Brian Grazer

Produzent/in von:

Die dritte Verfilmung eines Romans von Dan Brown mit dem bewährten Team Ron Howard als Regisseur und Tom Hanks ist global angelegt: Die halbe Menschheit steht vor ihrer Auslöschung. Aber natürlich ist die Auflösung des Rätsels in der europäischen Kulturgeschichte versteckt, bei Botticelli und Dante. Wie seine Vorgänger kommt auch »Inferno« ziemlich atemlos daher, punktet aber durch einige Wendungen und windige Figuren
Großartige Studie über die vier großen Jahre der Beatlemania, als die Fab Four aus Liverpool die Welt mit ihren Konzerten im Sturm eroberten. Regisseur Ron Howard zeigt sich auch im dokumentarischen Bereich als versierter Handwerker, der in »The Beatles: Eight Days a Week« neue und alte Interviews sowie eine schier unglaubliche Menge Archivmaterials spannend und dynamisch zu montieren weiß
Ron Howard verzettelt sich beim Erzählen von »Im Herzen der See«, der Vorgeschichte zu »Moby Dick«, zuerst in allzu konventionellen dramatischen Strängen, gibt dann aber zugunsten eines beeindruckend in Szene gesetzten Wals alles auf
In dieser bittersüßen Weihnachtskomödie über ein Familientreffen unter dem Christbaum schwankt die Tonart zwischen Sarkasmus und Sentimentalität, doch Stars bürgen dafür, dass man sich nicht langweilt
Wer in den 70er Jahren in einer Disco war, hat sich irgendwann rhythmisch zu James Brown bewegt. In diesem Biopic zeigen ihn Hauptdarsteller Chadwick Boseman (»42«) und Regisseur Tate Taylor (»The Help«) als einen Mann, der ständig in Bewegung ist und allen Versuchen der Psychologisierung trotzt
Clint Eastwoods Biopic über den umstrittenen FBI-Gründer J. Edgar Hoover enthält sich jeder spekulativen Deutungen, bleibt aber gerade deshalb trotz eines sehr energisch agierenden Leonardo DiCaprio eher oberflächlich
Eine Gruppe geprellter Arbeiter plant einen Einbruch in die gesicherte Luxuswohnung Finanzbetrügers. Amüsante, gut besetzte Komödie mit schönen Seitenhieben auf die amerikanische Klassengesellschaft
Die zigste Love-Story-Variante: Junge mit Todeserfahrung trifft todgeweihtes Mädchen. Alles sehr traurig, aber leider auch ganz schön abgeschmackt
Insektenhafte Außerirdische sind im Jahr 1873 aus dem Weltall in den Wilden Westen nach Arizona gekommen, um Cowboys und ihre Frauen für Forschungszwecke zu kidnappen. Überraschend ironiefreies Genre-Crossover mit Starbesetzung
Eine dramaturgisch gewagte Mischung aus »Chick-Flick« und »Buddy-Movie«, zweier sich beißender Subgenres, die ihre hochkarätig besetzten Protagonisten nicht mit billigen Witzen unter der Gürtellinie verraten will und sich als nachdenkliche Beziehungskomödie für an Midlifecrisis leidende Mittvierziger durchaus ernst nimmt