feine Ironie dazu
Stephen Daldry verfilmt Jonathan Safran Foers Roman und benutzt die Terroranschläge des 11. September als Hintergrund für die Geschichte um den Jungen Oskar, der sich auf eine Art Schnitzeljagd durch New York macht, um den Tod seines Vaters zu verstehen
»Blind Side« ist das Feelgoodmovie zur Obama-Regierung. Eine Südstaatenfamilie liest einen schwarzen Jungen auf der Straße auf. Das geschieht zwar noch in der Bush-Ära – aber erst jetzt lässt es sich so richtig vermarkten. Ein wahres soziales Wunder in einem mittelmäßigen Film
Die verzweigten Wege von zwölf Menschen verbinden sich im Verlauf von 36 Stunden in Los Angeles zu einem komplexen Gewebe von Beziehungen. Regisseur Paul Haggis hält in »L.A. Crash« mit einem hochkarätigen Schauspielerensemble eine feine Balance zwischen raffinierter Konstruktion und dokumentarischer Beobachtung