Christian M. Goldbeck

Production Designer/in von:

Das Remake einer italienischen Erfolgskomödie über ein Essen unter Freunden, die sich gegenseitig in die Smartphones schauen lassen, besitzt viel komödiantischen Drive, befremdet aber durch homophobe und sexistische Töne
Statt Thelma und Louise sind es dieses Mal Mel und Franny auf einem vergnüglich rasanten Road Trip. Mit Witz und Verve beweisen sie unter der Regie von Karoline Herfurth, die dass sich auch Frauen auf vergnüglich freche Weise zu einem Buddy Movie zusammenraufen können: »Sweethearts«
Zwei Schwestern reisen durch Europa, einer mysteriösen Destination entgegen: Sanft morbides Mystery-Drama, das erzählerische Schwächen durch eine dichte Stimmung wieder ausgleicht
Die als Schauspielerin geschätzte Karoline Herfurth führt zum ersten Mal Regie und verheddert sich mit »SMS für dich« bedauerlicherweise in den bewährten wie öden Spielregeln des Romantic-Comedy-Genres
Schroff & kantig: Alain Gsponers Kinoversion über das berühmteste Mädchen der Schweiz ist alles andere als romantisierendes Familienkino vor alpiner Traumkulisse. Familiäre Konflikte und Heimweh werden hier knallhart behandelt, wie auch ein kantiger Bruno Ganz seinen Teil dazu beiträgt. Für Kinder ab 6 Jahren
Verspielte und kunstvolle Adaption von Daniel Kehlmanns gleichnamigem Roman, in der ein von Daniel Brühl herrlich widerlich gespielter Journalist die Biografie eines in Vergessenheit geratenen Malers schreiben will. »Ich und Kaminski« ist Komödienspaß auf höchstem Niveau
Fünf Paargeschichten in verschiedenen Stadien der Auflösung geraten an Weihnachten unter zusätzlichen Druck. Doch der Geschichtenreigen von Markus Goller leidet darunter, dass er das wirkliche Leben zur Schaufensterauslage macht
Aus dem Zusammentreffen einer Familie am Wochenende wird ein Zusammenbrechen. Hans-Christian Schmid hat sein leises Drama »Was bleibt« mit einem großartigen Ensemble wohlüberlegt in Szene gesetzt
Die Odyssee dreier Moskauer Glückssucher im Berlin des Jahres 1990 ist amüsant und pittoresk bebildert, wenn auch ohne Biss. Doch besonders Hauptdarsteller Matthias Schweighöfer ist zu blass, um dem Charme der Vorlage von Wladimir Kaminer gerecht zu werden
Die Landschaft ist schön und ihre Bewohner sind kaputt: Baran bo Odars »Das letzte Schweigen« erzählt die Kriminalgeschichte eines Päderasten mit den Mitteln überwältigender Werbeästhetik und abgegriffenen Kinobildern