Mélanie Laurent

Regisseur/in von:

Die Schauspielerin Mélanie Laurent und der Aktivist Cyril Dion suchen in ihrem Dokumentarfilm »Tomorrow« nach Lösungen für die großen Probleme unserer Zivilisation – und finden sie. Trotz zahlreicher wichtiger Denkanstöße ein dürftiger Film

Als Schauspieler/in:

Ein Film von erlesener Schönheit, der mit seiner Geschichte um ein Paar, das an der Mittelmeerküste dekorativ vor sich hin kriselt, in selbstgefälliger Hochglanz-Banalität versinkt
Ein komplexer Thriller, in dem sich um die Geschichte eines Mannes und seines Doppelgängers ein Netz aus Symbolen, Anspielungen und finsteren Ahnungen spinnt. Trotz fesselnder Atmosphäre versäumt die Verfilmung eines Romans von José Saramago, die Gefühlslagen seiner Figuren nachvollziehbar zu machen. Seine rätselhaften Bilder und vertrackten Denkfiguren aber wirken lange nach
Vier Magier begehen ausgetüftelte Diebstähle und legen auch die Polizei fortwährend aufs Kreuz. »Die Unfassbaren« ist eine mäßig unterhaltsame und heillos überkonstruierte Gaunerkomödie
Regisseur Bille August gelingt ein imposantes Stück europäisches Kino. Seine Verfilmung von Pascal Merciers Weltbestseller glänzt zwischen psychologischer Charakterstudie und politischem Thriller un
Ohne küchenpsychologische Exzesse zeigt Mike Mills' Film den verheerenden Einfluss gescheiterter Elternbeziehungen – und den langsamen Prozess der Befreiung aus dem Gefängnis der Erinnerung
Aus der Perspektive einer jüdischen Familie, eines Arztes und einer Rotkreuzschwester schildert Rose Boschs prominent besetzter Film die Razzia vom 16. Juli 1942, bei der mehr als 13.000 Pariser Juden verhaftet wurden. Es gebricht ihm nicht an pädagogischem Ehrgeiz, wohl aber an inszenatorischem Feingefühl: Statt Aufklärung setzt er auf Rührung
Radu Mihaileanu macht es sich bei der Umsetzung der Idee vom »falschen Bolschoi-Orchester« allzu leicht. Seine polternde Komödie »Das Konzert« lässt kein Klischee über Juden, Zigeuner oder den Russen an sich aus
Quentin Tarantino und die Nazis: Brad Pitt ist der Ober-Basterd in einem »Haut-die-Nazis«-Spiel mit Anleihen bei Italowestern, Nazi-Trash und Kriegsfilm, in dem ausnahmsweise die Guten siegen. Bravourös: Christoph Waltz als SS-Oberst in »Inglourious Basterds«
Eine Sozialarbeiterin, ein paar Gemüsehändler und ein Tänzer in Paris: Cédric Klapisch hat Episoden, zufällige Begegnungen, flüchtige und weniger flüchtige Flirts zu einer melancholischen Ode an die Lebensfreude »á la parisienne« verbunden: »So ist Paris«

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