Andrea Sawatzki

Als Schauspieler/in:

Die verträumte Cleo geht in Berlin auf Schatzsuche nach einer Uhr, mit der man die Zeit zurückdrehen kann. Erik Schmitts Langfilmdebüt ist ein wie in Zuckerwatte und Kitsch gehülltes Märchen, das von einer fantasievollen Inszenierung à la Michel Gondry lebt
Einen grausamen ökonomischen und seelischen Sadomasochismus konstatiert Oskar Roehler in einem rheinländischen Villen-Vorort, wo eine schreckliche deutsche Bourgeoisie, dubiose Immigranten und ausgebeutete Schwarzarbeiter aufeinandertreffen. Roehler gelingt mit »HERRliche Zeiten« so etwas wie Satire-Noir
Wenn Erwachsene mit viel Slapstick zu Däumlingen mutieren und Andrea Sawatzki als untote Paukerin ihr Unwesen treibt, ist die Schulkomödie »Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft« trotz des holprigen Drehbuchs und des faden Kinderensembles recht vergnüglich
Wackerbarths Porträt eines komplizierten Casting-Prozesses ist zugleich ein grandioses Panorama des Filmgeschäfts, das dessen alltägliche Machtkämpfe perfekt abbildet
Doris Dörries Verfilmung einer Kurzgeschichte von Ferdinand von Schirach entpuppt sich als Wechselbad aus anrührenden und betulichen Momenten, es gelingt ihr aber nicht, die existenzielle Ironie des vermeintlichen Verbrechens einzufangen

Stimme bei:

Eindrucksvoller Dokumentarfilm über den Drohneneinsatz als Mittel der Kriegsführung. »National Bird« folgt drei ehemaligen Militärangehörigen, die im Drohnenprogramm tätig waren und sich nach ihrem Ausscheiden daraus entschlossen, mit ihren Erfahrungen an die Öffentlichkeit zu gehen, weil sie die Auffassung vom »sauberen Drohnenkrieg« nicht länger stützen können
Im Spin-Off der Shrek-Filmreihe präsentiert sich der gestiefelte Kater als romantischer Abenteuerheld in Zorro-Tradition