Roshanak Behesht Nedjad

Produzent/in von:

Die Reise zu den Stätten des nationalsozialistischen Völkermordes in Polen wird für die Abschlussklasse einer israelischen Highschool zu einer gruppendynamischen Erfahrung und einer Auseinandersetzung mit den eigenen Emotionen angesichts des Grauens. Der Film von Asaf Saban ist nicht nur ein subtiles und authentisch wirkendes Gruppenporträt, sondern beiläufig auch eine Reflexion über die Frage, was eine angemessene Form des Erinnerns ist.
In »Es war einmal in Deutschland...«, seiner Tragikomödie über Shoah-Überlebende, die sich 1946 in Deutschland als Hausierer durchschlagen, tut sich der belgische Regisseur Sam Garbarski schwer damit, den spezifischen Humor der Romanvorlage einzufangen
Buddha oder Gartenzwerg? Die deutschen Ehemänner, die mit ihren südkoreanischen Ehefrauen im Alter nach Südkorea ausgewandert sind, haben es nicht leicht. Für ihre reemigrierten Frauen ist es der zweite Heimatverlust. Ein wunderbarer Dokumentarfilm von Sung-Hyung Cho (»Full Metal Village«)
Der gottesfürchtige und glücklose Händler Mihram versucht in Ben Hopkins Tragikomödie, die im Jahre 1994 spielt, durch geschickte Deals ein reicher und ein guter Mensch zu werden
Ausgezeichnet mit dem Hessischen Filmpreis und dem Max Ophüls Preis gelang Sung-Hyung Cho mit ihrem Dokumentarfilm ein liebevolles, aber auch Konflikte thematisierendes Porträt eines Dorfes in Schleswig-Holstein