Gerhard Midding

Nicht nur wegen seiner Küche und Staatsform, vom Nationalcharakter einmal ganz zu schweigen, gibt das Vereinigte Königreich dem Festlandeuropäer manches Rätsel auf. Auch sein Währungssystem ist dazu angetan, Verwirrung zu stiften. 

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Als Tyrion Lannister in der Fantasyserie »Game of Thrones« wurde er zum Liebling des internationalen Publikums. Im Geschäft ist er allerdings schon seit den Neunzigern.

11. Festival des deutschen Films in Ludwigshafen

Mit »Im Sommer wohnt er unten« hat ein Film mit klarer Handschrift den Hauptpreis des 11. Festivals des deutschen Films in Ludwigshafen gewonnen – in einem Wettbewerb, der überwiegend von schwammiger Buntheit geprägt war
Vor fünf Jahren wurde er vor Gericht gezerrt. Seitdem darf der iranische Autorenfilmer Jafar Panahi, der mit »Der Kreis« international bekannt wurde, eigentlich nicht arbeiten.

Magic Mike XXL

Ohne Matthew McConaugheys Dallas begibt sich der Rest der Truppe auf einen Roadtrip. Das überflüssige Sequel ist eine müde Nummernrevue aus der nur Channing Tatums Dancemoves gelegentlich hervorstechen
Gerhard Midding

Bisweilen gehen mir Wörter oder Wendungen durch den Kopf, die eigentlich gar nicht so sehr außerhalb des Tagesgebrauchs liegen, die man dafür aber doch eher selten hört oder liest. Dann denke ich, welche Freude es wäre, sie einmal wieder in einem Text unterzubringen. Das sind momentan beispielsweise »ungestüm« und »auf Krawall gebürstet«. Leider haben sie auch in diesem Text rein gar nichts verloren. 

Audrey Hepburn – Die ewige Prinzessin

Außergewöhnliche Schönheit, geschätzte Schauspielerin, Mode-Ikone, Unicef-Botschafterin: Audrey Hepburn war noch perfekter als Mary Poppins. Das hat aber auch etwas Verstörendes, wie eine Fotoausstellung in der Londoner National Portrait Gallery unfreiwillig zeigt

Himmelverbot

Dokumentarfilmer Andrei Schwartz begleitet einen nach 21 Jahren entlassenen rumänischen Häftling auf dem steinigen Weg der Resozialisierung und muss feststellen, dass Filmen stets auch Fiktionen hervorbringt

Film des Monats August »Taxi Teheran«

Mit Witz und unverhohlener Regimekritik garniert der iranische Regisseur Jafar Panahi sein Roadmovie, in dem er selbst als Taxifahrer wechselnde Fahrgäste durch Teheran kutschiert. Die dokumentarische Form füllt er mit Spielszenen und zeichnet so aus der Enge eines Autos heraus ein vielschichtiges, unterhaltsames Gesellschaftspanorama

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