Neal H. Moritz

Produzent/in von:

Sonic the Hedgehog, ein blauer Igel von einem anderen Planeten, der sich durch seine enorme Geschwindigkeit auszeichnet, hat sich auf der Erde gerade eingerichtet, als er sich vor den Nachstellungen des fanatischen Wissenschaftlers Dr. Robotnik in Sicherheit bringen muss. Der erste Kinofilm um die ikonische Figur aus der Frühzeit der Videospiele kombiniert eine animierte Titelfigur mit menschlichen Darstellern und feiert in seinen besten Momenten die unerschöpfliche Energie seines Protagonisten
Die esoterisch angehauchte Tragikomödie über das Schicksal eines Hundes und seines Herrchens, eines Familienvaters und Rennfahrers, besticht durch ein Understatement, mit dem die ärgsten Kitschfallen vermieden werden
Der altmodische U-Boot-Thriller straft seinen martialischen Titel »Hunter Killer« durchaus Lügen: Suspense bezieht das Tauziehen zwischen US-Marines und putschierenden russischen Militärs aus dem Ringen um Vertrauen und Deeskalation. Eine ungewöhnliche Rolle für Gerard Butler – und ein letzter, wehmütiger Auftritt des verstorbenen Michael Nyquist
Auch in Sequel Nummer 8 gibt es noch Straßenrennenszenen, die überzeugen. Aber so ganz stimmt in »Fast & Furious 8« ohne Paul Walker die Mischung nicht mehr unter Dom und seinen Leuten
Erst ein, dann zwei Hollywood-Stars, die in einem riesigen Raumschiff dem sicheren Tod entgegen blicken. Der gefällig designte, auf kurzweiliges Entertainment setzende Film »Passengers« von Morten Tyldum lotet die dramatischen Abgründe kaum aus und verblasst im Vergleich zu anderen Stranded-in-Space-Filmen
Das Franchise nimmt Abschied von Paul Walker: Mit angemessenem Actionspektakel und einer Nachbearbeitung, die Walkers Tod während der Dreharbeiten auf fast unheimliche Weise zum Verschwinden bringt
Vin Diesel und seine Multikulti-Gang jagen eine Bande von Terroristen: »Fast & Furious 6« ist ein temporeicher Actionfilm voller aberwitziger Stunts, souverän inszeniert
Genau das Gleiche, nur mit größerem Budget – so lautet die gewollt selbstironische Anweisung an die und in der Fortsetzung von 21 Jump Street. Statt an die Highschool geht’s für Schmidt (Jonah Hill) und Jenko (Channing Tatum) diesmal ans College, wo ihre Männerfreundschaft auf eine harte Probe gestellt wird. Der Rest besteht tatsächlich einfach aus mehr vom Gleichen
Action- und temporeiche Neuauflage von Paul Verhoevens gleichnamiger Philip-K.-Dick-Verfilmung aus dem Jahr 1990. Trotz guter Ansätze und beträchtlichem Aufwand erreicht Len Wisemans Inszenierung nicht das Original
Die Verwandlung einer Dramaserie aus den 80ern in eine Blödelkomödie von heute geht zwar ohne Verluste, aber mit zweifelhaften Gewinn vonstatten. Jonah Hill und Channing Tatum als ungleiches Polizistenpaar, das sich im Ungeschick immer wieder zusammenfindet, amüsieren sich auf jeden Fall prächtig