Dede Gardner

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Das Finale von Jane Schoenbruns »Screen-Trilogie« ist in seiner wilden Mischung aus Arthouse, Slasher-Anleihen und popkulturellen Referenzen ein sinnliches Schlachtfest, bei dem zwischen Gillian Anderson und Hannah Einbinder die Funken sprühen, Erotik prickelt und Blut spritzt.
Ein ebenso eindringliches wie irritierendes Naturdrama um eine Frau, die mit der Abrichtung eines Habichts den Tod ihres Vaters zu bewältigen versucht – mit einer überzeugenden Claire Foy. Nach den Memoiren von Helen Macdonald.
Für das Regiedebüt seines Sohnes Ronan kehrt Daniel Day-Lewis entgegen allen Erwartungen vor die Kamera zurück. Als traumatisierter Ex-Soldat, der vor Jahren mit seiner Familie gebrochen und sich aus der Zivilisation zurückgezogen hat, läuft der Oscargewinner zu verlässlich großer Form auf. Dies kann allerdings nicht gänzlich darüber hinwegtäuschen, dass dem jungen Regisseur die Umsetzung der Geschichte auf visueller Ebene überzeugender gelingt als auf der dramaturgischen.
Erster Spielfilm über das Leben und die Musik von Bob Marley in großen Bildern, mit glasklarem Sound aber ohne Seele.
Sarah Polleys erster Film seit zehn Jahren ist eine ebenso bewegende wie kluge Emanzipationsgeschichte, eine feministisch-humanistische Reflexion über die Bedeutsamkeit von Sprache und Diskussion. Meisterhaft geschrieben, hervorragend gespielt.
Mit ihrer akribischen Aufarbeitung des Weinstein-Skandals gibt Maria Schrader Frauen eine Stimme. Ein gelungenes Hollywood-Debüt.
Eine junge koreanische Einwandererfamilie zieht für einen beruflichen Neustart ins ländliche Arkansas, wo der Vater eine Farm gekauft hat. Während der kleine Sohn die wundersame Welt um sich herum entdeckt und Mühe hat, sich mit der zugezogenen Großmutter anzufreunden, kämpfen die Eltern um Erfolg und Integration. Lee Isaac Chungs autobiografisch geprägter Film ist ein sanftes Drama voll authentischer Details, die bezaubern und bewegen
Skurrile Figuren, beobachtet wie im Live-Experiment: Miranda Julys Film »Kajillionaire« ist zu verliebt in die eigene Prämisse
Ein mit allen Wassern gewaschener Kampagnenchef baut in der US-Provinz einen Farmer zum Bürgermeisterkandidaten auf und erlebt sein blaues Wunder. »Irresistible« ist eine passable Politsatire von Ex-Late-Night-Talker Jon Stewart mit Steve Carell
Eine risikoreiche Raumfahrtmission, die zugleich von einer Vatersuche erzählt, die mit dem Durchtrennen der Nabelschnur endet: James Grays erste Eskapade ins Science-Fiction-Genre ist ein intimes Epos, das spektakuläre Schauwerte und Seelenerforschung schillernd verknüpft. Bad Pitt spielt einnehmend den anfangs stressfreien Astronauten, der in der Weite des Alls nach Erkenntnis sucht. Tommy Lee Jones, Ruth Negga und Donald Sutherland leisten charismatische Unterstützung

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Tipp
Nia DaCosta verlegt in »Hedda« Ibsens Tragödienklassiker ins England der 1950er Jahre und macht daraus ein queeres und sehr zeitgemäßes Gesellschaftsporträt.
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In »Wolfs« versuchen George Clooney und Brad Pitt, an den scheinbar mühelosen Charme und Erfolg der »Ocean's«-Filme anzuknüpfen.
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Andrew Dominik setzt in »Blond«, seiner Adaption nach Joyce Carol Oates, ganz auf Einfühlung in eine früh traumatisierte junge Frau, der die Erfolge immer nur zustießen, statt dass sie sie sich erarbeitet hätte.