"Was tut sich" mit Jonas Weydemann

am So., den 12.01. in Frankfurt am Main – epd Film-Autor Urs Spörri spricht mit dem Produzenten Jonas Weydemann über »Systemsprenger«
Gerhard Midding

Heute vor 80 Jahren starb Hans Wilhelm Langsdorff. Der Marineoffizier und Familienvater setzte seinem Leben im Alter von 45 Jahren ein Ende, nachdem er eine außerordentliche Entscheidung getroffen hatte. Sie rettete 1039 Menschenleben, vermutlich sogar noch viel mehr. Möglicherweise hätte ich nie von ihm gehört, wenn es nicht einen Film über ihn gäbe.

Star Wars: Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers

Alles, was der »Star Wars«-Fan erwartet und dann doch noch ein bisschen mehr: Zum Abschluss der »Skywalker Saga« packt J.J. Abrams die wesentlichen Elemente des »Space Western« in einen actionreichen, amüsanten und überraschend fesselnden Film
Gerhard Midding

Durch den Tod Anna Karinas hat die Filmreihe, auf die ich Sie heute hinweisen möchte, eine traurig nostalgische Aktualität gewonnen. Die Schauspielerin war eine prächtige Interpretin der Chansons von Michel Legrand. Ihr dänischer Akzent mochte ein wenig tapsig wirken, aber das machte sie mit Temperament und Esprit wett: Sie verstand die Leichtfüßigkeit und Wehmut seiner Melodien.

Spione Undercover

Ein Superspion muss als Taube seine Mission erfüllen und ein nerdiger Außenseiter wächst über sich hinaus. »Spione Undercover« ist Animationsspaß für die ganze Familie mit vielen Reminiszenzen an die großen Vorbilder des Genres
Gerhard Midding

Was damals noch alles möglich war! Die Regisseure nennt Michael Klier oft nur beim Nachnamen, Godard, Straub, Tanner und Co. Es schien ihm damals wohl selbstverständlich, dass alle Fernsehzuschauer wussten, wer gemeint war. Und einmal zeigt er einen langen Ausschnitt aus dem jüngsten Rossellini-Film, der in der BRD noch gar nicht gezeigt worden war, in italienischer Originalfassung und ohne Untertitel!

Das perfekte Geheimnis

Das Remake einer italienischen Erfolgskomödie über ein Essen unter Freunden, die sich gegenseitig in die Smartphones schauen lassen, besitzt viel komödiantischen Drive, befremdet aber durch homophobe und sexistische Töne
Gerhard Midding

Der französische Filmkritiker Jean Douchet, der Ende November im Alter von 90 Jahren verstarb, beherrschte den hohen Ton der Bestimmtheit wie kein zweiter. Was er schrieb oder sagte, klang immer definitiv. Es war so verlockend wie ein hingeworfener Fehdehandschuh. "Wer es vorzieht, in einen Mizoguchi-Film zu gehen statt zu einem Rendezvous," lautet eines seiner schönsten Postulate, "der hat weder etwas von der Liebe noch von Mizoguchi verstanden."

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