E-Mail an... Enno Trebs

Enno Trebs, wurde 1995 in Berlin geboren. Er studierte von 2016 bis 2020 an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Entdeckt wurde er beim Casting zu »Hände weg von Mississippi«, auch wenn er die Rolle nicht bekam. Seine erste große Rolle spielte er in »Das weiße Band«. Seit 2021 ist er festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater in Berlin, im Kino war er z. B. in »Köln 75« und »Roter Himmel« zu sehen. Aktuell ist er mit »Miroirs No. 3« im Kino
Gerhard Midding

Zu einer der vornehmsten Aufgaben für Filmkomponisten gehört es, die kleine und die große Geschichte miteinander zu verknüpfen. Das ist ein heikles Bündnis, denn das Intime und die Historie befinden sich selten im Einklang. Wojciech Kilar bewältigte diesen Spagat stets mit großer Wachsamkeit. Zuweilen stand er aber noch vor einer anderen, ziemlich exklusiven Herausforderung: von der Industriegeschichte seiner polnischen Heimat zu erzählen.

Gerhard Midding

Die 1937 geborene Regisseurin Judit Elek hat die großen Traumata ihrer ungarischen Heimat durchlebt. Sie ist dem Ghetto in Budapest entkommen und als sie ihr Filmstudium begann, standen sowjetische Panzer in Budapest, um die Revolte niederzuschlagen. 1960 begann ihre Filmkarriere im unabhängigen Béla-Balász-Studio, wo eine neue Generation von Filmemachern von Janos Kadar gefördert wurde.

32. Filmfest Oldenburg: Long live independent film!

Das auf Independent-Filme spezialisierte Filmfest Oldenburg ist ein Ort für Entdeckungen – sogar Sean Baker hat hier seine ersten Filme präsentiert.

Honey Don't!

Ethan Coen versucht eine Art queerer Neuinterpretation klassischer Film noirs. Die Figur von Margaret Qualley ist gelungen, die verschiedenen Themen und Handlungsstränge aber zu chaotisch und mit zu viel überdrehten Sex- und grotesk blutigen Gewaltszenen.

Disney+: »Call My Agent Berlin«

»Call My Agent Berlin« ist das deutsche Remake der französischen Erfolgsserie – ähnlich zynisch, selbstironisch und eine fast nostalgische Liebeserklärung an das Film-Business.

Venedig: Was war denn da los?

Jim Jarmusch kann sich über den Hauptgewinn auf einem der Top-Festivals freuen. Für einen Familienfilm, der trotz Top-Besetzung durch coole Zurückhaltung glänzt. Es war nicht die einzige Überraschung der Löwen-Verleihung in Venedig.

DVD-Tipp: »Gefährliche Züge« (1984)

Das Spiel ihres Lebens: »Gefährliche Züge« ist eine ­moderne Schachnovelle vor dem Hintergrund des Kalten Kriegs.

Venedig: Die Jury hat ein Problem

Kathryn Bigelow hat einen ebenso krachenden wie klugen Atomthriller geliefert, Mona Fastvold verblüffte mit einem Protestanten-Musical. Aber ein klarer Favorit zeichnete sich im Wettbewerb von Venedig bis zur Wochenmitte nicht ab. Dann rollte ein tunesisch-französischer Film über den Gaza-Krieg das Feld auf.

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