Constantin Film
Die Constantin Film AG mit Sitz in München ist ein Filmunternehmen, das sowohl als Filmverleih als auch als Filmproduktionsgesellschaft tätig ist. Das Unternehmen ist heute eine Tochtergesellschaft der Schweizer Highlight Communications AG.
Quelle: Wikipedia
Im Verleih:
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So berührend diese Geschichte über eine Studentin, ihre kleine Halbschwester, die Alkoholiker-Mutter und komplexe Zukunftsentscheidungen ist, so überfrachtet und wenig originell erzählt kommt sie daher. Getragen wird die Adaption des gleichnamigen Sensations-Bestsellers von Caroline Wahl deswegen vor allem von ihren drei exzellenten Hauptdarstellerinnen: Luna Wedler, Laura Tonke und die kleine Zoë Baier machen die meisten Schwächen von »22 Bahnen« fast wett.
Zwar umschifft der Film die Wokeness-Debatten einigermaßen souverän und taugt je nach Geschmack für belangloses Amüsement, aber der alberne, parodistische Humor wirkt doch etwas aus der Zeit gefallen.
Gia Coppalas Film erzählt das letzte Kapitel in der Karriere eines Showgirls in Las Vegas. Hauptdarstellerin Pamela Anderson bringt Lebenserfahrung in ihre Darstellung ein, aber der Film besitzt auch einen universellen Kern und künstlerische Kraft.
Nicole Kidman spielt beeindruckend uneitel eine Unternehmerin, die eine unerfüllte sexuelle Fantasie der Sparte Disziplin/Dominanz mit einem Praktikanten auszuleben sucht. Und die niederländische Regisseurin Halina Reijn montiert aus dem Werkstoff des Erotikdramas eine clevere Reflexion über weibliches Begehren in Zeiten des Postfeminismus.
Die Geiselnahme der München-Olympiade 1972 aus Sicht des live berichtenden US-Fernsehteams ist packender Kammerspielthriller und kluge Reflektion über Medienverantwortung.
Die »2« im Titel verrät die Fortsetzung. Ein großes Juwelen-Ding in Nizza führt Outlaw-Bulle Big Nick und Criminal Mastermind Fräulein wieder zusammen. Solider Actioner, der die fröhlichen Macho-Urständ' der 1980er wiederaufleben lässt und es nebenher schafft, den Unterschied zwischen Dies- und Jenseits des Gesetzes obsolet zu machen.
Das von Christoph Maria Herbst angeführte Ensemble funktioniert einfach zu gut, als dass man dieses Sequel zu »Der Vorname« und »Der Nachname« verurteilen könnte. Dennoch: Es gibt zu viele Witze über »Wokeness«, die auch noch erklärt werden.
Der Versuch, die klassische Nibelungensage noch einmal neu zu interpretieren und den bisherigen Antagonisten Hagen zur großen tragischen Figur zu machen, gelingt durch komplexe Personenzeichnung und durch Zurückhaltung bei den spektakulären Actionszenen. Bei der Einbindung der Fantasyelemente wirkt der Film ein wenig unentschlossen.
Ein visionärer Architekt will eine Stadt umbauen, ein Bürgermeister ist dagegen. Dieser – vielleicht – bewusst schlecht verrührte Mix aus Allegorie und Überdeutlichkeit, Male Gaze und Schauspielkunst wird mit Glück in jener Zukunft goutiert, in der er spielt.
Als Sohn eines Wolfsrudel-Anführers, der dummerweise bei einer Transformation in einen Pudel verwandelt wurde, sucht Freddy Lupin in dieser Fortsetzung von »100% Wolf« Hilfe bei den Mondgeistern – was dazu führt, dass er noch mehr Probleme bekommt. Was dieser computergenerierte Animationsfilm als »Selbstfindungsreise« seines jungen Protagonisten anpreist, der lernen muss, seine Außenseiterrolle als positive Besonderheit zu akzeptieren und sich in Geduld zu üben, entpuppt sich als Mischung aus überdeutlicher Didaktik und Esoterik, einmal mehr mit zu viel Hektik in Szene gesetzt.
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