Eric Fellner

Produzent/in von:

Kammerspielartig inszenierter Thriller über den Streit zweier Meteorologen um den richtigen Termin für den D-Day, die Landung der Alliierten in der Normandie mit einem großartigen Schauspielerensemble.
Der erste Langfilm der Britin Alicia MacDonald überzeugt durch eine stimmige Inszenierung und ein Skript, das originell und glaubwürdig gleichermaßen ist. Vor allem aber begeistern in dieser allerlei Wendungen nehmenden Geschichte über einen jungen Mann, der in Manchester versucht, eine studentische Partybekanntschaft wiederzufinden.
Unerwartet clevere und erkennbar am Computer entstandene Schafe machen sich in einem britischen Dörfchen auf die Suche nach dem Mörder ihres geliebten Schäfers. Harmlos geht es dabei allemal zu, aber »Minion«-Regisseur Kyle Balda und Drehbuchautor Craig Mazin ringen der deutschen Bestseller-Vorlage erfreulich viel Charme und Humor ab.
Ethan Coen versucht eine Art queerer Neuinterpretation klassischer Film noirs. Die Figur von Margaret Qualley ist gelungen, die verschiedenen Themen und Handlungsstränge aber zu chaotisch und mit zu viel überdrehten Sex- und grotesk blutigen Gewaltszenen.
Renée Zellweger schlüpft erneut in ihre Paraderolle – und hat dabei genau wie der Film ein wenig Anlaufschwierigkeiten, findet dann aber, mit Peinlichkeiten und sehr charmanten Momenten seinen Groove.
Blutige Body-Horror-Satire über den Sexismus und Jugendwahn der ­Unterhaltungsbranche, die mit Starbesetzung, grellen Schockeffekten und lautem Getöse aufwartet, in ihrer Kritik aber merkwürdig substanzlos bleibt.
Ethan Coen nimmt eine abgehangene Prämisse – der Koffer mit der heißen Ware, der in falsche Hände gerät – und kann ihr trotz energischen jungen Frauen wie Margaret Qualley und Geraldine Viswanathan kein Leben einhauchen.
In einem wilden Genre-Mix lässt die britische Regisseurin Nida Manzoor knalliges Bollywood-Kino mit britischem Humor und Martial Arts verschmelzen. Die Geschichte um eine arrangierte Ehe im modernen London funktioniert dank charmanter Einfälle und waghalsigen Genrewechseln.
Tradition oder Moderne, arrangierte Ehe oder wahre Liebe? »What’s Love got to do with it?« markiert die Rückkehr von »Elizabeth«-Regisseur Shekhar Kapur zum großen Kino sinnlicher Schauwerte. Statt sich auf eine Seite zu schlagen, eröffnet der indische Regisseur in seiner romantischen Kulturclash-Komödie den Raum für das Für und Wider verschiedener Positionen.
Alles ein bisschen zu bemüht und angestrengt, zu kitschig und klischeehaft in diesem RomCom-Wiederbelebungsversuch. Julia Roberts und George Clooney als Ex-Ehepaar, das die Ehe der Tochter verhindern will und dabei auf die unvermeidliche Renaissance der eigenen Ehe zusteuert.

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Tipp
Regisseur Steve McQueen erzählt in »Blitz« die Geschichte einer Mutter und ihres Sohnes während der Angriffe der deutschen Luftwaffe 1940 auf London. Dabei verhebt er sich an der Vielzahl an Themen, die er unterbringen möchte.
Tipp
»Girls«-Schöpferin Lena Dunham verleiht ihrer Jugendbuch-Adaption »Catherine Called Birdy« ihren charakteristischen Witz und findet in »Game of Thrones«-Star Bella Ramsay als Enfant terrible, das sich trickreich gegen seine Verheiratung wehrt, eine wunderbar aufsässige Heldin.