Die andere Seite von allem

In ihrem faszinierenden und persönlich angelegten Dokumentarfilm »Die andere Seite von allem« weitet die serbische Filmemacherin Mila Turajlic die Bografie ihrer Mutter, der Bürgerrechtlerin Srbijanka Turajlic, zu einer Geschichte Jugoslawiens und Serbiens aus

25 km/h

Zwei erwachsene Männer auf den Mofas ihrer Jugend: »25 km/h«, Markus Gollers zweite Verfilmung einer Zickler-Ziegenbalg-Vorlage, verbindet Melancholie und Leichtigkeit

#Female Pleasure

Barbara Miller porträtiert fünf Frauen, die sich aus ihren geschlossenen Gesellschaften befreit haben und für eine freie Sexualität kämpfen. Sie rüttelt auf, findet aber keinen Bezug zu der aktuellen Debatte und kaum filmisch interessante Motive
von: 
Der Film- und Theaterregisseur Kirill Serebrennikov kann sehr deutlich werden, wenn es um das Putin-Regime geht.

"Was tut sich?" mit Eckhart Schmidt

am So., 25.11. in Frankfurt am Main – epd-Film-Redakteur Rudolf Worschech spricht mit Eckhart Schmidt über seinen Film »Mein schönster Sommer«
Gerhard Midding

Zu den Filmberufen, die am meisten überschätzt werden, gehört der des Regisseurs. Gewiss, es geht nicht ohne ihn. Aber meist übertreiben wir maßlos, wenn wir ihm, aus Denkfaulheit oder Mangel an Phantasie, die alleinige künstlerische Urheberschaft zuschreiben. Er ist eine nützliche Briefkastenadresse, die es uns erspart, genauer nachzuforschen, was denn wohl der Beitrag der Drehbuchautoren, Kameraleute, Cutter sowie der Szenen- und Kostümbildner am fertigen Film ist.

Gerhard Midding

Manchmal bleiben die interessantesten Äußerungen, die während eines Interviews fallen, auf der Strecke. Aus zunächst erfindlichen Gründen, die aber im Nachhinein dumm und absurd erscheinen, schaffen sie es nicht in die veröffentlichte Fassung. Das ist vertrackt, denn eigentlich hat man beim Schreiben meist auch die Nachwelt im Kopf.

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