Solidarity

Sind die Prinzipien, die die Vereinten Nationen vor 40 Jahren proklamierten, noch etwas wert? Der deutsch-schweizerische Dokumentarist David Bernet stellt die Frage nach der Hilfe für Geflüchtete neu. Ein berechtigter Appell, darüber nachzudenken, wie Solidarität heute aussehen sollte.

Raumteiler

Improvisierter Film über einen jungen Musiker, der sich weigert, eine Wohnung zu suchen, und dabei fast unter die Räder kommt. Aus einer filmischen Fingerübung wird ein spitzer Kommentar zur Wohnungsnot in Großstädten.

The Negotiator

Eigentlich wollte Sarah die Öffentlichkeit über sinistre Machenschaften ihres Arbeitgebers informieren, dann bekommt sie kalte Füße. Und ein temporeiches Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Ein Thriller wie aus dem Lehrbuch; Köpfchen schlägt Fäustchen.

Nam June Paik: Moon Is the Oldest TV

Amanda Kims filmisches Porträt wird dem »Vater der Videokunst« Nam June Paik auch ästhetisch gerecht.

Miroirs No. 3

Der neue Film von Christian Petzold, wieder mit Paula Beer, ist ein sommerlich-abgründiges Spiel der Identitäten: Eine junge Pianistin findet nach einem schrecklichen Unfall auf dem Land Aufnahme bei einer Familie, die ein dunkles Geheimnis hütet.

Memory Wars – Elizabeth Loftus und die Macht der Erinnerung

Das dokumentarische Porträt einer geradlinigen Frau, das den im Titel angezeigten Wissenschaftskrieg nur als Hintergrundillustration mitnimmt.

Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes

Die mehrtägige Porträtsitzung, die der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz zunächst widerwillig über sich ergehen lässt, wird in dem Kammerspiel von Edgar Reitz und Anatol Schuster zu einem vergnüglichen Kolloquium über Fragen der Kunst und Philosophie.

Kung Fu in Rome

Mit seinem neuen Film gelingt dem Italiener Gabriele Mainetti ein atemberaubender Genremix aus Kung-Fu-Action und interkultureller Liebesgeschichte.

Kill the Jockey

Wie der Jockey Remo mit Verve und vielen Drogen auf den Abgrund zusteuert und sich danach selbst neu erfindet, erzählt der argentinische Regisseur Luis Ortega mit einer Überfülle an visuellem Einfallsreichtum, der genauso in Erinnerung bleibt wie das beeindruckend minimalistische Spiel von Hauptdarsteller Nahuel Pérez Biscayart.

In die Sonne schauen

Mascha Schilinski filtert hundert Jahre deutsche Geschichte durch die Erfahrungen von vier Mädchen und erfindet dabei eine großartige, assoziationsdichte Bildsprache.

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