E-Mail an... Friederike Becht

Friederike Becht, geboren 1989 in Bad Berg­zabern, hat von 2004 bis 2008 Schauspiel an der Universität der Künste Berlin studiert. Erste Kinorollen hatte sie in »Der Vorleser«, »Westwind« und »Hannah Arendt«. Für ihre Rolle als Zielfahnderin in der Serie »Schneller als die Angst« erhielt sie den Deutschen Fernsehpreis. Diesen Monat ist sie im Fernsehfilm »Im Rausch« und ab 23.10. in »Das Verschwinden des Josef Mengele« zu sehen.
Gerhard Midding

Ohne Zweifel gehört »One Battle After Another« zu den Filmen, die in diesem Jahr die höchsten Erwartungen wecken. Dabei stand Ende Januar noch nicht einmal sein Titel fest. Schon im Vorfeld galt er als Oscar-Favorit und die US-Kritiker, die ihn tatsächlich schon gesehen haben, geben ihm Bestnoten.

Er hat für eine bessere Welt gearbeitet: als Schauspieler, als Regisseur, als Mensch.

DVD-Tipp: »Kleine Dinge wie diese« (2024)

Ein Mann sieht hin: Cillian Murphy als gewissensgeplagter Kohlenhändler in »Kleine Dinge wie diese«.

One Battle After Another

Die Geschichte über bewaffneten Widerstand, rechtsextreme Hintermänner und ein Vater-Tochter-Gespann besticht mit außergewöhnlichen Action-Sequenzen und bemerkenswert viel Humor, einem exzellenten Ensemble rund um Leonardo DiCaprio in Bestform sowie famoser Kameraarbeit samt Ausnahme-Score. Vor allem aber ist der Film ein Plädoyer für die Liebe.

DVD-Tipp: »Darling« (1965)

Cool und ironisch: Die Sixties-Satire »Darling« lässt die junge Julie Christie glänzen.

The Toxic Avenger

Nach dem Kontakt mit einer hochgiftigen Flüssigkeit am Arbeitsplatz mutiert eine Reinigungskraft zu einem Monster, das zwischen der Rache an seinen Peinigern und seinem Status als Volksheld einen Weg finden muss. Der Reboot der populärsten Figur aus dem filmischen Universum der Firma Troma, die in den achtziger Jahren mit ihrer Mischung aus Humor und Splatter populär wurde, bringt das Schräge mit der Ernsthaftigkeit nicht immer zusammen, bietet aber kurzweilige Unterhaltung für Genrefans.
Gerhard Midding

Bertrand Tavernier war der Meinung, die schlimmste Zensur sei die wirtschaftliche. Ich fand diese Äußerung immer problematisch. Warum sollte die Unterdrückung von Filmprojekten wegen geringer Erfolgsaussichten schlimmer sein als eine, die vom Staat dekretiert wird? Andererseits konnte Monsieur Bertrand nicht ahnen, dass Donald Trump zum zweiten Mal US-Präsident würde, sein Freund Larry Ellison der kurzzeitig der reichste Mann der Welt war und dessen Sohn David nun Paramount besitzt.

ZDF-Mediathek: »Im Rausch«

Der von Mark Schlichter gemeinsam mit Drehbuchautorin Laila Stieler entwickelte Film »Im Rausch« erzählt mit besonderer Dramaturgie und starkem Schauspiel von der Macht der Alkoholkrankheit.

DVD-Tipp: »Mermaid Legend« (1984)

Weißes Kleid und rotes Blut: Toshiharu Ikedas lang verschollener Film »Mermaid Legend« nun auf Blu-ray.

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