Ausstellung: »Brandspuren« im Filmmuseum Berlin

Die Ausstellung »Brandspuren« im Filmmuseum Berlin zeigt nicht nur historische Plakate, sie dokumentiert auch ihre Geschichte

Frauen-Filmtage: Emanzipationsgeschichte

Ein junges, neues Festival, veranstaltet von einer »ehrwürdigen« Institution: Zum zweiten Mal lud die Frankfurter Kinothek Asta Nielsen zu den Frauen-Filmtagen »Remake« ein
Sie stand schon als Kind auf der Bühne. Heute gehört sie zu Deutschlands gefragtesten Schauspielerinnen. Und gerade hat Nina Hoss wieder einen besonders guten Lauf.
Gerhard Midding

Die Filmgeschichte wartet mit zahllosen Silvesterszenen auf. Der letzte Abend des Jahres ist stets ein privilegierter, erzählerischer Moment: ein zuverlässiger Ausnahmezustand. Um Mitternacht kristallisiert sich immer etwas heraus. Entscheidungen werden getroffen, Schicksale besiegelt. Die Stimmung schlägt um. Den Countdown der Gefühle will das Kino nicht verpassen.

Gerhard Midding

Die spanische Weihnachtslotterie ist keine Auslosung wie andere. Sie ist ein nationales Ereignis. Es gibt sie schon seit 1812 und sie hat Jahr für Jahr einen riesigen Zuspruch. Kein Wunder, denn das Geld wird mit großer Kelle verteilt. Jede Losnummer wird 170mal vergeben und irgendwie hat man das Gefühl, dass jeder gewinnt.

Cats

Trotz gelegentlich missratener Computeranimation erweist sich die Verfilmung des berühmten Musicals »Cats« über Londoner Straßenkatzen dank Starpower und inszenatorischem Know How als meist mitreißendes Spektakel

Streaming-Tipp: »Trapped – Gefangen in Island«

Die Serie »Trapped – Gefangen in Island« enthält alles, was man von einem »Nordic Noir« erwartet: Greueltaten, dunkle Familiengeheimnisse, ernste Ermittler und das Klima als wichtigsten Nebendarsteller

Weathering with you

Während eines verregneten Tokioter Sommers lernen sich der Ausreißer Hodaka und das Waisenmädchen Hina kennen, das die Sonne scheinen lassen kann. Gemeinsam verändern sie nicht nur das Wetter, sie verändern auch die Welt, nicht unbedingt zum Guten. Farbenfroher, fröhlicher Animationsfilm, der eine etwas eigenwillige Perspektive auf den Klimawandel anlegt

Miles Davis: Birth of the Cool

In der Erzählweise mit häppchenweise aneinandergereihten Interviews eher enttäuschend, bietet er dennoch für mit seinem Werk und Leben nicht Vertraute eine brauchbare Einführung, die Davis' Selbstbewusstsein als Afroamerikaner betont, aber auch sein problematisches Verhalten gegenüber seinen Lebensgefährtinnen und seine zeitweilige Heroinsucht nicht verschweigt

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