exground Filmfest

16. bis 25. November, Wiesbaden – Das exground gehört seit langem zu den wichtigsten Festivals für unabhängige und ungewöhnliche Produktionen aus aller Welt. In diesem Jahr stehen die Philippinen im Mittelpunkt, außerdem werden deutsche und amerikanische Low-Budget-, Underground- oder Trashfilme gezeigt.

Ahrenshooper Filmnächte

14. bis 17. November – Vor der Kulisse des Ostseebads Ahrenshoop werden ungewöhnliche Spielfilme gezeigt und von einer Jury, bestehend aus dem Moderator Max Moor, und den Schauspielern Jördis Triebel und Uwe Kockisch, ausgezeichnet. Zu den Preisen gehören auch Stipendiums-Aufenthalte zur Drehbuchentwicklung an der Ostsee; die daraus hervorgegangenen Filme sind selbstverständlich im Programm zu sehen.

Werkschau Lutz Dammbeck

14. bis 23. November, Berlin – Die Filme des Leipziger Künstlers Lutz Dammbeck bewegen sich am Rand des Kinos, auf der Grenze zur bildenden Kunst. Seit seinen Anfängen in den Trickfilmstudios der DEFA sucht er innovative Formen. Seit 1986 beschäftigt er sich im Westen mit verdeckten Machtstrukturen, dabei entstanden Filme über Gameshows und das Internet. Das Deutsche historische Museum zeigt sieben seiner Filme im Berliner Zeughauskino.

Kasseler Dokfest

13. bis 18. November – Das Kasseler Dokfest beschäftigt sich mit allen Spielarten des Dokumentarfilms. Mit mehreren Hundert Arbeiten aus über 70 Ländern wird ein Programm für alle Altersgruppen gezeigt, darunter auch Multimediainstallationen und Werke im 360°-Format. Auch Vorträge, Workshops und die Dokfest-Lounge mit einem Party-Programm gehören dazu.

Filmfestival Cottbus

6. bis 11. November – In der deutsch-sorbischen Stadt wird dem osteuropäischen Film in seiner ganzen Bandbreite eine Bühne gegeben. Fünf Tage lang werden Lang- und Kurzfilme sowie ein Kinder- und Jugendprogramm aus Polen, Russland oder Lettland vor großem Publikum gezeigt. Als einer der vielen Kinderfilme wird die rbb-Produktion »Die Galoschen des Glücks« in Cottbus ihre Weltpremiere feiern.

Remake: Frankfurter Frauen Film Tage

2.-11. November – Die von der Kinothek Asta Nielsen veranstalteten Frankfurter Frauen Film Tage sollen Filme von und über Frauen aus den letzten hundert Jahren zeigen. Programmschwerpunkte der dieses Jahr erstmalig stattfindenden Veranstaltung sind eine Hommage an eines der ersten feministischen Festivals, das 1972 in Edinburgh stattfand, und die Wiederentdeckung der Filmemacherin Recha Jungmann.

Französische Filmtage

31. Oktober bis 7. November, Tübingen/Stuttgart – Mit Filmen nicht nur aus Frankreich, sondern der gesamten frankophonen Welt wartet das Publikumsfestival im Süden der Republik auf. Im Fokus steht dieses Jahr das Filmland Belgien, zudem werden eine Reihe Highlights aus den letzten Jahren präsentiert. Eine internationale Jury vergibt Auszeichnungen im Lang- und Kurzfilmbereich, hinzu kommen Publikumspreise.

Biberacher Filmfestspiele

30. Oktober bis 4. November – Ausschließlich deutsche Produktionen sind in Biberach an der Riß zu sehen. Gegründet 1979, wurde das Festival zu einer in Fachkreisen und darüber hinaus bekannten Institution des deutschen Films. Filmschaffende präsentieren ihre Filme häufig selbst, eine Jury sowie das Publikum prämieren ihre Favoriten. Zum 40. Jubiläum soll auch ein Buch erscheinen.

Duisburger Filmwoche

5. bis 11. November – »Handeln« ist das Motto der Duisburger Filmwoche. Fester Teil der Veranstaltung ist die lebhafte Diskussion des Publikums mit den stets anwesenden Filmemachern. Das Programm präsentiert Dokumentarfilme, wagt sich aber bis an die Grenzen dieser Form. Werner Ružicka, der in diesem Jahr auf der Berlinale den Ehrenpreis der deutschen Filmkritik erhielt, leitet das Festival zum letzten Mal

Serien-Tipp: »Beat«

Wenn der Alltag aus Feiern und Drogen besteht: Mit vielen prominenten Schauspielern in überraschenden Rollen entwickelt Amazons »Beat« (Start: 9.11.) Suchtpotenzial

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