Jay Baruchel

Als Schauspieler/in:

In Paul Verhoevens satirischem Sci-Fi-Action-Spektakel aus den 80er Jahren war der Mensch ein Auslaufmodell. In José Padilhas zeitgemäßem Remake kämpft nun ausgerechnet der RoboCop um letzte Reste von Menschlichkeit
James Franco, Seth Rogen, Jay Baruchel und viele andere geben hier leider nur vorgeblich selbstironische Versionen ihrer selbst, während die Apokalypse über L.A. hereinbricht
Wie viel Allegorie verträgt ein Film über den Finanzkapitalismus? David Cronenberg verfilmt Don DeLillos vor neun Jahren vielleicht noch hellsichtiges Buch mit Robert Pattinson als Metapher eines Vampirs
Kracherproduzent Jerry Bruckheimer und Regisseur Jon Turtelaub inszenieren ein Zauberlehrlingsspektakel, in dem zwei Kinostunden lang die Pixelingenieure aus vollen Rohren feuern, sich dabei hemmungslos aus der Datenmülltonne des Genres bedienen und den Film zielstrebig ins narrative Burn-out manövrieren
Was ist aus der spannenden Devise, dass Gegensätze sich anziehen, geworden? In »Zu scharf, um wahr zu sein« droht eine Beziehung daran zu scheitern, dass ein netter junger Mann glaubt, bei einer tollen Blondine keine Chance zu haben – was dank mit Begeisterung und Selbstironie agierender Darsteller zu einer zwar formelhaften, aber auch ganz liebenswerten Komödie führt
Teenie-Romanze und -Komödie vor dem Hintergrund einer nächtlichen Odyssee durch die New Yorker Indie-Musikszene. Die Romanze in »Nick und Norah« ist hübsch anzusehen, die Komödie drumherum verdirbt die Nachtschwärmerstimmung nachhaltig mit Banalscherzen
What a lovely war: Drei verwöhnte Hollywood-Stars drehen im Dogma-Stil einen Vietnamfilm. Und kriegen es mit richtigen Gangstern zu tun. Köstlich: Robert Downey Jr. als schwarzer GI
Amerikanisches Kino par excellence. Ein Americana über die Subkultur des Boxens. Und eine wunderbare Liebesgeschichte zwischen einem Trainer und seiner Boxerin. Zweifellos: Eastwood stellt sich mit »Million Dollar Baby« in eine Reihe mit Ford, Hawks und Sirk