Robert De Niro

Produzent/in von:

Ein melancholischer Blick zurück aufs Lebenswerk, nicht nur vom Mafia-Ausputzer Frank Sheeran, sondern auch von Regisseur Martin Scorsese. Noch einmal hat Scorsese viele seiner Filmgefährten um sich versammelt, Robert De Niro, Joe Pesci, Harvey Keitel, dazu zum ersten Mal Al Pacino als Jimmy Hoffa. Statt auf die nervöse Energie der Gewalt setzt er jetzt eher auf die kontemplativen Zwischenräume, den Alltag eines Wortwechsels im Auto oder die Auswirkungen des Mafialebens auf Familiengeschichten
Das Biopic über den charismatischen Queen-Sänger Freddie Mercury spricht weniger den Verstand als das Herz an
Auch im dritten Film über die Fockers steht das angespannte Verhältnis zwischen Gaylord Focker und seinem Schwiegervater im Mittelpunkt. Breit ausgespielte Anzüglichkeiten, mit denen Regisseur Paul Weitz an seinen »American Pie«-Erstling anknüpft, machen das Werk nur bedingt familientauglich, auch insgesamt wirkt der Film eher lustlos recycelt

Als Schauspieler/in:

Ein melancholischer Blick zurück aufs Lebenswerk, nicht nur vom Mafia-Ausputzer Frank Sheeran, sondern auch von Regisseur Martin Scorsese. Noch einmal hat Scorsese viele seiner Filmgefährten um sich versammelt, Robert De Niro, Joe Pesci, Harvey Keitel, dazu zum ersten Mal Al Pacino als Jimmy Hoffa. Statt auf die nervöse Energie der Gewalt setzt er jetzt eher auf die kontemplativen Zwischenräume, den Alltag eines Wortwechsels im Auto oder die Auswirkungen des Mafialebens auf Familiengeschichten
Todd Phillips beraubt den Superheldenstoff der Genre-Elemente und verhilft dem DC-Antagonisten »Joker« zu einer »origin story« aus dem zwischen Neoliberalismus und Populismus zerrissenen Amerika
Taylor Hackford kapituliert bei »The Comedian« vor einem unwitzigen Drehbuch und kann aus der Leidenschaft seines Hauptdarstellers Robert de Niro kein Kapital schlagen
Ein lüsterner Großvater überredet seinen angepassten Enkel zu einem Ausflug in den studentischen Springbreak. »Dirty Grandpa« ist eine bestürzend unlustige Jungskomödie voller Zoten und verbalem Unflat, in der besonders Robert De Niros Mitwirkung ratlos macht
Jennifer Lawrence als Wischmop-Erfinderin Joy Mangano löst selbst hartnäckigen Schmutzbelag: Mit seinem virtuosen Biopic über eine Frau, die durch Putzen reich wurde, gelingt David O. Russell ein sehenswerter filmischer Ausflug in die Niederungen des Teleshoppings
Zwar justiert Nancy Meyers ihr Erfolgsrezept geringfügig und stellt statt einer Romanze die ungewöhnliche Freundschaft zwischen einer jungen Geschäftsfrau und einem Rentner in den Mittelpunkt. Das Ergebnis ist aber einmal mehr das gleiche: ein bisschen zu glatt und ein bisschen zu erwartbar, dafür aber auch nie zynisch oder unsympathisch
Vier Super-Oldies auf Vegas-Trip. Jon Turteltaubs Star-Vehikel mit Michael Douglas, Robert De Niro, Kevin Kline und Morgan Freeman balanciert zwischen alberner Komik und schöner Sentimentalität. Reinster Hollywood-Mainstream, dessen Charme man sich nicht ganz entziehen kann
Ein ehemaliger Mafia-Pate ist in der französischen Provinz untergetaucht. Blendend besetzte, aber allzu schematische Gangsterkomödie von Luc Besson
Die Patchworkfamilien-Hochzeitskomödie blendet durch sein A-Liga-Ensemble, mit dessen Ressourcen Regisseur Justin Zackham jedoch kaum etwas anzufangen weiß. Eine Art "American Pie" für die Ü40-Generation
Ein Söldner soll drei Mitglieder einer britischen Spezialeinheit töten und gerät dabei ins Visier eines Ex-SAS-Offiziers. Leider geht über viel Action das politische Potenzial der Geschichte verloren