More Than Strangers (2023)

Fünf Unbekannte teilen sich in dieser Dramödie eine Mitfahrgelegenheit von Berlin nach Paris und erweisen sich dabei mit all ihren Befindlichkeiten und handfesten Problemen als Mikrokosmos Europas. Etwas konstruiert wirkendes Roadmovie, das an Fahrt gewinnt.
Gerhard Midding

Sind sechs Jahre lang genug, um den Verfemten wieder die Hand zu reichen? Ich kann es nicht sagen, denn ich kenne die Zeitrechnung der Löschkultur nicht. Auf jeden Fall kommt morgen »An Officer and A Spy« von Roman Polanski in die US-Kinos, der 2019 in Venedig den Großen Preis der Jury erhielt.

Freakier Friday

Die Fortsetzung des Körpertausch-Klassikers »Freaky Friday« enttäuscht mit allzu bravem Humor und biederer Familientauglichkeit, punktet aber mit vier glänzend aufgelegten Hauptdarstellerinnen, allen voran eine großartige Jamie Lee Curtis.

Die nackte Kanone

Akiva Schaffer und seine Drehbuchautoren haben ein ordentliches Reboot der Originaltrilogie hingelegt, das mit der Gagdichte der Originaltrilogie und ihrem abstrusen Humor allerdings nicht mithalten kann. Liam Neeson und sein love interest Pamela Anderson sind aber durchaus Besetzungscoups.
von: 
Ferien, Wasser, like ice in the sunshine – die eine Seite des Sommers. Die andere hatte schon vor der Klimakrise eine­ große Tradition im Hollywoodkino.

Interview: Helge Schneider über »The Klimperclown«

Helge Schneiders neuer Film »The Klimperclown« ist ein autobiografischer Dokumentarfilm, in dem der Meister des absurden Nonsens zweigleisig fährt: Er zeigt bisher unveröffentlichtes Archivmaterial wie Live-Mitschnitte aus den 1980ern oder seinen ersten Kurzfilm »Le Privatier«, bietet damit einen enormen Service für die Fans. Und er persifliert die Stilmittel des handelsüblichen Dokumentarfilms durch Spielszenen, in denen er seine unnachahmliche Komik nutzt, um jede direkte Information über sich zu vermeiden. Man kann mit diesem Film Helge Schneider näherkommen – über Bande.
von: 
Showbiz-Überforderung, Familienkonflikte, Opfer der Boulevardpresse: Das ist die tragische Geschichte von Lindsay Lohan.
Gerhard Midding

Wie in den meisten Berufen gibt es auch in meinem Metier durchaus Leute, die über ihren professionellen Tellerrand hinauszuschauen vermögen, Manche verfügen gar über Mehrfachbegabungen (Kochen zählt nicht). Nehmen wir nur einmal Matt Stevens, dessen Artikel im Kulturteil der "New York Times" ich meist mit Interesse lese. Als ich erfuhr, er habe einen Bildband mit dem Titel "Good Movies as Old Books" veröffentlicht, hielt ich das für gar nicht so weit hergeholt.

Whitney Houston: I Wanna Dance With Somebody (2022)

Der solide Spielfilm über Whitney Houston wirkt ein wenig so, als sei die Geschichte ihres Lebens zweitrangig. Hauptsache, ihre Musik wird für immer bleiben.

Dark Shadows (2012)

Tim Burtons Hommage an die gleichnamige US-Serie spielt vergnüglich auf allen Klaviaturen von Retrocharme und Kulturschock, handelt insgeheim jedoch vom Wesen familiären Zusammenhalts.

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