So viel Zeit

Gerade als Rainer (Jan Josef Liefers) seine alte Band trotz aller Widrigkeiten wiedervereint, erfährt er von seinem unheilbaren Hirnturmor. Philipp Kadelbach verfilmte Frank Goosens Roman »So viel Zeit« als klamaukige Wohlfühlkomödie mit deutscher Starbesetzung

Murer – Anatomie eines Prozesses

Christian Froschs filmische Rekonstruktion des Kriegsverbrecherprozesses gegen den »Schlächter von Vilnius« von 1963 deckt die Lügen auf, die in Österreich über Jahrzehnte als Wahrheit ausgegeben wurden: »Murer – Anatomie eines Prozesses«

Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot

Philip Grönings Beinah-Inzest-Drama »Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot« über ein Geschwisterpaar im Abitursalter zwischen Heidegger und Waldsee erweist sich als eher sperrig und verkopft

Jupiter's Moon

Kornél Mundruczó zeichnet in seiner phantastischen Geschichte von Flucht und Verfolgung auf mehreren Ebenen gleichzeitig das Bild einer korrupten und rassistischen Gesellschaft, der der Glaube an ein höheres Ideal abhanden gekommen ist: »Jupiter's Moon«
Sind Superheldenfilme ein eigenes Genre? Marcus Stiglegger über klassische Genres und den Trend zum Genre-Mix
Gerhard Midding

Die amerikanische Immobilienbranche ist letzthin durch das Gebaren und die Geschäftspraktiken des derzeitigen US-Präsidenten schwer in Verruf geraten. Aber man sollte die Hoffnung nicht aufgeben, dass es in diesem Gewerbe auch weiße Schafe gibt. Zu ihnen darf man Charles S. Cohen zählen. Da ich kein Wirtschaftsjournalist bin, kann mich zwar nicht dafür verbürgen, dass es bei seinen Immobiliengeschäften stets korrekt zugeht. Aber seine Nebentätigkeit, dessen kann ich Sie versichern, übt er ohne Fehl und Tadel aus.

Was uns nicht umbringt

Ein Ensemble-Film über die verschiedensten Facetten von Unglück und Liebe – mit starken Szenen und hervorragenden Schauspielern, aber auch zu viel Musik: »Was uns nicht umbringt«

Talking Money

Sebastian Winkels (»7 Brüder«) zeigt in seinem neuen Film Bankberatergespräche auf der ganzen Welt. Trotz interessanter Einblicke geht das Konzept nicht ganz auf

Suspiria

Statt im Respekt vor Argento zu erstarren, erschafft Luca Guadagnino seine ganz eigene Vision: ein kühner, exzessiver Trip ins Vieldeutige, glänzend gespielt und getanzt, mit hypnotischer Musik von Thom Yorke: »Suspiria«

Reise nach Jerusalem

Die Außenseiterballade von Lucia Chiarla lebt vom nuancierten Spiel der Hauptdarstellerin Eva Löbach, ist aber oft zu plakativ: »Reise nach Jerusalem«

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