Jason Statham

Als Schauspieler/in:

Auch in Sequel Nummer 8 gibt es noch Straßenrennenszenen, die überzeugen. Aber so ganz stimmt in »Fast & Furious 8« ohne Paul Walker die Mischung nicht mehr unter Dom und seinen Leuten
Aus dem »Mechanic«, dem von Jason Statham gespielten Profikiller, wird in diesem unpersönlichen Sequel eine Art proletarischer James Bond. Statt in moralische Grauzonen führt einen Regisseur Dennis Gansel in eine Fantasie-Welt, in der eine Jungfrau in Nöten von einem schwarzen Ritter gerettet wird
Der Plot ist so dünn, wie sich das für einen Agentenfilm gehört, aber die komödiantische Detailfreude, mit der Paul Feig seine Spionage-Satire feminisiert, entfaltet eine hochinfektiöse humoristische Wirkung
Das Franchise nimmt Abschied von Paul Walker: Mit angemessenem Actionspektakel und einer Nachbearbeitung, die Walkers Tod während der Dreharbeiten auf fast unheimliche Weise zum Verschwinden bringt
Mit der William-Goldman-Verfilmung beschwört Simon West noch einmal die alten Tugenden des B-Films herauf. Die Geschichte eines von Jason Statham gespielten Exsoldaten und Spielers ist eher Charakterstudie als Actionspektakel
Vin Diesel und seine Multikulti-Gang jagen eine Bande von Terroristen: »Fast & Furious 6« ist ein temporeicher Actionfilm voller aberwitziger Stunts, souverän inszeniert
Nach einer Auseinandersetzung zwischen seiner Tochter und einem Mitschüler gerät ein ehemaliger Undercover-Agent ins Visier eines Drogenbosses. Gary Fleders melancholischer Actionfilm, zu dem Sylvester Stallone das ebenso geradlinige wie tiefgründige Drehbuch geschrieben hat, setzt auf bekannte Motive und Situationen, gibt ihnen aber eine neue Dimension
Parker ist ein absoluter Profi. Nachdem ihn seine Partner bei einem Raubüberfall betrogen und fast getötet haben, sinnt er auf Rache. So lässt sich praktisch jeder von Donald E. Westlakes »Parker«-Romanen beschreiben. Trotzdem entwickelt Taylor Hackfords im besten Sinne klassische Verfilmung eine ganz eigene Note. Zugleich fängt sie den anarchischen Geist perfekt ein
Die Fortsetzung von Sylvester Stallones geriatrischem Actionkinoprojekt bekommt Verstärkung von Arnold Schwarzenegger, Chuck Norris und Jean-Claude van Damme. Das Beste, was man über den Film sagen kann, ist, dass er auf digitale Spezialeffekte verzichtet
Jason Statham mimt einen obdachlosen Killer, der zum Schutzengel eines Kindes wird, auf das Mafiosi sowie korrupte Polizisten Jagd machen. Ein stilistisch an Siebziger-Jahre- Reißern orientierter ruppiger Actionthriller,der trotz seiner Gagahandlung viel Drive hat

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Thema
Michael Winterbottoms »Die Augen des Engels« lehnt sich an einen Mordfall an, der sich wirklich ereignet hat. Das macht das Kino gerne, schon seit Stummfilmzeiten. Aber warum sollte man sich für eine Geschichte interessieren, deren Ende bekannt ist? Gerhard Midding über den Reiz, den wahre Verbrechen aufs Kino ausüben