Gemma Arterton

Filmkritiken von Gemma Arterton

Allzu leichtfertig wird hier mit dem Thema Alter und Krankheit verfahren, obwohl Schauspieler wie Vanessa Redgrave und Terence Stamp im Einsatz sind. Aber zwei Schauspieler allein können keine Regie und kein Drehbuch ersetzen, die sich mit dem einfachsten Nenner zufriedengeben

Als Schauspieler/in:

Eine dänische Regisseurin dreht einen Film über die heroische Epoche des britischen Kinos: Liebevoll erweist die Verfilmung des Romans von Lissa Evans durch Lone Scherfig den Frauen und Männern ihre Reverenz, die während des Blitzkriegs unverbrüchlich an die Macht der Bilder glaubten: »Ihre beste Stunde«
Die Romanverfilmung über ein zwischen der Shoah und dem heutigen New York verschollenes Manuskript und eine verlorene Liebe im jüdischen Emigrantenmilieu verzettelt sich zwischen vielen Themen und Figuren, ist aber dennoch unterhaltsam
In einem England der nicht so fernen Zukunft sind die Untoten in der Überzahl, die noch nicht infizierten Menschen haben sich auf Militärbasen verschanzt. Ein zehnjähriges Mädchen, infiziert, aber mit einem Bewusstsein seiner selbst, wird zum letzten Hoffnungsträger. »The Girl with all the Gifts« zeigt eine Zombie-Apokalypse der anderen Art, mit ausgefeilten Charakteren, zumal der Titelfigur
Ironische Hommage an den Serial-Killer-Film, die sich allerdings nicht zwischen schwarzer Komödie und düsterer Charakterstudie entscheiden kann. Ryan Reynolds beweist in der Rolle des mordenden Durchschnittstypen ein weiteres Mal sein Faible für ambivalente Figuren
In Anne Fontaines leichtfüßiger Variante von Flauberts »Madame Bovary« überlagern sich Fantasie und Realität, wobei der Erzähler Fabrice Luchini in gewohnt vergnügter Weise durch diverse Gefühlsverirrungen flaniert
Brad Furman lebt sein Faible für windige, coole Betrüger dieses Mal im Bereich des Online-Gamings aus, wo Justin Timberlake als spielender Mathestudent unter die Räder des organisierten Verbrechens gerät
Allzu leichtfertig wird hier mit dem Thema Alter und Krankheit verfahren, obwohl Schauspieler wie Vanessa Redgrave und Terence Stamp im Einsatz sind. Aber zwei Schauspieler allein können keine Regie und kein Drehbuch ersetzen, die sich mit dem einfachsten Nenner zufriedengeben
Es braucht heute neben Armbrust und Schrotflinte schon auch Kampfkunst, um Hexen in den Ofen zu schieben: Das 3D-Splattermärchen ist ein rasanter Frontalangriff auf die kollektiven Kindheitserinnerungen vieler Generationen. Ohne Liebe zum Sujet inszeniert, bleibt das Gemetzel jedoch seltsam wirkungslos
Stephen Frears' »Immer Drama um Tamara« kann man durch einen zweifachen literarischen Filter betrachten: Die muntere Provinzsatire beruht auf dem gefeierten graphischen Roman von Posy Simmonds, der sich wiederum an Thomas Hardys »Am grünen Rand der Welt« anlehnt. Ein sehr britischer Ensemblefilm über die Frage, was skandalös ist
Um eine Königstochter vor dem Tod zu retten, begibt sich ein Trupp unerschrockener Kämpfer auf eine gefährliche Mission. »Kampf der Titanen« ist ein in der griechischen Sagenwelt angesiedeltes Fantasy-Abenteuer der geradlinigen und soliden Art

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